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Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung
 
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Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung (Gebundene Ausgabe)

von Stefan Klein (Autor)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 3 (19. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100396103
  • ISBN-13: 978-3100396105
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 61.265 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

Die Wahrnehmung der Zeit hängt von der Person ab, die sie erlebt. Jeder Mensch hat ein subjektives Zeitempfinden und eine eigene innere Uhr. Was wissenschaftlich immer klarer wird, ist im Lebens- und Arbeitsalltag oft noch ein Fremdwort. Da werden Schüler um acht Uhr ins Klassenzimmer befohlen, obwohl ihr biologischer Takt völlig anders tickt. Da sitzen Langschläfer um 6 Uhr im Pendlerzug und starren bewegungslos aus dem Fenster. Ein Berliner Wissenschaftsjournalist erklärt, wie wir am eigentlichen Leben vorbeischrammen. Im Schraubstock der äußeren Stechuhren.

Die Wissenschaft hat es längst bewiesen: Jeder Mensch hat seinen eigenen Zeitrhythmus. Und deshalb hat der Wissenschaftsjournalist Stefan Klein gleich ein ganzes Buch darüber geschrieben, in dem er am Ende zu der nüchternen Erkenntnis kommt: „Diese innere Uhr gilt es wahrzunehmen und zu respektieren. Denn sie ist der Stoff, aus dem das Leben ist.“

Die eigentliche Freiheit einer Gesellschaft bestünde demnach darin, wie intensiv und konsequent ein jeder nach seiner inneren Uhr leben und arbeiten dürfte. Ein kurzer Blick darauf ist indes eher ernüchternd. Das öffentliche Leben folgt noch immer einem starren Stundenplan. Behörden empfangen die Bürger nur während weniger Stunden in der Woche; Schulen und viele Kindergärten schließen zu Mittag. Nach 20 Uhr keine Einkäufe mehr, die letzte S-Bahn fährt um 0 Uhr, die Nachtschicht in der Fertigungshalle endet um 5 Uhr früh. Die innere Uhr kollidiert permanent mit den äußeren Stechuhren. Da wir uns mehr oder weniger diesen übergeordneten Zeitplänen unterzuordnen haben, verlieren wir immer mehr den Kontakt zu einem souveränen Umgang mit unserer inneren Zeit. Wir sind gezwungen, einem anderen als dem eigentlichen Lebensstil zu dienen. Selbst, wenn wir dabei krank werden.

Wie aber im Einvernehmen mit der eigenen inneren Uhr leben? Klein schlägt hierfür ein Sechs-Punkte-Programm vor, um die Souveränität über die Zeit wiederzuerlangen. Der erste Schritt: Mehr freie Zeit statt Wohlstand. Zweitens: Im Einklang mit der Körperuhr leben. Der dritte Schritt: Die Muße kultivieren. Wieder Zeit vertrödeln inmitten eines rasend schnellen Lebenstempos. Viertens: Die Augenblicke erleben. Die Wahrnehmung des Augenblicks unbedingt schärfen. Der fünfte Schritt: Konzentriert sein und bei der Sache bleiben. Der sechste Schritt schließlich: Seinen Vorlieben folgen. Stefan Klein hat ein wunderbares Buch geschrieben, wie das Erleben der Zeit zustande kommt und wie wir achtsamer mit ihr umgehen können. Ein Füllhorn an kleinen wissenschaftlichen Anekdoten und Erkenntnissen. --Bettina Heimich

Kurzbeschreibung

Was ist Zeit? Wie erleben wir sie? Wie gehen wir mit ihr um? Einstein erkannte, das Zeit relativ ist. Jetzt vollenden Hirnforscher seine Revolution: Sie entdecken die innere Zeit. Das Zeitempfinden ist eine der erstaunlichsten Leistungen unseres Geistes. Fast alle Funktionen des Gehirns wirken dabei zusammen - Körpergefühl und Sinneswahrnehmung; Emotionen und Selbstbewusstsein; Erinnerung und die Gabe, Zukunftspläne zu schmieden. Auch die Kultur beeinflusst, wie wir das Verrinnen der Stunden und Minuten erleben. Stefan Klein nimmt uns mit auf eine ungewöhnliche Reise durch unser Bewusstsein. Er zeigt, wie wir unsere Zeit aufmerksamer wahrnehmen und besser nutzen können. Denn äußere Umstände bestimmen unser Zeitempfiinden längst nicht so sehr, wie wir glauben, und wir können den Zeitsinn leichter verändern als fast alle anderen Vorgänge im Gehirn: Der Film unseres Lebens entsteht im Kopf, wir selbst sind seine Regisseure. Die Einsichten in Stefan Klein Buch eröffnen uns den Weg aus einer gehetzten Gesellschaft.

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125 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mehr Wissenschaft als Gebrauchsanleitung, 18. September 2006
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Die Glücksformel scheint Stefan Klein tatsächlich gefunden zu haben. Das Buch, in dem er sie beschreibt, ist seit seinem Erscheinen im Jahr 2002 in 24 Sprachen übersetzt worden. Der Erfolg wurde mit einem 128 Seiten-Büchlein mit Glücksformeln zu jedem Tag clever vermarktet. Der ehemalige Wissenschaftsredaktor beim Spiegel und GEO ist bereits eine Marke, als 2004 der Titel "Alles Zufall. Die Kraft, die unser Leben bestimmt" erscheint und sich bestens verkauft. Zwei Jahre später nun der dritte Wurf, eine Gebrauchsanleitung für die Zeit, für den Stoff, aus dem das Leben ist. Stefan Klein, das zeigen die ersten Medienreaktionen, ist ein Selbstläufer geworden. Das Glück, der Zufall, die Zeit. Bin gespannt, welches Wort ihm als Wissenstransporter für das nächste Buch dient.

Und wem dient nun "Zeit"? Die Frage muss beantwortet werden, schliesslich heisst es auf dem Umschlag, dass der Leser mit diesem Buch eine Gebrauchsanleitung kauft. Tja, da werden wohl all die enttäuscht werden, die etwas Einfaches erwarten. Liest man nur Titel, Inhaltsverzeichnis und Einleitung, so fühlt man sich noch im IKEA-Land. Doch mit fortschreitender Lektüre hat man das Gefühl, den Armierungsplan für den Bau eines Staudamms in den Händen zu halten. Denn nun gewinnt der Physiker und Philosoph Stefan Klein immer mehr an Fahrt. Da werden naturwissenschaftliche Experimente vorgeführt, Relativitätslehre und Quantenphysik ausgebreitet, Nervenzellen in Aktion gezeigt, Resultate chemischer Reaktionen begutachtet und unzählige Forscher auf die Bühne gezogen. Als preisgekrönter Wissenschaftsjournalist ist Stefan Klein nun in seinem Element. Sein Arbeitsmittel Sprache beherrscht er im Schlaf, was für den Leser zwar ein Genuss ist, den Autor aber zu so vielen inhaltlichen Ausflügen verführt, dass etliche seiner Reisegefährten nicht mehr mitkommen. Trotz redlichen Bemühungen, sie mit Beispielen aus dem Alltag, skurrilen Studienresultaten und Tipps für das Leben zum Weitermarschieren anzuspornen. Vielleicht sollten Überforderte eine Pause einlegen und dann auf Seite 269 fortfahren. Denn da beginnt der Epilog, der in sechs Schritten zu einem entspannteren Leben führen soll. Der fünfte Schritt könnte die Lektüre dieses Buch eventuell erleichtert. Denn wer ihn richtig ausführt, kann sich besser konzentrieren.

Mir hat das Buch gefallen, weil Stefan Klein die Zeit mit der Neurologie verbindet, weil er in seiner Recherchierwut auf bislang unbeachtete Studien stiess, weil er den Nutzen gängiger Zeitmanagement-Ratgeber in Zweifel zieht und weil er Philosophie nicht als moralische Allwissenheit versteht. Umso mehr stört mich daher der dumme Untertitel Eine Gebrauchsanleitung. Denn das ist es definitiv nicht. In vollen Zügen geniessen kann dieses Buch nämlich nur, wer keine Anleitungen sucht, sondern sich intensiv mit dem Thema Zeit auseinandersetzen will und akademischen Vorwissen mitbringt.

Mein Fazit: Der Autor ist ein Recherchier- und Schreibprofi erster Güte, besitzt einen hervorragenden Riecher für Trends und hat einen so riesigen Wissensdurst, dass er noch kerzengerade am Tisch sitzen kann, wenn andere schon lange darunter liegen. Sein neuer Verlag macht den Lesern allerdings kein Geschenk, wenn er ihnen Stefan Kleins faszinierende Betrachtungen über die Zeit als Gebrauchsanleitung für ein besseres Leben unterjubeln will.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Time is Life - Life is Time - eine spannende Verbindung, 29. Januar 2007
Das Buch ist sicher kein Lebensberater nach dem Motto: Man nehme .... und schon hat man mehr Zeit oder weniger Stress. Ebensowenig enthält es aber auch esoterisches Geschwafel über das Thema: Ach wie schlimm doch alles ist! Vielmehr halte ich es für ein populärwissenschaftliches Werk im besten Sinn des Wortes: Wissenschaftlich  weil es Ergebnisse der neueren Forschung über die biologisch-physiologische Funktionsweise des Gehirns und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen zum Gegenstand hat; populär  weil es eben diese Informationen in einer Art und Weise darstellt, dass man auch als Laie sie verstehen kann. Dabei fordern Stil und Inhalt den Leser durchaus auf hohem Niveau: Morgens in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit noch problemlos verdaubar, fand ich mich abends auf dem Rückweg nicht immer in der Lage, dem Buch zu folgen.
Seinen besonderen Vorteil sehe ich in der guten Beschreibung dessen, was im Gehirn abläuft, wenn dies oder jenes im Zusammenhang mit dem Begriff Zeit abläuft. Versteht man einige der Grundprinzipien dieses Bauplans und der dadurch bedingten Prozessabläufe, ergeben sich viele Schlussfolgerungen fast von selbst. Und das, obwohl der Autor (bewusst?) keine Parallelen z.B. zur Funktion eines Computers zieht, obwohl sich dieser Vergleich sicher manchmal aufdrängt.

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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung, 25. Februar 2007
Klar könnte man witzig und gescheit über die Zeit philosophieren, was das wohl für ein Stoff ist. Hier werden aber im pseudo-wissenschaftlichen Ton unzusammenhängende Erkenntnisse auf den Leser abgeladen: von Einsteins Relativitätstheorie über die Lokalisierung des Zeitgefühls im Gehirn bis zur Aufforderung, durch besseres Konzentrieren dem Stress zu entfliehen. Vieles ist altbekannt, etwa dass der biologische Tag eines Menschen, der nicht gezwungen ist, zu einer bestimmten Zeit aufzustehen, etwas mehr als 24 Stunden beträgt, eher 25h. Man kennt es von Programmieren und Hackern, die hinter zugezogenen Fenstern arbeiten und man hat es vielleicht im Urlaub selbst erfahren. Klein bemüht dazu auf 10 Seiten die Höhlen-Experimente des Herrn Siffre aus den Sechzigern.

Genauso nervend der ewige Hinweis, der Mensch könnte Zeiten nur schlecht schätzen, der Körper habe keine zuverlässige Uhr. Natürlich, das biologische und das physikalische Modell sind eben unterschiedlich. Wir haben aber auch keinen Kilometerzähler, können Entfernungen nur schlecht schätzen und wissen Abends nicht, wieviel Information unser Gehirn den Tag über tatsächlich gespeichert hat. Für all diese Schwächen kommt homo sapiens aber ganz gut über die Runden.

Fazit: dieses Buch zog sich beim Lesen wie Kaugummi. Wer lieber etwas unterhaltsames zur Bedeutung der genauen Zeitmessung aus historischer Sicht lesen möchte, dem sei eher die Geschichte von Dava Sobel: "Längengrad" ans Herz gelegt. Wer gerne ein wenig Philosophisches zum Rythmus des Lebens mag, dem kann man nur Sten Nadolnys Klassiker: "Die Entdeckung der Langsamkeit" empfehlen. Stefan Klein, jedenfalls, stiehlt einem nur die Zeit.
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5.0 von 5 Sternen Super interessant
Das Buch war super zu lesen. Ich habe es mir zuerst aus der Bücherei geliehen und jetzt noch selber gekauft!
Vor 2 Monaten von Doris Hois veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Vergesst die negativen Rezensionen! Es ist ein sensationelles Buch!
Ich habe das Buch vor wenigen Minuten ausgelesen und muss feststellen,
dass ich überhaupt kein Verständnis für die negativen Rezensionen habe: Ich habe selten
ein so... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von R. Sprenger veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Einfach umwerfend!
Empfehlenswert für jeden.
Ein Buch, dass sich mit einem Thema beschäftigt, das für niemanden belanglos ist und das ist einer für jeden verständlichen Art. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Laura Jacob veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Zeiterleben und Zeitgebrauch verändern das Gehirn
Johann Wolfgang Goethe schrieb: "Unser Acker ist die Zeit". Für alle kritischen und nachdenklichen Menschen, denen in der Hektik des Alltags nicht egal ist, wie sie ihre Zeit... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Michael Weber veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Geniales Buch
Man muss den Autor bewundern. Ich habe selten ein Buch gelesen welches so locker lebenspraktisches mit wissenschaftlichen Fakten zu verbinden weiß. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von anwender veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung
Dieses Buch ist meiner Ansicht nach Zeitverschwendung - Die einzelnen Kapitel haben zwar durchaus teilweise kurze interessante Phasen, das Essay ist aber (was bereits jedem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2008 von A. Gentzsch

5.0 von 5 Sternen Zeit - ein kostbarer Stoff
Das Buch ist spannend und informativ. Ein Muss für jeden, der sich selber wertschätzt und sich etwas Gutes tun möchte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2008 von N. M. Seehase

5.0 von 5 Sternen Zeit ist nun mal wertvoller als alles andere
Dieses Buch von Stephan Klein steht ganz in der Tradition seiner anderen Bücher die Glücksformel und Alles Zufall. Es behandelt das Thema Zeit von verschiedensten Seiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2007 von Alexandra Graßler

2.0 von 5 Sternen sicher keine Unterhaltung
das Buch ist sicher nicht zur Unterhaltung gedacht. Dazu ist es zu wissenschaftlich gehalten. Und die Lebenstips die das Buch enthält kann man getrost vergessen
Für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2007 von christian4711

4.0 von 5 Sternen Lust auf mehr
Das Werk ist sehr flüssig geschrieben und macht Lust auf mehr. Der Autor schafft es den Begriff Zeit auf anschauliche Art dem Leser zu vermittlen.
Veröffentlicht am 11. März 2007 von Studer Christian

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