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Zehn Argumente für den Zölibat
 
 
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Zehn Argumente für den Zölibat [Taschenbuch]

Hans C. Zander
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Piper (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492226914
  • ISBN-13: 978-3492226912
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 882.930 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans Conrad Zander
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Sicher haben Sie schon öfter gedacht: katholisch und so blöd möcht' ich mal sein, ins Zölibat zu gehen und zum Erotikkrüppel zu werden. Was müssen das für sexuelle Idioten sein, die Priester werden wollen?! Nun ist Schluss mit diesen diskriminierenden und dummen Vorurteilen. Hans Konrad Zander hat Zehn Argumente für den Zölibat. Als ehemaliger Dominikanermönch weiß er aus eigener Erfahrung: Nichts ist so abenteuerlich, nichts macht so männlich wie der Zölibat -- und dazu noch einen schlanken Staat. Schwer zu glauben?

Mit zahlreichen Anekdoten und harten Fakten aus der Kirchengeschichte kann Zander auf humorvolle und überzeugende Weise zeigen, dass sexuelle Selbstverwirklichung und Ehe total langweilig sind. Der wahre Kick kommt, wenn man's nicht (mehr) macht! Wer beim Argument Nr. 10 angekommen ist, hat sich nicht nur köstlich über eine unkonventionelle Argumentationsweise amüsiert, sondern auch Erstaunliches über Zölibat und Katholizismus gelernt. Und nebenbei liefert Zander auch noch eine Kulturgeschichte des Zölibats, gesalzen mit Kraftausdrücken und gepfeffert mit einem ungewöhnlichen Blick auf Jesus, der einfach die Frechheit besaß, keine Familie zu gründen: Zölibat -- die wahre männerbewegte Existenz.

Der Zölibat ist skandalös und abenteuerlich, eine Entdeckungsreise im Reich der Sinne. Zander vertritt bestimmt nicht zu Unrecht die These, dass Pfarrerskinder unter den Blicken der alles kontrollierenden und normierenden Kirche leiden müssen. Es ist die schreckliche Erfahrung unzähliger evangelischer Pfarrerskinder, im Glashaus ihrer Kirche zu sitzen. Die katholische Kirche hingegen kann und will sich gar nicht auf eine solche Weise an Menschen versündigen! Denn sie hat den Zölibat.

Das Buch ist sowohl eine Fundgrube für Liebhaber schwarzen Humors als auch die Bitte eines tief im Herzen Getroffenen, Priester wieder als Menschen zu achten. Diese sind weder abartig noch krank, sondern einfach sexlos glücklich. Zander schlägt eine Bresche für die friedliche Koexistenz der sexuellen Orientierungen.

Und was hat das Ganze nun mit Theologie zu tun? Eine ganze Menge. Zander hat ein befreiungstheologisches Werk geschrieben, ein pfiffiges Buch über ein heikles Thema, weder verklemmt noch moralinsauer -- geradezu evangelisch. --Bettina Wittke

Kurzbeschreibung

Hans Conrad Zander ist als Humorist dem Fernsehpublikum kein Unbekannter. Er spielt auf seine eigene Vergangenheit als Dominikanermönch an, wenn er behauptet: Das Keuschheitsgelübde macht schlank, glücklich und wahrhaft zum Manne. Aufklärung aus erster Hand, nicht nur für Angehörige dieser keuschen Minderheit.

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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Priester werden!, 28. Juli 2002
Von 
Marcus Hladek (Limes, Imp. Rom.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zehn Argumente für den Zölibat (Taschenbuch)
Hans Conrad Zander, Journalist mit Vergangenheit als Mönch, nennt "Zehn Argumente für den Zölibat". - Dass der Zeitgeist das ehelose Leben der Priester als Zumutung einschätzt, lässt Zander unberührt. Für ihn ist der Zölibat: skandalös und abenteuerlich, erotisch und frech, natürlich und feministisch, männlich und lustig. Sogar "schlank" und glücklich mache er. Nun liest sich zwar manches, was dieser unkonventionelle Geist im Eifer vorbringt, viel zu pauschal.Anderes ist, nach 40 Jahren sexueller Befreiung, so bedenkenswert wie sein Zweifel an der erlösenden Kraft der Sexualität - für ihn "die billigste aller Lügen".
Da hier nur eins der zehn Argumente gebührenden Platz hat, sei es gewählt, wo viele am empfindlichsten sind. Der spottlustige Zander hält es für so schlagkräftig, dass er dem Kapitel einen Vordruck für Leser beigibt, die nach der Lektüre ihre anti-zölibatäre Stimme aus dem "KirchenVolksbegehren" zurück ziehen. Dass der Zölibat "schlank" machen soll, zielt bei ihm nicht auf die Taille, sondern den Geldbeutel. Für Zander setzt die heutige Kirche, sehr modern eigentlich, das "lean management" um. Wenn der Staat so unter Beamten-"Mangel" litte wie sie unter dem an Priestern, würde in der Tat alle Welt jubeln. Der zölibatäre Priester sei ein "Vomosi", ein vollmobiler Single reinsten Wassers, der oft erst mit 75 in Ruhestand gehe. Schaffte man den Zölibat Knall auf Fall ab, hätte die katholische Kirche dagegen in Kürze Verhältnisse wie im Spanien des 16. Jahrhunderts, als je der vierte Mann Kleriker wurde - ein wenig also wie in der evangelischen Kirche von heute. Die Ausbildung von 2,5 Millionen selbstverwirklichten Priestern würde mindestens 22 (weltweit: 278) Milliarden Mark kosten, dazu kämen Pensionsansprüche (520 Milliarden). Weltweite Arbeitsplatzkosten: 4300 Milliarden Mark. Natürlich sänke das Rentenalter ("Schatzi, wir wollen doch noch was vom Leben haben!"), und unvermeidlich ließen die Priester Witwen zurück, die zu versorgen wären. Alles in allem kommt Zander auf 6037 Milliarden Mark pro Priestergeneration "post Zöli". Dann wäre da noch die Apanage für eine Papstfamilie, die wegen ihres Weltrang sicher höher läge als im englischen Königshaus (1996: 122 Millionen Mark). Zander mag bei all dem der Schalk aus den Augen blitzen. Doch hat er in der Sache so Unrecht?
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Enthaltung ist die geilste Lust, 28. Dezember 2002
Wieder ein Zander wie er im Buche steht! Diesmal geht's nicht wider sondern für ein kirchliches Prinzip: den Zölibat. Das können sich der Lust zugewandte Heutige gar nicht mehr vorstellen, dass man eben oder gerade durch Abstinenz gehörigen Lustgewinn verzeichnen kann. deswegen wollen sie alle Priester in die Ehe schicken. Zander meint: So ein Unfug! Ist halt doch ein alter Hut: Das "Ich könnte, wenn ich wollte" hat mehr Zunder als die postkoitale Tristesse.
Die Pfäfflein wissen's (fast) alle. Nirgendwo wird man heftiger umworben als im Frauenkreis oder bei den Ministrantinnen, Nymphenartige in keuscher Kutte.
Zander lässt sich aber nicht in die Karten scheuen. Meint er's nun ernst oder nicht? Auch hier wieder sein ambivalentes Tänzeln zwischen Spott und Güte. Er kennt eben beide Seiten.
Das Schwarzbuch ist Pflichtlektüre für alle Zander-Liebhaber. Ich habe mich gebogen. Und dann die Backenstreiche für Eugen (Drewermann), Karl (Rahner) und anderes Urgestein katholischer Nabelschau. Mehr, Herr Zander, mehr davon!
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Humorvolle Liebeserklärung an den Zölibat, 11. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zehn Argumente für den Zölibat (Taschenbuch)
Auch wenn ich nach der Lektüre immer noch nichts vom verpflichtenden Zölibat für Priester halte, ist das Buch dennoch ein humorvoller Streifzug durch die Kirche. Nebenbei erhält man noch wertvolle Informationen über die Kirchengeschichte in anekdotenhafter Form, auch wenn sie in anderen Büchern des Autors wiederum auftauchen. Am beeindruckendsten ist allerdings die aufgestellte Rechnung, die zeigt, wieviel die Kirche an Kosten spart, solange es den Zölibat gibt. Ich verrate hoffentlich nicht zu viel, daß die Kosten für die Abschaffung des Zölibats (pro Priestergeneration in DM, Stand 1997) 6 Billionen und 37 Mrd. betragen würden (S. 49). Selbst einem eingefleischten Kirchenkritiker wie mir fällt es nicht schwer zu erkennen, daß dieses Geld in Hilfsprojekten für die 3. Welt besser investiert ist. Na ja, und wenn die Bevölkerung der 3. Welt das Buch lesen würde, ließen sich vielleicht auch einige überzeugen, ebenfalls zölibatär zu leben... ;-)
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