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Im Zauber der griechischen Landschaft
 
 
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Im Zauber der griechischen Landschaft [Taschenbuch]

Nikos Kazantzakis
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. September 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548239943
  • ISBN-13: 978-3548239941
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 545.783 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nikos Kazantzak?s
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Man kann sich vorstellen, dieses schmale Bändchen bei flirrender Hitze im Schatten eines Olivenbaumes zu lesen, in den kühlen Morgenstunden eines griechischen Sommertages darin zu blättern oder abends, bei einem Glas Wein, darin zu schmökern, während die Grillen ihr nächtliches Konzert einstimmen. Alternativ können sich auch all jene die intensiven Reise-Erzählungen des jungen Nikos Kazantzakis zu Gemüte führen, die an der unstillbaren Sehnsucht nach den Farben, Düften und Menschen Griechenlands leiden. Wo immer man von ihnen liest -- die elegischen Landschaftsbilder sind Balsam für die Seele. "Für einen Fremden aber kann die Reise nach Griechenland zum hinreißenden Rausch der Schönheit werden. Ruhig kann für ihn der Zauber der griechischen Erde und des griechischen Meeres emporquellen. Eine tiefe mediterrane Freude des Auges", schwärmt Kazantzakis, der sich nach bestandenem Jura-Examen in den 20er-Jahren aufmachte, seine Heimat besser kennen zu lernen.

Seine ausgedehnte Reise führte ihn auf den heiligen Berg Athos, zum geheimnisvollen Orakel in Delphi, zu den Kultstätten in Mykene und auf die Ägäis-Inseln Lesbos, Mykonos und Santorin. Der romantisch und grüblerisch veranlagte spätere Bestsellerautor (Alexis Sorbas) vermag es, Gefühle und Stimmungen gänzlich ohne Kitsch in Worte zu fassen. Beglückt schreibt er von "paradiesischen, milden, von Gottes Barmherzigkeit gefüllten Morgen", beschreibt den sanften Gesang der Mönche "wie das Rauschen eines Baumes, das Seufzen des Meeres". Neben seiner Liebe zur Natur und einer tief empfundenen Religiosität lenkt Kazantzakis sein Augenmerk auf Begegnungen mit einfachen Leuten, Eremiten, Mönchen, und bisweilen auf Wundersames, wie blühende Mandelbäume mitten im Winter. Seine prosaische Ader wird in diesen frühen, leicht zu lesenden Texten mehr als offenbar -- und nimmt den Zauber, den Kazantzakis mit seinem Ur-Griechen Sorbas schuf, beinahe vorweg. Ein Muss für Freunde Griechenlands. --Martin Halm -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Der Autor des 'Alexis Sorbas' beschreibt seine Heimat mit der urwüchsigen Kraft eines großen Dichters. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Reise durch Griechenland, 7. August 2003
Von 
Dieter Winkler (Freilassing, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Zauber der griechischen Landschaft (Taschenbuch)
Erst vor wenigen Monaten habe ich dieses Buch gelesen, in dem Nikos Kazantzakis von seinen Reisen, als noch ganz junger Mensch, durch seine Heimat Griechenland erzählt und dabei allerlei seltsamen Gestalten, vor allem Mönchen, begegnet ist. Er hat auch viele der antiken Kultstätten besucht, von denen einige, z.B. alte Klosteranlagen, völlig menschenleer waren. Kazantzakis' Pilgerreise fand vor etwa achtzig Jahren statt, also in den 1920ern, das erklärt wohl auch, warum kaum Touristen anzutreffen waren.

Vielleicht liegt es an der Übersetzung, oder ganz einfach an der damaligen Zeit, dass viele seiner Sätze ein bisschen altmodisch klingen und manches gar so blumig umschrieben ist, doch wenn man sich in diesen Stil erst einmal eingelesen hat, dann ist es eine wirklich vergnügliche Reise! Hier eine kleine Kostprobe daraus:

"Ich wandte dem Parthenon den Rücken und versank im herrlichen Anblick des weiten Meeres. Es war Mittag, die höchste Stunde, ohne Schatten und Lichtspiel - streng, senkrecht, vollkommen. Ich schaute mir die weiße Stadt in der Mittagsglut an, das heilige, strahlende Meer von Salamis und die nackten, glücklichen Bäume ringsum, die Sonne tranken: Und ich vergaß, in diesen Anblick versunken, den Parthenon hinter mir. Doch allmählich, nach jeder weiteren Rückkehr vom attischen Olivenhain und vom Meer des Saronikos, enthüllt sich die heimliche Harmonie meinem Geiste, in dem sie Schleier auf Schleier von sich warf; und als ich einmal wieder die Akropolis erstieg, erschien mir der Parthenon, als bewege er sich leicht, wie ein still verharrender Chor, und als atme er. Monatelang dauerte diese Einweihung, vielleicht auch Jahre. Ich erinnere mich nicht genau an den Tag, da ich als vollkommen Eingeweihter vor dem Parthenon stand und mein Herz wie ein Kalb hüpfte ..."

Nackte, glückliche Bäume, die Sonne trinken - was für eine Vorstellung! Dieses Buch wäre sogar imstande, den düstersten Herbsttag aufzuhellen, denn im Rückblick erscheinen mir seine Seiten stets warm und freundlich. Also: Noch rechtzeitig, vor dem Herbst, besorgen!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ideell-ideales Griechenland, 14. Dezember 2010
Nikos Kazantzakis hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts als junger Mann sein heimatliches Griechenland bereist und dabei seine Gedanken und Assoziationen aufgezeichnet. Diese hier veröffentlichen Gedankengänge sind weniger Beschreibungen der besuchten Stätten, als eben vielmehr, was Kazantzakis durch die Einwirkung der Atmosphäre in den Sinn kam. Es handelt sich dabei um romantische und schwärmerische Überlegungen darüber, wie sich in Griechenland Landschaft, Mensch, Geschichte und vor allem Mythos nach Kazantzakis' oft romantisch verklärter Meinung wechselseitig bedingten, durchdrangen und beeinflussten.

Kazantzakis nimmt den Leser mit auf eine in hohem Maße schwärmerische Reise durch ein ideales und ideelles Griechenland, und so etwas ist natürlich sehr stark eine Frage des Geschmackes. Wer eine nüchterne Reisebeschreibung und Informationen über Land und Leute des Griechenlands von vor hundert Jahren sucht, sollte dieses Buch besser meiden, wer allerdings eine emotionale Verbundenheit zum kulturellen Erbe des antiken Griechenlands verspürt und genug Geschmack an poetischer Übersteigerung findet, um sich an Kazantzakis faktisch nicht immer ganz zutreffenden Gedankenflügen erfreuen zu können, sollte an diesem Buch seine helle Freude haben.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schön - Anregend - Weise!, 2. Mai 2007
Von 
Thorwald Franke (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Zauber der griechischen Landschaft (Taschenbuch)
Wie der Titel schon sagt beschwören die Reisenotizen des jungen Kazantzakis den Zauber der griechischen Landschaft und ihrer kulturellen Denkmäler herauf, und wer immer in Griechenland war, wird seine Empfindungen gut nachfühlen können. Aber auch philosophische Betrachtungen über das Leben hat der junge Kazantzakis in sein Werk harmonisch eingeflochten. Ein schönes, anregendes und weises Büchlein!
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