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Zeit der Geparden: Der Leidensweg eines hochbegabten Kindes
 
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Zeit der Geparden: Der Leidensweg eines hochbegabten Kindes [Taschenbuch]

Daniela Zaknun
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 2 (22. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404615905
  • ISBN-13: 978-3404615902
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 339.712 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Daniela Zaknun
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Mutter schildert den Leidensweg ihres hochbegabten Sohnes. Mark wird schon in der Grundschule zum Außenseiter. Er gilt als schwierig: aggressiv, jähzornig, unkontrollierbar. Nach ärztlichen Untersuchungen wird er zuerst als hyperaktiv eingestuft. Die Ärzte wollen dem Jungen Psychopharmaka verschreiben und behalten ihn zur Therapie länger in der Klinik. Danach will seine alte Schule ihn nicht wieder zurück, seine Eltern finden eine neue. Doch auch hier kann Mark sich nicht integrieren und wird immer unglücklicher. Seine Mutter weiß sich bald keinen Rat mehr, vermutet sogar, dass Mark an Autismus leidet. Erst nach längerer Zeit kommen die Eltern auf die Idee, Marks IQ testen zu lassen, und finden heraus, dass er hochbegabt ist. In einer Schule speziell für Kinder mit besonderen Fähigkeiten und hoher Intelligenz wird Mark zum ersten Mal unterstützt und gefördert und findet Freude und Freunde.

Über den Autor

Univ.-Prof. Dr. Daniela Zaknun, geb. 1958 in Innsbruck. Studium der Medizin und Praktikum an verschiedenen Universitätskrankenhäusern. Fellow an der Harvard University in Boston. Aufenthalte in den USA, Israel und Italien. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Buchbeiträge. Mitglied des "World Councils for Gifted and Talented Children". Daniela Zaknun lebt in Wien und arbeitet als anerkannter Pädiater an der Wiener Universitätskinderklinik und in der eigenen Praxis.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ergreifend 28. Oktober 2007
Von Amelie
Format:Taschenbuch
ein sehr ergreifendes buch über den, im wahrsten sinne des wortes, leidensweg eines hochbegabten jungen.

und das ist sicherlich keine überzogene geschichte. vielmehr ist es eine geschichte wie sie nicht wenig immer wieder passiert. in meinen augen zeigt sie, wie schwierig es selbst für eltern ist, zu erkennen dass das eigene kind eben nicht schwierig oder gar krank ist, sondern schlicht und ergreifend unterfordert und hochbegabt

ich selber kenne einen jungen der als "nicht ganz knusper" abgestempelt wurde und im kindergarten bereits als "in seiner entwicklung hintenan" behandelt wurde. in der schule stellte sich heraus, das er hochbegabt war und selbst die eltern haben dies nicht bemerkt.

mir hat das buch stellenweise die tränen in die augen getrieben, zumal wir selber so ein kind haben, und ihn letztlich aus der schule genommen haben, eben weil er dort mit seiner begabung nicht akzeptiert wurde

dieses buch will keine lösungen zeigen oder hilfestellung geben. diese geschichte soll lediglich vor augen führen wie schnell eine falsche diagnose aufgrund von verhaltensausfälligkeiten, vorschnell gestellt wird und welche, teilweise, fatalen folgen dies haben kann

ein tolles buch und eine sehr bewegende geschichte! wenn sich über das thema hochbegabung informieren will, gibt es spezielle fachbücher ;-)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch beschreibt die Irrungen und Wendungen eines hochbegabten Kindes in westeuropäischen Schulsystem aus Sicht der Mutter.
Frau Prof. Dr. Daniela Zaknun, Kinderärztin an der Uni-Klinik Wien, schreibt fachlich fundiert und zugleich persönlich als Betroffene und Mutter.
Sie lässt geschickt viele Informationen über Hochbegabung und benachbarte Themengebiete wie ADHS, Autismus und Legasthenie einfließen.
Auch die Beziehung der Eltern untereinander und zu den Lehrern, Schulleitern, Schulräte sowie zu den Mitarbeitern des Krankenhauses werden liebevoll beschrieben.
Die Story ist spannend ausgelegt und liest sich sehr angenehm.
Sie schafft es, ohne unnötige Längen die Punkte knapp und redundanzfrei darzustellen.
Am Anfang liest sich das Buch recht trocken und man merkt, dass die Stärken der Autorin nicht unbedingt in der Erstellung von Romanen liegt. Der Schreibstil ist etwas hölzern, ja fast als wissenschaftlich zu bezeichnen.
Ungefähr ab der Mitte des Buches hat man sich daran gewöhnt und man geht in der Geschichte auf, ja, sie reißt einen förmlich mit.
Mark kommt auf eine Schule für hochbegabte Kinder.
Hier lässt die Autorin Raum für ein Folgewerk, ich bin gespannt.
Im Abspann nennt sie noch fachliche Aspekte und Ansprechpartner.
Im Zeitalter von Internet eher eine Anregung für weitere Recherche.

Buch ist keine Weltliteratur, jedoch ein sehr gutes und motivierendes Edutainment.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Athene TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich bin eher durch Zufall damals zu diesem Buch gekommen und es ist mittlerweile etwas her, dass ich es gelesen habe.
Das Buch handelt von dem Leidensweg eines hochbegabten, verhaltensauffälligen Kindes mit Legasthenie und einer taktilen Wahrnehmungsstörung.
Ehrlich gesagt kann ich die guten Kritiken für dieses Buch nicht verstehen.

Der Schreibstil wirkt an manchen Stellen etwas unbeholfen, im Allgemeinen recht nüchtern, was daran liegen kann, dass die Autorin noch nicht viel geschrieben hat.
Es ist wahr, dass hochbegabte Kinder schwierig sein können, aber viele sind auch vollkommen unauffällig, wie ich aus persönlicher Erfahrung weiß.
Meiner Meinung nach hätte das Buch genauso gut "Der Leidensweg eines Kindes mit Legasthenie" heißen können, was die Schwierigkeiten beim Lesen und in Deutsch eher erklärt als eine Hochbegabung.
Betroffen gemacht hat mich die Schilderung des Krankenhausaufenthaltes, in welchem das kind wegen falsch diagnostizierter ADHS war. Auch Kinder mit wirklicher ADHS wären hier nicht gesund geworden. Es gibt leider viel zu viele inkompetente Lehrer und Ärzte, die sich eigentlich kaum für ihre Patienten/ Schüler interessieren.
Obwohl der Schreibstil recht nüchtern ist, ist er nicht objektiv. Man liest die einseitige Sicht einer Mutter deutlich heraus und an vielen Stellen hat man das Gefühl, dass wichtige Details weggelassen wurden.
Dass das Kind hochbegabt ist möchte ich auch nicht bestreiten, aber die auftretenden Probleme haben nicht unbedingt etwas mit Hochbegabung zu tun.
Die Verhaltensauffälligkeit kann auch auf Vernachlässigung zurückzuführen sein (reine Mutmaßung). So schreibt die Mutter, dass sie sich an einem Tag als ihr Sohn eine Blinddarm-OP hatte tatsächlich freinehmen konnte. Sie hatte zuvor seit Jahren nur einmal Urlaub genommen, aber sie brauche ja auch keinen, schließlich würde ihr Mann auch keinen nehmen weil er so viel zu tun hätte. Auch wenn man kein Hausmütterchen ist, klingt das stark nach Workaholic-Familie, wo ein Kind eigentlich keinen Platz hat.
Zusammenfassend finde ich die Geschichte zu wenig objektiv durchleuchtet und den Schreibstil zu eintönig. Obwohl es eine sehr perönliche Erzählung ist werden kaum Emotionen vermittelt (mit Tierversuchen hat die Autorin wie in der Schilderung der neuen Schule klar wurde auch keine moralischen Probleme, aber das ist ein anderes Thema). Außerdem vermittelt sie nicht wie erwartet genauere Einblicke in das Thema Hochbegabung.
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