Pressestimmen
"Das Erscheinen dieses Buches darf man getrost ein literarisches Ereignis nennen, denn mit ,Zeichen der Zerstörung' liegt erstmals ein saamischer Roman in deutscher Sprache vor. Die Autorin Kirsti Paltto hat mit solchen Pionierleistungen Erfahrung, schließlich ist sie die erste Frau, die überhaupt ein Buch in saamischer Sprache veröffentlicht hat ... Indem der kleine persona verlag in Mannheim ein solches Buch publiziert, verhilft er einer der schönsten Eigenschaften von Literatur zur Geltung, nämlich ihrer besonderen Fähigkeit, Grenzen zu überschreiten, Mitteilungen aus fremden Welten zu machen. In diesem Fall ist es die Welt nördlich des Polarkreises und jenseits unserer mitteleuropäischen Kultur. Die kulturelle Differenz ist groß, das zeigt der Roman. Er führt uns die Fremdheit dieser Welt vor Augen und hebt sie doch auch ein Stück weit auf, denn er versetzt uns in die Lage, ein Gefühl für das Schicksal der Protagonisten zu entwickeln." (Stefan Moster, Jahrbuch für deutsch -finnische Literaturbeziehungen Nr. 30, 1998)
Kurzbeschreibung
Finnisch-Lappland in Krieg und Nachkrieg
Der Roman spielt zur Zeit des verheerenden deutschen Rückzugs aus Finnisch-Lappland 1944 und in der Nachkriegszeit. Die evakuierten Samen kehren in ihre verbrannten Dörfer zurück und versuchen, ihr Leben neu aufzubauen. Meist sind sie bitterarm. Der Zerstörung ihres äußeren Lebenszusammenhangs entspricht die Erschütterung ihrer Traditionen als Rentierzüchter und Kleinbauern - nicht nur durch die Schrecken des Krieges, sondern auch durch den technischen Fortschritt der Nachkriegsjahre. Das lebendige Panorama eines kleinen Volkes am Rande Europas.
"Das Erscheinen dieses Buches darf man getrost ein literarisches Ereignis nennen, denn mit ,Zeichen der Zerstörung' liegt erstmals ein saamischer Roman in deutscher Sprache vor. Die Autorin Kirsti Paltto hat mit solchen Pionierleistungen Erfahrung, schließlich ist sie die erste Frau, die überhaupt ein Buch in saamischer Sprache veröffentlicht hat ... Indem der kleine persona verlag in Mannheim ein solches Buch publiziert, verhilft er einer der schönsten Eigenschaften von Literatur zur Geltung, nämlich ihrer besonderen Fähigkeit, Grenzen zu überschreiten, Mitteilungen aus fremden Welten zu machen. In diesem Fall ist es die Welt nördlich des Polarkreises und jenseits unserer mitteleuropäischen Kultur. Die kulturelle Differenz ist groß, das zeigt der Roman. Er führt uns die Fremdheit dieser Welt vor Augen und hebt sie doch auch ein Stück weit auf, denn er versetzt uns in die Lage, ein Gefühl für das Schicksal der Protagonisten zu entwickeln." (Stefan Moster, Jahrbuch für deutsch-finnische Literaturbeziehungen Nr. 30, 1998)