Zardoz 1974 CC

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Im Jahr 2292 besteht die Erde aus zwei Teilen: aus dem Vortex, in dem eine hochentwickelte Technologie den Tod besiegt hat, und den verödeten Außenländern, in denen die sterblichen "Brutalen" hausen. Einer von ihnen ist Zed, dem es gelingt, ins Vortex einzudringen, vor allem die unsterblichen Frauen reichlich durcheinander zu bringen und zum Stammvater eines neuen Menschengeschlechts zu werden.

Darsteller:
John Boorman, Charlotte Rampling
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 42 Minuten
Darsteller John Boorman, Charlotte Rampling, Daisy Boorman, John Alderton, Bairbre Dowling, Niall Buggy, Jessica Swift, Telsche Boorman, Reginald Jarman, Sara Kestelman, Sean Connery, Sally Anne Newton
Regisseur John Boorman
Studio Koch Media
Veröffentlichungsdatum 5. September 2002
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

52 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oliver Rother am 1. März 2005
Format: DVD Verifizierter Kauf
Unüblicherweise gibt es hier keine Raumschiffe, keine Sterne sind zu besichtigen, keine neuen Planetensysteme zu erkunden, es findet alles auf unserer guten alten Erde statt.
Die Umgebung ist eine gelungene Mischung aus Antiquitäten, Wohlbekanntem und futuristischen Elementen.
Das Vortex ist ein strengstens abgeschotteter Ort, in dem die Menschen unsterblich sind; aber statt eines unendlichen Aufblühens erleben sie dort Stagnation, ewige Wiederholung desselben, ohne Ausweg.
Sir Sean Connery spielt die Rolle des Z, der letzte Buchstabe unseres Alphabets, der Letzte, der Befreier, der alles beendet. Vielleicht eine Anspielung auf das Alpha und das Omega der Bibel, aber statt des Lebens, das Jesus gefördert hat, wird hier der Tod als die größte Sehnsucht dargestellt; der Tod als Befreier von Leid.
Dabei macht die Darstellung Sinn, ohne nur destruktiv zu sein, denn die geschilderte Befreiung ist eindeutig ein Akt der Liebe und der Intelligenz.
Dieser Film stellt einen starken Kontrast zwischen Leben und Tod dar. Nietzsche ist im Zarathustra wortgewaltig, dieser Film ist bildgewaltig.
Manche Szenen sind geradezu brutal, andere sind sehr attraktiv und liebenswert. Er hat dabei einen derartigen Tiefgang, daß es schwierig wird, darüber zu schreiben.
Wer hier nur reine "Action" sehen will, wird enttäuscht werden, wer aber gerne über philosophische und soziale Themen reflektiert, bekommt durch den Film garantiert viele Anregungen, so viele, wie es sonst nur in Büchern beschrieben werden kann.
Meine Ansicht: ein Meilenstein der Filmgeschichte: absolut empfehlenswert!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ich am 20. April 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Mal eine Rezension der etwas anderen Sorte:

Habe Zardoz über die letzen 25 Jahre immer mal wieder im Fernsehen gesehen und war immer fasziniert von der eigentümlichen Atmosphäre sowie der audiovisuell absolut brillanten Inszenierung. Und das alles ohne riesiges Budget!

Dieser Film ist absolut unkommerziell, unüblich, vielseitig interpretierbar und allein deswegen schon interessant um den eigenen Horizont zu erweitern und den Denkapparat anzukurbeln.
Insbesondere die vielen Szenen- und Handlungssprünge erfordern aber einiges an Aufmerksamkeit die dem Massenmarkt-Filmgucker den Zugang verwehren dürften.

Nachdem ich den Film nach längerer Pause jetzt aber endlich mal wieder geniessen durfte, drängt sich mir jedoch ein etwas anderer Eindruck auf als der "künstlerisch wertvolle" den ich bisher hatte.

Kurz zusammengefasst:
Intellektuell massiv degeneriertes Kollektiv wird von Neanderthaler wieder auf den "richtigen" Weg gebracht und zwar mit SEX, GEWALT UND TOD!

Dieser Film wendet sich in seiner Machart an den intellektuellen geneigten Zuschauer und schlägt ihm dann mit geballter Faust ins Gesicht!!!

Unfassbar brilliant und damit sicherlich einzigartig! :-D

Dies gewinnt zusätzliche Brisanz dadurch, dass zur Entstehungszeit des Films die 68er Generation in ihrer Blüte stand und weite Teile der Gesellschaft mit ihren abstrusen Ideen traktierte.

Hatte ich Sean Connery damals immer eher als "Fast-Fehlbesetzung" wahrgenommen, so muss ich dies jetzt revidieren.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Akira Chimera am 23. Mai 2007
Format: DVD
Zed (Sean Connery) ist ein Barbar. Von seinem steinernen Gott Zardoz wird er mit Waffen versorgt um Jagd auf seines Gleichen zu machen. Stirbt er, kommt er in den Vortex, dem Ort an dem die Unsterblichen wohnen. Eines Tages versteckt er sich jedoch in dem gigantischen steinernen Kopf seines Gottes und fliegt mit ihm in den Vortex. Dort trifft er tatsächlich auf die Unsterblichen. Diese sind ihres Daseins leid und betrachten Zed zunächst als interessantes Anschaungsobjekt. Zed spielt das Spiel zu Anfang mit, doch auch ein Barbar wie er, hat einen eigenen Willen. Und seine "Gabe" sterben zu können, macht ihn für Teile der Unsterblichen zum Messias...

Wie aus meiner kleinen Zusammenfassung ersichtlich wird, ist es nicht einfach "Zardoz" in Worte zu fassen. Philosophische Fragen wie, wonach streben wir und wenn wir alles haben, wonach kann man dann noch streben werden aufgeworfen. Diese und noch viele mehr, werden dem Zuschauer Gott sei dank nicht mit der Holzhammermethode präsentiert. Wer einen kurzen, kleinen Sci-Fi-Film für zwischendurch erwartet, der sollte um "Zardoz" einen großen Bogen machen, denn Anspruch wird hier ganz groß geschrieben.

Auch die Präsentation ist sehr ungewöhnlich, denn der Vortex befindet sich in einem abgeschiedenen Landstrich irgendwo in England und eben nicht in einer hochtechnisierten Welt. Die einzigen Ausstattungsmerkmale des Films, die auf Science-Fiction hindeuten, sind die kuppelartigen Gebilde, die in der friedlichen Gegend stehen und die skurilen Kostüme der Protaganisten, die heute eher belustigend wirken. Dennoch kommt gerade dieser ungewöhnliche, fast schon psychedelische Stil der ruhigen Gangart des Filmes zu gute und unterstreicht das Unwirkliche des Vortex sogar noch.
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