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Zeit der Asche: Roman in drei Akten [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Jorge Volpi , Catalina Rojas Hauser , Kirstin Bleiel
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

August 2009
""Zeit der Asche" ist einfach ein großartiger Roman, der es wagt, mit dem 20. Jahrhundert abzurechnen." Walter von Rossum (DIE ZEIT, 16.07.09)
Anhand dreier Frauenschicksale erzählt Jorge Volpi von den großen Umbrüchen des ausgehenden 20. Jahrhunderts: von Tschernobyl, dem Fall der Berliner Mauer, dem Niedergang des Sowjetreiches, von bakteriologischer Kriegsführung und dem Humangenomprojekt. "Zeit der Asche" ist ein weltumspannender Roman über Aufstieg und Fall der Sowjetunion. Wissenschaftsroman, Kriminalgeschichte und schillerndes Panorama der Zeitgeschichte in einem.Anhand dreier Frauenschicksale erzählt Jorge Volpi von den großen Umbrüchen des ausgehenden 20. Jahrhunderts: von Tschernobyl, dem Fall der Berliner Mauer, dem Niedergang des Sowjetreiches, von bakteriologischer Kriegsführung und dem Humangenomprojekt. "Zeit der Asche" ist ein weltumspannender Roman über Aufstieg und Fall der Sowjetunion. Wissenschaftsroman, Kriminalgeschichte und schillerndes Panorama der Zeitgeschichte in einem.
Drei Frauen - drei Schicksale in den Wirren des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Ein globales Gesellschaftsepos, orchestriert wie ein Krimi, in dem sich die Ereignisse auf den Kontinenten überstürzen. Vom Amerika der Wallstreet bis hin zu Tschernobyl und den russischen Oligarchen inszeniert Volpi virtuos die Hoffnungen und Ängste einer Epoche.
Im Wirbel der Weltgeschichte überlagern sich drei Frauenschicksale. Eine sowjetische Biologin bezeugt aus nächster Nähe den Zusammenbruch des Kommunismus und den Tod ihrer Tochter. Am anderen Ende der Welt hat eine amerikanische Ökonomin mit ihrem skrupellosen Mann und ihrer globalisierungskritischen Schwester zu kämpfen. Und schließlich ist da eine begnadete Computerwissenschaftlerin, entschlossen, das Geheimnis der Intelligenz zu lüften. Alle drei finden sich im Fadenkreuz eines sonderbaren Söldners wieder ... Kriminalgeschichte, Wissenschaftsthriller und schillerndes Panorama der Zeitgeschichte in einem. Virtuos und schwungvoll erzählt "Zeit der Asche" von den großen Umbrüchen des ausgehenden 20. Jahrhunderts: von Tschernobyl, dem Fall der Berliner Mauer, dem Niedergang des Sowjetreiches, von bakteriologischer Kriegsführung und dem Humangenom projekt. Und erforscht dabei die allzu menschlichen Leidenschaften und Abgründe. Drei Frauen - drei Schicksale in den Wirren des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Ein globales Gesellschaftsepos, orchestriert wie ein Krimi, in dem sich die Ereignisse auf den Kontinenten überstürzen. Vom Amerika der Wallstreet bis hin zu Tschernobyl und den russischen Oligarchen inszeniert Volpi virtuos die Hoffnungen und Ängste einer Epoche.
Im Wirbel der Weltgeschichte überlagern sich drei Frauenschicksale. Eine sowjetische Biologin bezeugt aus nächster Nähe den Zusammenbruch des Kommunismus und den Tod ihrer Tochter. Am anderen Ende der Welt hat eine amerikanische Ökonomin mit ihrem skrupellosen Mann und ihrer globalisierungskritischen Schwester zu kämpfen. Und schließlich ist da eine begnadete Computerwissenschaftlerin, entschlossen, das Geheimnis der Intelligenz zu lüften. Alle drei finden sich im Fadenkreuz eines sonderbaren Söldners wieder ... Kriminalgeschichte, Wissenschaftsthriller und schillerndes Panorama der Zeitgeschichte in einem. Virtuos und schwungvoll erzählt "Zeit der Asche" von den großen Umbrüchen des ausgehenden 20. Jahrhunderts: von Tschernobyl, dem Fall der Berliner Mauer, dem Niedergang des Sowjetreiches, von bakteriologischer Kriegsführung und dem Humangenom projekt. Und erforscht dabei die allzu menschlichen Leidenschaften und Abgründe.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 510 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608937013
  • ISBN-13: 978-3608937015
  • Originaltitel: No será la tierra
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 98.648 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Pressestimmen

»"Zeit der Asche" ist ein fulminant erzählter (Zeit-)Geschichtsroman, ein groß angelegtes Panorama des 20. Jahrhunderts, das den Leser an verschiedene Wende- und Brennpunkte dieses unheilvoll bewegten Säkulums führt: an Orte, an denen Geschichte sich verdichtet oder eine neue Richtung nimmt. ... Es sind zutiefst desillusionierende Antworten, die Jorge Volpi in seinem glänzend geschriebenen, ebenso spannend und abwechslungsreich wie intelligent erzählten Wesen des Menschen bereithält.« Hans-Dieter Fronz, Die Rheinpfalz, 6.10.2009 »"Zeit der Asche" ist einfach ein großartiger Roman, der es wagt, mit dem 20. Jahrhundert abzurechnen.« Walter von Rossum, DIE ZEIT, 16.07.2009 »Ein gigantisches Projekt des Autors, dem es aber doch gelingt, in einem einzigen Roman Krieg, den Untergang des Ostblocks, Genforschung, Tschernobyl, die Globalisierung uvm. spannend, erhellend und aus ungewohnter Perspektive zusammen zu bringen.« Jörn Pinnow, http://literaturkalender.faz.net, 23.07.2009 »Kein ganz einfaches Buch, aber für leidenschaftliche Leser ein großes Glück, klug erzählt und äußerst spannend wie ein Krimi bis zum Schluss« Elke Heidenreich, Vigo-Management, 02/2009 »Das ist das klügste Buch, das ich seit langem gelesen habe, und da fragt sich ja sofort: kann oder muss ein Buch klug sein? Ach was, es muss gut geschrieben sein, eine gute Geschichte erzählen, es muss uns unterhalten, und wenn wir dabei auch noch klüger werden und uns das Hirn nicht mit Rosamunde Pilchers Zuckerguss verkleben lassen, kann das doch wohl nicht schaden.« Elke Heidenreich, litcolony.de, 29.4.2009 »... Volpi versteht es, so furios zu erzählen wie in einem rasanten Krimi.« Rheinischer Merkur, 26.03.2009 »Ein globaler Entwurf in einer globalisierten Welt« Ruthard Stäblein, hr2 mikado, 28.03.2009 »... Das ist ihm hervorragend gelungen. "Zeit der Asche" ist gleichzeitig ein großartiger Geschichts-, Wissenschafts-, Liebes-, Kriminal- und Erkenntnisroman.« Katharina Kaufmann, Oberhessische Presse, 17.04.2009

Rezension

»Ein globaler Entwurf in einer globalisierten Welt«

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Drei Frauen in Zeiten großer Umbrüche 7. September 2009
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist schon mehr als man von einem Roman erwarten kann. "Zeit der Asche" ist ein Gesellschaftsdrama der Sonderklasse und ein weltumspannende Historienepos - festgemacht an dem Schicksal dreier Frauen. Wobei das Historienepos gleichzeitig ein rasanter und fulminanter Krimi ist.

Volpi wollte - so die Selbstaussage - schildern, "wie einige ganz normale Menschen...die tiefgreifenden Umwälzungen" des letzten Jahrhunderts, also des 20. Jahrhunderts, "erlebt haben". Diese tiefgreifenden Umwälzungen sind der Zusammenbruch des Sowjetreichs, der Fall der Mauer, die Krise des Kapitalismus, die Erfindungen der Wissenschaft.

Als eine der großen Umbrüche sieht Volpi in der Emanzipation der Frauen. Und so stehen auch drei Frauen im Mittelpunkt seines großen Romans. Drei Schicksale: die sowjetische Biologin, die amerikanische Ökonomin und deren Schwester, die sich mit der Globalisierung auseinandersetzt. Damit verbunden sind die Hoffnungen und Ängste dieser Zeit, die die Figuren umtreiben. Wie und auf welche Weise - das ist die große Kunst der Schilderung des mexikanischen Schriftstellers Jorge Volpi. Ihm ist es gelungen, aus dieser Mixtur einen fesselnden und in keiner Zeile langweiligen Roman zu schreiben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Roman ist ein großes Leseabenteuer 10. August 2009
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der vorliegende Roman des mexikanischen Schriftstellers Jorge Volpi ist der Abschluss einer Trilogie, von der der erste Teil "Das Ende des Wahnsinns" noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde, und deren zweiter Teil "Das Klingsor-Paradox" Volpi nicht nur in Deutschland , sondern auch international zu einem bekannten und angesehenen Schriftsteller machte.

"Zeit der Asche" ist ein Buch über die Utopien und Schrecken der Wissenschaften im 20. Jahrhundert. Aus der Perspektive von drei Frauen schildert Volpi das Ende des 20. Jahrhunderts. Da ist eine sowjetische Biologin, die aus Moskau unter ihrem ganz persönlichen Blickwinkel den Zusammenbruch des Kommunismus, die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und den Tod ihrer Tochter schildert.

Da ist eine amerikanische Wirtschaftsfachfrau, die aus ihrer Perspektive erzählt, wie sie zu kämpfen hat mit einem skrupellosen Mann und einer Schwester, die eine harte Globalisierungsgegnerin ist. Auf mysteriöse Weise kommt sie ums Leben. Und es gibt eine dritte Frau, die Computerwissenschaftlerin Eva Halasz aus Ungarn, die dem Geheimnis der Intelligenz im MIT auf der Spur ist. Auch sie lebt nicht lange.

Das Leben dieser drei Frauen steht in mehrfachem Zusammenhang, wie im Verlauf des Buches herauskommt und ihr Leben steht im Zusammenhang mit den großen Zusammenbrüchen des 20. Jahrhunderts. Volpis Roman ( er nennt ihn einen "totalen Roman") ist nichts weniger als eine Weltgeschichte des 20.Jahrhunderts im Schnelldurchlauf und bedient sich auch fast aller bekannten Romankategorien.

Der Roman ist ein großes Leseabenteuer. Hier spricht eine neue lateinamerikanische Stimme, von der man gerne noch mehr hört.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schicksalhaftes Endzeitszenario 8. August 2009
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Mit dem "Klingsor - Paradox", einem brillanten Wissenschaftsthriller, hat Autor Jorge Volpi auf dem deutschen Büchermarkt für Aufsehen und Beachtung gesorgt. In seinem neuen Roman, der eine düstere Prophezeiung für die Zeit nach der Jahrtausendwende abliefern soll, geht es um die Verknüpfung von Gentechnik und Kapitalismus. Ob es wirklich ein Jahrhundertroman ist, das entscheiden spätere Generationen.

Der Protagonist rechnet mit einer Epoche ab, in der sich die Menschen immer mehr von den überlieferten Lebensmodellen entfremdet haben und zu devoten Helfershelfern ihrer Wissenschaft geworden sind. Die Zeitabläufe haben ihn zum Mörder gemacht, weil er die Frau, die er liebt im Affekt getötet hat. Sie war, so reflektiert er während seiner Haft, einerseits eine herausragende Expertin für künstliches Leben, andererseits aber nicht in der Lage, sich für einen zu ihr passenden Lebenspartner zu entscheiden. Dieses Zusammentreffen von begnadeter Intelligenz und der Unfähigkeit mit den alltäglichen Gegebenheiten fertig zu werden, führt Jorge Volpi noch an einer ganzen Anzahl von Individuen vor, deren Geschichten über die unterschiedlichsten Verbindungskonstellationen alle irgendwie miteinander verflochten sind. So sind alle zwar, erfolgreiche Banker, Kaufleute, Politiker oder wissenschaftlich tätige Forscher, die auf der einen Seite außerordentliche Karriere machen, verfügen aber auf der anderen Seite über keine makellosen Lebensläufe. Sein Theorem, dass im Westen wie im Osten, sich selbst liquidierende Eliteschichten wirken, belegt Volpi sehr präzise mit dem Milieu der Börsenspekulanten, deren verhängnisvolles Wirken er mit interessanten Biographien bis zum großen Börsencrash der zwanziger Jahre zurückspiegelt.

Der Roman besteht bei genauerer Betrachtung eigentlich aus zwei Segmenten. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und charakterisiert den "homo sovieticus" als Idealbild. Der zweite Teil besteht aus der Internationalisierung dieses "homo sovieticus" über ein vornehmlich feminines Geflecht getäuschter Karrierefrauen. Sie finden ihr Glück in den imaginären Welten reflektierender Hotelfahrstühle, reichen bei dem Vabanquespiel ihres geschäftsmäßigen Tun, die den Geschlechtstrieb steigernden Mittel nicht mehr aus, so werden sie zunehmend von Tristesse und Depression heimgesucht, finden dann von Fall zu Fall Konsolidation in der Lyrik.

Der Protagonist betont immer wieder, dass er nur mit großer innerlicher Überwindung diese einzelnen Vorkommnisse behandelt. Da er sich so, als unglücklicher Berichterstatter von diversen Unglücksfällen interpretiert, ist sein Erzählduktus wenig spannend und enthusiastisch. In Interviews bestätigte der mexikanische Autor, dass sein Roman in erster Linie als Medium für eine politische Anklage im Zeitalter des Posthumanismus anzusehen ist. Der von Catalina Rojas Hauser und Kirstin Bleiel brillant aus dem Spanischen übersetzter Roman ist letztendlich eine emotionslose Prosa der Kapitulation im Spiegel einer schicksalhaften Menschheitsbedrohung.
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