Zeit des Erwachens 1989

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Dr. Sayer ist ein junger Arzt und neu in der Nervenklinik. Neben den "normalen" Geisteskranken begegnet er hier Menschen, die an einer besonderen, äußerst seltenen Gemütskrankheit leiden. Hoffnungslose Fälle, die - von den Medizinern abgeschoben - hinter einer Mauer des Schweigens dahinvegetieren. Leonard ist einer der Patienten.

Darsteller:
Judith Malina,Robert De Niro
Laufzeit:
1 Stunde 55 Minuten

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Zeit des Erwachens

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Penny Marshall
Darsteller Judith Malina, Robert De Niro
Nebendarsteller Robin Williams, John Heard, Julie Kavner, Penelope Ann Miller
Studio Sony
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lillyfee am 16. Juni 2008
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich hatte mich auf einen gemütlichen Abend eingestellt und war nicht darauf vorbereitet, einen derart beeindruckenden, anrührenden Film zu sehen. Robert de Niros schauspielerische Leistung, hier einen Patienten mit solch gravierenden Symptomen zu spielen, ist wahrhaft eine Glanzleistung und kann nicht genug betont werden. Insgesamt ist der Film, auch trotz seiner nicht alltäglichen Thematik, einfühlsam gemacht und wärmstens zu empfehlen. Was bleibt ist der Einblick in eine fremde Welt und Mitgefühl für die vom Schicksal betroffenen Menschen, die nach anfänglicher Hoffnung ihrer Krankheit letztendlich nicht entrinnen können.
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110 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Victoria Cotta VINE-PRODUKTTESTER am 10. März 2007
Format: DVD
... der als Neurologe und Schriftsteller taetig ist. Hier wird die Geschichte eines Arztes erzaehlt (Oliver Sacks), der die Europaeische Schlafkrankheit (Enzephalitis Lethargica) erforscht. Er findet in einem Krankenhaus diverse Faelle vor, die unter dieser geheimnisvollen Krankeit leiden und verabreicht ihnen ein Medikament namens L-Dopa. Wider Erwarten erwachen die Patienten aus ihrem Daemmerzustand und nehmen das erste Mal ihre Umwelt war. Leider gelingt es Sacks nicht die Wirkung des Medikamentes zu kontrollieren und so kommt es zu Ueberreaktionen.

Das fazsinierende an diesem Film ist das Beobachten der Patienten, wie sie erstaunt und unglaeubig aus einem tiefen Schlaf erwachen. "Jung" an Geist geblieben, fangen sie an ihre Umwelt zu sehen und zu erkennen. Dieses ist nicht immer einfach, wenn z.B. der Minirock, den es in ihrer Welt, bevor sie in den Daemmerzustand verfielen, nicht gab nicht zu ihren moralischen Vorstellungen passen will. Der Bruch, der dann entsteht, wenn ihnen klar wird, dass sie dreissig Jahre und mehr verpasst haben, laesst einen nicht unberuehrt und spaetestens hier wird einem klar, was es bedeutet fuer laengere Zeit isoliert zu leben.

Die Konsequenzen, die daraus fuer den einzelnen entstehen, werden hier anhand eines Patienten, der von Robert De Niro dargestellt wird, verdeutlicht. Bei allem Bemuehen seinerseits, weiss der Zuschauer, dass es ihm nicht vergoennt sein wird, eine Partnerin zu finden und Kinder zu kriegen und damit ein normales Familienleben zu fuehren. Robin Williams als Counterpart laesst seine Fuersorge und Zweifel an seinem Tun sensibel und damit ehrlich erscheinen. Er verzweifelt letztendlich an der Tatsache, dass er die Kontrollierbarkeit der Wirkung des Medikamentes nicht im Griff hat und somit das Ende bereits vorhersieht.
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97 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "blossom218" am 17. Juni 2005
Format: DVD
zunächst mal: diese Rezension bezieht sich eigentlich auf das Buch zum Film bzw. auf die schriftliche Grundlage des Films.
Aber ich dachte mir, ich kann das auch hier für euch zusammenfassen, um die Neugierde zu wecken den Film zu sehen und auch das Buch zu lesen, da es natürlich so viel ausführlicher ist als der Film...
Der Neuropsychologe Oliver Sacks stieß Ende der sechziger Jahre in einem Krankenhaus bei New York auf die letzten, fast vergessenen Überlebenden einer Epidemie (die sogenannte Europäische Schlafkrankheit encephalitis lethargica) die zwischen 1916 und 1927 weltweit grassierte und fast fünf Millionen Tote und unzählige schwergeschädigte Menschen hinterließ. Sacks findet seine „schlafenden" Patienten überwiegend völlig apathisch, in einer mysteriöser Starre gefangen, vor sich hin vegetierend vor; bis die Behandlung mit einem zunächst wenig vielversprechenden Medikament, dem Neurotransmitter L-Dopa, eine kurze aber intensive „Zeit des Erwachens" einleitet.
Die Wirkung des Medikaments ist ebenso überwältigend wie unberechenbar- jahrzehntelang in ihrem regungslosen Körper gefangene Menschen erwachen plötzlich wieder zum Leben und können schließlich von ihren Erfahrungen und ihrem Sein berichten; doch bald müssen alle Beteiligten erkennen, dass L-Dopa nicht das perfekte Wunder- und Heilmittel ist und sie müssen sich verabschieden von der Illusion einer uneingeschränkten Heilung dieser Krankheit. Der Autor beschreibt in den Fallgeschichten seines Buches die ganz persönliche Geschichte seiner Patienten und die unglaublichen Folgen der Dopaminbehandlung. (im Film wird besonders der Fall Leonard L. dargestellt).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von luxuria am 23. Januar 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Die Lieferung durch Amazon war wie immer einwandfrei.

Der Film ist großartig. Er weckt Gefühle und geht unter die Haut. Die Schauspieler, allen voran Robert De Niro, spielen ihre Rollen mit solcher Hingabe und Perfektion, dass man nicht nur des Endes der "Geschichte" wegen traurig ist. Sondern auch, weil der Film an sich vorbei ist.

Der Zuschauer, wenn er seine Sinne beisammen hat, fühlt von der ersten bis zur letzten Minute mit. Mit dem forschenden Arzt, gespielt von Robin Williams, der beinahe schicksalhaft genau in dieser Klinik landen musste, mit den an einer seltenen und verheerenden Krankheit erkrankten Patienten, deren Anführer, Robert De Niro, in Höchstform ist, ja selbst mit den zahlreichen Nebencharakteren.

Wie für die Erkrankten und ihre Angehörigen und Freunde, so ist die Geschichte auch für den gespannten Zuschauer ein Auf und Ab der Gefühle. Nach der zunächst erfüllten Hoffnung vom Leben, erleben wir den Kampf um selbiges und, weil das Leben eben nicht immer gut endet, auch das Ende aller Hoffnung - die Ernüchterung.

Auch wenn man weiß, wie der Film enden muss, so ist man geneigt, zu jeder Sekunde zu "beten", dass er doch bitte anders ausgehen möge. Weil wir Menschen auf Wunder stehen. Weil wir sie aus den "normalen" Filmen im Kino kennen. Weil wir doch eigentlich auch in unserer Freizeit gar nicht sehen wollen, dass das Leben nunmal so ist wie es ist. Für die einen schön, für die anderen traurig. Erbarmungslos!

Und doch schaffen es die Patienten bei all der Trauer uns zu Erfreuen und uns Hoffnung zu geben. Dass wir begreifen, dass das Leben an sich das wertvollste Geschenk ist, das uns gemacht wurde.
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