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Zeit der Macheten: Gespräche mit den Tätern des Völkermordes in Ruanda [Ungekürzte Ausgabe] [Taschenbuch]

Jean Hatzfeld
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, Ungekürzte Ausgabe, 2. November 2004 --  

Kurzbeschreibung

2. November 2004
Nachdem Jean Hatzfeld Überlebende des Völkermordes in Ruanda interviewt hat, kehrt er nach Ruanda zurück und befragt die Täter des organisierten Mordens von 1994. Er versucht mit seinen Fragen zu verstehen, wie es dazu kam, dass ganz normale Bauern scheinbar plötzlich auf ihre Nachbarn losgingen und diese aufs Brutalste mit Macheten und Knüppeln ermordeten. Die thematisch zusammengestellten Berichte stellen ein einmaliges Zeugnis dar und geben aufschlussreiche Einblicke in die Denkweisen und Verleugnungsstrategien der Täter. In seinem Nachwort analysiert Hans-Jürgen Wirth die individuellen und kollektiven psychosozialen Prozesse, die diese Verbrechen möglich machten.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 315 Seiten
  • Verlag: Psychosozial-Verlag; Auflage: 1 (2. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389806932X
  • ISBN-13: 978-3898069328
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 634.812 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Journalist Jean Hatzfeld arbeitete rund 30 Jahre für die Tageszeitung »Liberation«. Er berichtete aus Bosnien und Croatien über die Kriege in Jugoslawien und wurde 1992 in Sarajevo schwer verletzt. 1994 berichtete er auch aus Ruanda über den Völkermord und hat das Land seitdem mehrmals besucht. Er lebt in Ruanda und in Paris und widmet sich seit 2000 dem Schreiben von Büchern. Für sein Buch »La stratégie des antilopes« erhielt er 2007 den Französischen Literaturpreis.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ruanda 1994 9. Oktober 2009
Von Nshuti
Format:Taschenbuch
Wer nachvollziehen möchte, was in Ruanda 1994 passiert ist, findet hier eine wertvolle Quelle.
Dadurch, dass der Autor hier Täter zu Wort kommen lässt (Eine journalistische Meisterleistung!), kann man ein bisschen den Schrecken begreifen, wozu Menschen fähig sind.

Dass das keine Bettlektüre ist, versteht sich, glaube ich, von selbst.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Dies ist das informativste und entlarvendste, weil direkteste Buch über Täterverhalten und -denken, das es gibt, und zwar im Allgemeinen, wenngleich verdeutlicht an einem einzelnen Beispiel, dem Genozid in Ruanda.

Die interviewten Männer, die ihre NachbarInnen, Fussball-Kameraden, Freunde und Dorfmitbewohner mit Macheten täglich von 9:30 bis 16 Uhr verfolgten, folterten und töteten, schildern ohne politisches Blabla und vergeistigte Annahmen, wie sie einen der schnellsten und gründlichsten Genozide durchzogen, den es in der Neuzeit gab. Anders als im Holocaust fehlte die “Konzentration” (das Zusammenführen) der Opfer in Ghettos und die Anonymität der zu Vernichtenden: Die Täter kannten ihre Opfer allesamt persönlich. Nur so konnten sie überhaupt wissen, dass es Tutsi waren, die sie da abschlachteten.

Ob die Naivität der Täter-Aussagen vorgeschoben ist oder echtes Empfinden widerspiegelt (“Wie sehr man die Opfer leiden ließ, war jedem selbst überlassen. Ich muss sagen, dass es sehr vernachlässigt wurde, die Verletzten ganz zu erledigen. Auch wenn das nicht aus bösen Willen geschah, so war es doch auch nicht besonders freundlich [weil die Opfer einfach schwer verletzt liegenblieben und langsam und qualvoll starben].”), ist dabei egal:

Ich verstehe nun endlich, was die auch im Buch zitierte Hannah Arendt mit der “Allgegenwärtigen Normalheit des Bösen” (banality of evil) gemeint hat und wie durch zunächst unterschwellige und wirtschaftliche Vorurteile und Neid, die nur zur rechten Zeit gebündelt und mit den Tätern als solche erscheinenden “kleinen Vorteilen” (O-Ton der Täter --> gemeint sind Plünderungen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Be- und nachdenklich... 4. September 2009
Format:Taschenbuch
Wichtig: Habe erst etwas mehr als 40 Seiten gelesen, aber: Bis anhin schafft es Jean Hatzfeld, einen sehr nachdenklich zu stimmen - gerade, weil das Verhalten der Interviewten, sprich das der Hutus, weitaus mehr als nur bedenklich ist. Nein, es ist grausam, für so genannt 'normale' Menschen nicht wirklich nachvollziehbar. Wenn man liest, wie normal, gewöhnlich und sogar selbstverständlich das mörderische Tun der Tutsis praktisch jeden Tag dieser Zeit für sie war, kommen wohl bei jedem Leser so einige Fragen auf: Wie kann es sein, dass ein Mensch mit solcher 'Klarheit' derart Grausames und Menschenverachtendes tut...? Und: Was ist mit diesen, wie in vielen Fällen, zu Mördern gewordenen Nachbarn, Trinkgenossen, Fussballkollegen und so weiter geschehen, dass praktisch ein rituelles Töten der Tagesordnung ohne jegliche Selbstreflexion entspricht? Daher mein bis dato-Fazit: Ein sehr zu empfehlendes Buch, gut verständlich geschrieben - und logischerweise Fragen aufwerfend.
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5.0 von 5 Sternen Erschreckend Nüchtern. 18. Februar 2014
Von O. Hein
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Das Buch entfaltet sein Entsetzen erst in der Verdeutlichung, dass die Beschreibungen der Täter über ihre tägliche Arbeit, eben nicht Arbeit im allgemein bekannten Sinne bedeutet, sondern foltern, meucheln, morden von früh bis Feierabend.
Rein literarisch ist dieses Buch nur für Interessierte lesenswert. Mainstream-Leser wird es wohl nach der zweiten Seite zu langweilig. Nur wer begreifen möchte, warum und wieso Menschen zu so einem Völkermord fähig sind, wird das Buch nicht vorschnell zur Seite legen. Leider oder auch zum Glück gelingt dieses Begreifen nicht (jedenfalls nicht bei mir). Es bleibt einfach unvorstellbar, dass sich freundschaftliche Nachbarschaft bis hin zur wahren Freundschaft oder auch mehr, innerhalb kürzester Zeit in diese unglaubliche Grausamkeit dieses Völkermords verkehrt.

Wer Interesse am Thema hat, dem empfehle ich auch von Roméo Dallaire "Handschlag mit dem Teufel"
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