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Zauber der Liebe
 
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Zauber der Liebe

Morgan Freeman , Greg Kinnear , Robert Benton    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Morgan Freeman, Greg Kinnear, Radha Mitchell
  • Regisseur(e): Robert Benton
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 24. Oktober 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001B6IKMM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.156 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Robert Benton ("Kramer vs. Kramer", "Der menschliche Makel") verfilmte mit "Feast of Love" einen Roman von Charles Baxter. Die Liebe ist das zentrale Motiv von Vorlage und Film. Durchaus optimistisch, dabei aber keinesfalls ins Kitschige abgleitend, propagiert sie der Film als einzig wichtige Erfahrung im Leben. In, durch die zentrale Figur des Philosophieprofessors Harry zusammengehaltenen, Episoden über Liebe zwischen ganz unterschiedlichen Menschen, wird die Liebe selbst in all ihrer Komplexität portraitiert. Das gelingt Benton mit erstaunlichem Feingespür und beeindruckendem Tiefgang. Leichte und schwere Momente fließen scheinbar mühelos ineinander, was auch dem hervorragenden Ensemble um Morgan Freeman und Greg Kinnear ("Little Miss Sunshine", Fastfood Nation") zu verdanken ist. Wenn man davon ausgeht, dass ein Film, der sich dem größten Thema aller Zeiten so direkt widmet, nur ins Oberflächliche oder Verklärende abtriften kann, dann liegt man hier absolut falsch. Die Produktion schafft es tatsächlich, den Zuschauer tief zu bewegen und bringt ihn dazu, sich gemeinsam mit den Figuren über die wirklich wichtigen Dinge im Leben ernsthaft Gedanken zu machen: Das Vertrauen in andere Menschen und das Wissen darum, dass Liebe jeden Menschen zu etwas ganz Besonderem macht. Und wenn Sie nach Filmgenuss immer noch glauben, dass die Liebe nur ein Trick der Natur ist, dann sollten sie Romanzen im Allgemein sowieso meiden.FazitEin wunderschöner und bewegender Beitrag zum größten Thema aller Zeiten!

Moviemans Kommentar zur DVD: Warme, saftige Farben und gute Detailschärfewerte prägen das fast rauschfreie Bild, das sich von einem enorm vitalen Sound untermalt sieht, der alle Tonebenen mit großer Präzision ausspielt. Die Extras lassen aufgrund der Vielfalt an Infos, die vermittelt werden, ebenfalls kaum Wünsche offen.

Bild: In Nachtszenen bietet die DVD konturiertes und von vielfältigen Schwarznuancen durchsetztes Bildmaterial (Gesicht und Kleidung bei Nachtspaziergang, 00:02:29), allerdings kann es hin und wieder vorkommen, dass sich in Innenszenen im Schummerlicht nur wenige Schwarzabstufungen bei Kleidern zeigen (Pullover, 00:14:25). Im Tageslicht bieten sich hervorragend konturierte Schärfezeichnungen (Hautstruktur von Freeman, 00:05:48) und ein sattes Farbvolumen. Nur minimal fällt auf planen Oberflächen in Innenräumen Rauschen auf. Prinzipiell weiß das Bild in allen Belangen zu gefallen, zumal es locker mit wechselnden Lichtstimmungen umgeht und die Farben stets mit großer Vitalität umsetzt. Von Artefakten ist, bis auf kaum wahrnehmbares Bildzittern in Kamerafahrten (Wohnzimmer, 00:06:28), kaum eine Spur.

Ton: Sauber platzieren sich Kulisse, Effekte und Stimmen im Raum (Vogelzwitschern von allen Seiten, 00:16:45). Im Tierheim bellen munter Hunde aus der Seite, wo die Käfige stehen (Bellen von rechts, 00:08:19), im Cafe hört man vorbeifahrende Autos, murmelnde Stimmen und die Kaffeemaschine und auf der Straße dringt von hinten Autohupen hervor (00:12:04). Sanft mischt sich dabei Musik ein, ohne jemals die Kulisse zu stören. Die Sprachanteile fallen vor allem im Original äußerst punktgenau aus. Hier hört man selbst winzige Feinheiten in den Stimmen. Auch die deutsche Synchronisation fällt stimmig, dabei aber ein wenig leiser als das Original aus. Immer mal wieder bricht ein richtungsmotivierter Effekt ins Geschehen ein und mischt den Raum ordentlich auf (Donnern von hinten links, 00:15:19). 

Extras: Die drei Featurettes, die ähnlich wie Making Ofs gemacht sind, beschäftigen sich intensiv mit Story, Charakteren, literarischer Vorlage und Produktion und teilen sich wie folgt auf: "Die Figuren" (12:00 Min.), "Ein fröhliches Fest" (8:05 Min.), "O die tollen Sterblichen" (8:08 Min.). Außerdem bietet die DVD deutschen und englischen Trailer zum Film sowie eine Trailershow mit sieben Programmtipps. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Kinowelt Zauber der Liebe, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 24.10.08

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Film, der überrascht, 5. April 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zauber der Liebe (DVD)
Die Erwartungen waren nicht sonderlich groß, als ich den Film das erste Mal in den Händen hielt. Trotzdem, seichte Unterhaltung war genau das was ich zu dem Zeitpunkt wollte.Dementsprechend überrascht war ich dann, als ich in anschaute.

Ein Film der zwar stellenweise ohne Kitsch nicht auskommt, aber dennoch eine wunderbare Geschichte die von unterschiedlichen Menschen erzählt, die sich verlieben oder verletzt werden, aber dennoch an der Liebe festhalten. Eine Ode an die Liebe- nicht mehr und nicht weniger!

Ein perfekter Sonntag- Abend- Film!
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Bewegend, still, ergreifend..., 4. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Zauber der Liebe (DVD)
...kommt Robert Bentons Zauber der Liebe daher. Benton zeigte uns schon bei Kramer gegen Kramer, dass er die ruhigen Töne und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu seinem zentralen Thema erkoren hat. Zauber der Liebe hat den Aufbau eines Episodenfilms, der sich jedoch auf drei Handlungsfäden beschränkt, die durch den Charakter Henry Scott(Morgan Freeman) zusammengehalten werden.

Henry Scott ist Professor an der Uni. Er hat sich beurlauben lassen, da er mit dem tragischen Tod seines erwachsenen Sohnes nicht klar kommt. Auch seine Ehe leidet unter dem Verlust des Sohnes. Henry nutzt die Zeit, um tagsüber in seinem Stammcafe zu sitzen und dort die Menschen zu beobachten. Das Cafe wird von Bradley Thomas(Greg Kinnear) geführt. Bradley ist zu gut für diese Welt und er bekommt nicht mit, wie seine Ehefrau Kathryn, die er abgöttisch liebt, sich von ihm entfernt. Henry sieht es kommen, greift aber nicht ein, und so kommt es, wie es kommen muss, Kathryn verliebt sich in eine andere Frau und verlässt Bradley.

Zur gleichen Zeit fängt Chloe(Alexa Davalos) als Kellnerin in Bradleys Cafe an. Oscar(Toby Hemingway), der ebenfalls dort jobbt, verliebt sich in Chloe und die beiden werden ein Paar. Chloe hat keine Familie, fühlt sich allein und verletzlich, Oscar lebt bei seinem trinkenden, prügelnden Vater, die Mutter ist verschwunden. Zwischen den beiden gestrandeten Menschen bahnt sich eine große Romanze an.

Im weiteren Verlauf zeigt uns Benton, wie sich das Leben von Henry, Chloe, Bradley und Oscar entwickelt. In einem Zeitraum von 18 Monaten spielen das Leben und die Liebe diesen Menschen arg mit. Über Chloe und Oscar schwebt der Schatten von Oscars Vater und Chloe muss für ihre Liebe zu Oscar einen hohen Preis bezahlen. Bradley verliebt sich neu, heiratet noch einmal und scheitert wieder. Zwischen diesen Menschen ist Henry der Beobachter, Ansprechpartner, Freund und Ratgeber. Aber auch Henry braucht Hilfe, und die kann er nur bei den Menschen finden, die er liebt.

Klar, dass so ein ruhiger, besonnener Film nicht bei jedermann ankommt. Wer auf rasante Aktion und schnelle Schnitte steht, sollte den Film erst gar nicht in den Player legen. Wer jedoch die leisen Töne hören kann, wer Morgan Freeman schätzt und sich am Schauspiel einiger hochkarätiger Mimen erfreuen kann, der wird mit Zauber der Liebe seine Freude haben. Einziges Manko, jedenfalls meiner Ansicht nach: Der Titel des Films suggeriert eine absolut flache, blasse Lovestory. Wer den Film sieht, wird schnell erkennen, dass es in Bentons Streifen zwar still und leise, aber auch tiefsinnig und anspruchsvoll zugeht. Das Ganze wird mit einem unaufdringlichen, sehr gut harmonierenden Soundtrack gewürzt. Vor allem anderen hat mich jedoch Greg Kinnear überzeugt, der den liebenswerten, aber immer wieder scheiternden Bradley Thomas genial spielt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein "kleiner", sympathischer Film, 28. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Zauber der Liebe (DVD)
Dieser Film hat mich positiv überrascht. Vielleicht lag es daran, dass ich bei dem (im Endeffekt nicht wirklich passenden) Titel doch eher einen seichten, oberflächlichen "Romantik"-Liebesfilm erwartet / befürchtet hatte.

Für mich ist "Zauber der Liebe" ein kleiner, sympathischer Film, bestimmt nicht die "Krönung der Filmgeschichte", aber eine episodische Aufbereitung des ewigen und im Grunde unendlich abgenudelten Themas "Liebe", auf die ich mich gut einlassen konnte.

Im Zentrum des Films steht Morgan Freeman als weiser, aber auch selber vom Schicksal gebeutelter Professor, bei dem die Fäden der Geschichten immer wieder zusammenlaufen. Ich fand ihn für die Rolle sehr passend (man hat den Eindruck, er muss nicht viel tun, um großartig zu sein), aber auch die anderen Darsteller fand ich durchaus überzeugend. In den drei durchgehenden Episoden des Films wird "Liebe" in verschiedenen Stadien und Facetten dargestellt, hierbei werden auch die Schattenseiten nicht ausgelassen (das junge, frisch verliebte Paar; die reife Liebe des alten Ehepaars; der sich unermüdlich neu Verliebende trotz wiederholter Erfahrung von Enttäuschung und Betrug). Mir hat gefallen, dass der Film insgesamt einen sehr menschlichen, versöhnlichen Charakter hat. Es findet keine Bewertung statt, sondern es wird eher um Verständnis und Akzeptanz geworben.

"Liebe" ist eben ein Gefühl, an dem man nicht vorbeikommt, und das sich auf verschiedene Weise zeigen kann. Sie macht das Leben interessant und lebenswert.

Aber (wie schon die Götter wussten) braucht man zuweilen Humor, um sie zu ertragen.
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