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Produktinformation
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Auch wenn mit den Rebellen von 1968 das Ende der dirigistischen Führung eingeleitet schien, auch wenn eine Flut von Managementliteratur seitdem einen neuen Typus von Machern herauf- und herunterdekliniert hat, das ficht die Bosse auf Ebene nicht an. Wandel ist was fürs Fußvolk. Doch längst reicht dieses Fußvolk bis zur zweiten Ebene hinauf. Heimlich still und leise feilen Medien und Manager an Karrieren für neue Heldenbilder. Am Horizont erscheint die Idee eines postheroischen Managements, das eine menschenwürdige, erfolgreiche Unternehmensführung vormacht. Es glaubt nicht mehr an Rationalität und Kausalität, sucht eigene Ziele, Mitarbeiter mit Teamgeist, hoher Motivation und Persönlichkeit und verzichtet auf grandiose Gesten. Vor einem Helden mit dem Auftreten eines Josef Ackermann wenden sich vermutlich die sogenannten `High Performer´ und die `High Potentials´ in den Unternehmen ratlos ab. Kann es wirklich für eine umworbene Nachwuchskraft Sinn machen, sich für einen Unternehmen wie Josef Ackermann zu engagieren? `Never ever´, höre ich die Top-Absolventen ... im Weggehen anmerken. Witzer geht den neuen Helden, die sich gerade in Unternehmen wie der Telekom und Siemens ganz nach oben durchbeißen, auf die Spur, untersucht, wie sie ticken, und ermuntert dazu, es ihnen gleich zu tun.
Brigitte Witzer plädiert damit für eine Neuorientierung der Wirtschaft, für ein Management, das den Anpsprüchen einer jüngeren Führungsgeneration gerecht wird, die mehr will, als sich im Jobschacher zu verschleißen. Schade, dass die Autorin ihre Gedanken zuweilen ohne übersichtliche Gliederung zu Papier gebracht hat. Doch eine Reihe von Tabellen, die systematisch etwa Profil und Vorgehensweise von heroischen und postheroischen Managern darstellen geben Orientierung. Wer diese Anleitung für ein postheroisches Management zur Hand nimmt, wird daraus einige gute Anregungen gewinnen können. -- Barbara Friedhelmi
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gutes Management erfordert "neues Denken" - Hier finden Sie es!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Helden ist vorbei: Persönlichkeit, Führungskunst und Karriere. Anleitung für ein postheroisches Management (Gebundene Ausgabe)
Was dieses Buch auf nur 131 Seiten anbietet, ist anspruchsvoll, weise und didaktisch klug aufbereitet: Es will den Leser bzw. den Manager zu einer Transformation des Bewusstseins einladen! Hier schreibt eine umfassend gebildete Frau, die aus ihrem Arbeitsalltag rund um das Leiten und Führen auf höchsten Ebenen weiß, dass es einer integralen Sichtweise bedarf, damit das Beste der Menschen, die führen und leiten mit dem Besten derer, die ihre Arbeitskraft in die Unternehmen einbringen, in Einklang gebracht werden kann! Wie nun Management sich in diese Richtung entwickeln kann, die nachhaltigen Erfolg nicht nur in Euro misst, sondern die Ganzheit der Persönlichkeit eines Managers und die vitalen Bedürfnisse nach Wachstum der Mitarbeiter in den Unternehmen sowie die Erfüllung der sonstigen lebenswichtigen Beziehungen des Managers unter Beachtung ethischer Optionen einbezieht, das weiß Frau Prof. Witzer, und sie führt den Leser dorthin. Das Paradigma, von dem es Abschied zu nehmen gilt, nennt sie "Heroisches Management". Die Autorin lehnt den Begriff des Heroischen ab, erläutert uns klug ihre Gründe, da der Heros nicht ohne das Vokabular und die Qualitäten, die im Krieg gefragt sind, auskommt. Seit Victor Klemperer wissen wir, dass Veränderungen immer im Denken starten, welches sich dann in der Sprache niederschlägt. Das neue Denken des Unternehmers spiegelt sich in einer Sprache der Wertschätzung, der Partnerschaftlichkeit, der Klarheit und dem Wissen darüber, dass Reife, Integrität und Bewusstheit der Boden sind, die "Haltung", aus der Visionen, Ziele, Strategien, Verhalten und Handeln entspringen. Ich fühle mich beim Lesen aufgeladen mit "empowerment" und empfehle dies Buch all denen, die sich umfassend verantwortlich wissen für ihre Aufgabe und die Lebensgrundlagen nächsten Generationen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein neues Führungsleitbild - lesenswert!,
Von Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Helden ist vorbei: Persönlichkeit, Führungskunst und Karriere. Anleitung für ein postheroisches Management (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch dürfte Managern der alten Garde nicht schmecken, denn eines wird hier deutlich gesagt: Ihr Führungsstil hat ausgedient, gefragt sind heute "postheroische" Manager. Hinter diesem hehren Titel verbirgt sich das Bild einer neuen Führungskraft, das im Buch schon nach wenigen Seiten großen Charme entwickelt. Kein Wunder, ist es doch als Modell überaus reizvoll: ein besserer Mensch und damit ein besserer Manager. Das Weiterlesen gerät für Führungskräfte unweigerlich zu einer spannenden Reise zu sich selbst. Übersichten am Ende der Kapitel stellen die wichtigsten Aspekte des heroischen und des postheroischen Managements pointiert einander gegenüber; das Buch ist also auch für Schnellleser und Nachschlager geeignet. Der Schreibstil ist angenehm und stellt eine Mischung aus persönlicher Erfahrung und fundiertem wissenschaftlichem Hintergrund dar. Wir empfehlen dieses Buch allen Führungskräften, die auf der Suche nach einem eigenen (und vor allem: zeitgemäßen) Stil sind.
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3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
hippe worte auf dem cover reichen nicht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit der Helden ist vorbei: Persönlichkeit, Führungskunst und Karriere. Anleitung für ein postheroisches Management (Gebundene Ausgabe)
ein sehr schönes buch. in einem von orange zu rot verlaufenden einband.aus der manager magazin edition. aber fragen sie mich nicht, wie es da rein gekommen ist! ich kann es mir nicht erklären. auf dem backcover stehen die relevanten worte, die einen in das buch hineinziehen sollen: flow, hype, karriere, charisma, erfolg, innovation. was kann also schief gehen? nun, es könnte jemand dieses buch wirklich lesen wollen. auf langen 130 seiten wird ohne pause erklärt, diskutiert und durch anekdoten der sufis und östlicher meister intellektuell aufgelockert, wie es mancher diplomarbeit guttun würde - aber eben nicht diesem buch, das (mehr oder weniger) krampfhaft versucht, einen neuen begriff in die management-theorie einzuführen: postheroisches management. die klare logik des buches sitzt: da es keine helden mehr im management gibt, brauchen wir ein postheroisches management. klare analogie von mir: da es keine neandertaler mehr gibt, brauchen wir ein postneandertalisches management. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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