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Die Zeit der Helden ist vorbei: Persönlichkeit, Führungskunst und Karriere. Anleitung für ein postheroisches Management
 
 
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Die Zeit der Helden ist vorbei: Persönlichkeit, Führungskunst und Karriere. Anleitung für ein postheroisches Management [Gebundene Ausgabe]

Brigitte Witzer
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Da richtet eine einmal mehr die Scheinwerfer auf die Josef Ackermanns Victory-Geste und doch tut sie es mit einer anderen Perspektive: Sie entlarvt diese Machtmenschen von heute als Leute von Gestern. Allein für diese Sichtweise lohnt es sich, ein Blick in das Buch von Brigitte Witzer zu werfen. Ihre These: Die Kategorie Helden hat Patina bekommen, die Zukunft gehört den postheroischen Akteuren.

Auch wenn mit den Rebellen von 1968 das Ende der dirigistischen Führung eingeleitet schien, auch wenn eine Flut von Managementliteratur seitdem einen neuen Typus von Machern herauf- und herunterdekliniert hat, das ficht die Bosse auf Ebene nicht an. Wandel ist was fürs Fußvolk. Doch längst reicht dieses Fußvolk bis zur zweiten Ebene hinauf. „Heimlich still und leise feilen Medien und Manager an Karrieren für neue Heldenbilder.“ Am Horizont erscheint die Idee eines postheroischen Managements, das eine menschenwürdige, erfolgreiche Unternehmensführung vormacht. Es glaubt nicht mehr an Rationalität und Kausalität, sucht eigene Ziele, Mitarbeiter mit Teamgeist, hoher Motivation und Persönlichkeit und verzichtet auf grandiose Gesten. „Vor einem Helden mit dem Auftreten eines Josef Ackermann wenden sich vermutlich die sogenannten `High Performer´ und die `High Potentials´ in den Unternehmen ratlos ab. Kann es wirklich für eine umworbene Nachwuchskraft Sinn machen, sich für einen Unternehmen wie Josef Ackermann zu engagieren? `Never ever´, höre ich die Top-Absolventen ... im Weggehen anmerken.“ Witzer geht den neuen Helden, die sich gerade in Unternehmen wie der Telekom und Siemens ganz nach oben durchbeißen, auf die Spur, untersucht, wie sie ticken, und ermuntert dazu, es ihnen gleich zu tun.

Brigitte Witzer plädiert damit für eine Neuorientierung der Wirtschaft, für ein Management, das den Anpsprüchen einer jüngeren Führungsgeneration gerecht wird, die mehr will, als sich im Jobschacher zu verschleißen. Schade, dass die Autorin ihre Gedanken zuweilen ohne übersichtliche Gliederung zu Papier gebracht hat. Doch eine Reihe von Tabellen, die systematisch etwa Profil und Vorgehensweise von heroischen und postheroischen Managern darstellen geben Orientierung. Wer diese „Anleitung für ein postheroisches Management“ zur Hand nimmt, wird daraus einige gute Anregungen gewinnen können. -- Barbara Friedhelmi

Kurzbeschreibung

Business wird von vielen Managern immer noch als moderne Form der Kriegsführung verstanden. Aber: Die großen „Helden“ des Managements stehen heute nicht mehr gut da - Top-Manager hinterlassen in den Medien den Eindruck einer herrschaftlichen Nehmer-Mentalität. Management im 21. Jahrhundert sollte anders aussehen! Brigitte Witzer plädiert für eine Neuorientierung in der Wirtschaft: für ein postheroisches Management, das den Ansprüchen einer jüngeren Führungsgeneration entspricht. Dabei werden Leistungswille und Ambitionen nicht ausgeschlossen. Die neue Generation der Manager orientiert sich aber auch an anderen Elementen: · Realitätsnähe · Bodenkontakt · Aufrichtigkeit · Vertrauen · Verantwortung Die traditionellen großen Männer der Wirtschaft müssen stark bleiben und im Zweifelsfall als Helden untergehen - postheroische Manager können sich auch Auszeiten vom Heldentum erlauben, denn Persönlichkeit ist wichtiger als Workoholic-Dasein. Karriere bedeutet für sie Flow statt Hype.

Über den Autor

Brigitte Witzer ist Coach und Beraterin für das Top-Management in Unternehmen der Branchen Medien, Kommunikation und Information sowie Geschäftsführerin von „evolutionen - Büro für postheroisches Management“ in Bonn.
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