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Zappelphilipp und Störenfrieda lernen anders
 
 
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Zappelphilipp und Störenfrieda lernen anders [Gebundene Ausgabe]

Jeffrey Freed , Laurie Parsons
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Beltz (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407858221
  • ISBN-13: 978-3407858221
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.543.777 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Aufmerksamkeitsgestörte Kinder müssen in der Schule nicht scheitern. Ihr Lernverhalten ist nicht defizitär, sondern einfach nur anders. Der bekannte Kindertherapeut Jeffrey Freed hat spezielle Übungsprogramme entwickelt, mit deren Hilfe Eltern ihren Kindern einen völlig neuen Zugang zur Welt des Wissens eröffnen können. Diese Übungen setzen bei den speziellen Stärken aufmerksamkeitsgestörter Kinder an. Sie sind leicht anwendbar, erfordern wenig Zeitaufwand und vermitteln neben Erfolg und Spaß ein neues Selbstbewußtsein, das mehr bewirkt als Medikamente oder defizit-orientierte Therapien.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

" Was ist ein Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom?
"Das heutige Kind ist wie ein Scanner. Durch den Umgang mit den elektronischen Medien hat es gelernt, das Leben ebenso auf stimulierende Reize zu prüfen, wie sein Auge den Fernsehbildschirm überfliegt oder sein Gehör akustische Signale aus dem Radio oder einem Stereolautsprecher wie ein Scanner erfaßt."
Tony Schwarz, The Responsive Chord
Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom wird in der gegenwärtigen medizinischen Literatur als ein neurologisches Syndrom mit drei Hauptsymptomen beschrieben: Impulsivität, Ablenkbarkeit und Hyperaktivität oder überschüssige Energie. Die englische Bezeichnung lautet 'Attention Deficit Disorder', abgekürzt ADD. Sie wird jetzt auch als Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (engl. Attention Deficit/Hyperactivity Disorder, ADHD) bezeichnet, um so die häufig damit verbundene Hyperaktivitätskomponente mit einzubeziehen. Im Kontext dieses Buches verwende ich diese beiden Ausdrücke aber als austauschbar. Obwohl sie sicher ihrem Vorgänger "minimale zerebrale Dysfunktion" vorzuziehen sind, stimme ich mit Edward M. Hallowell und John J. Ratey, den Autoren des Buches "Zwanghaft zerstreut", zu, daß beide Bezeichnungen irreführend und für die Betroffenen kränkend sind. "Es handelt sich bei dem Syndrom nicht um eine Aufmerksamkeitsschwäche, sondern um eine Aufmerksamkeitsinkonsistenz", schreiben sie, "die meisten Menschen mit Aufmerksamkeitsschwäche hyperfokussieren sogar manchmal. Hyperaktivität kann mit im Spiel sein, oder auch nicht; tatsächlich sind manche Kinder und Erwachsene mit ,Aufmerksamkeitsschwäche' ziemlich still und verträumt ... Schließlich verweist das Wort ,Schwäche' als Syndrom ausschließlich in den Bereich der Pathologie, wo es so ausschließlich nicht hingehört."
Früher als ein Zustand angesehen, der nur Kinder betraf, wird ADD heute als eine Störung betrachtet, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten kann. Einige Menschen können ihr einfach "entwachsen", bei anderen ist das nicht der Fall. Das Syndrom tritt in allen sozioökonomischen und ethnischen Gruppen auf. Bei Jungen wird die Diagnose Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung fünf- bis sechsmal häufiger gestellt als bei Mädchen, weil Jungen sich eher hyperaktiv und störend verhalten. Mädchen mit ADD sind eher Tagträumerinnen, für die es schwierig ist, Arbeiten innerhalb einer vorgegebenen Zeit fertigzustellen. Sie verhalten sich oft sehr still und unauffällig, weshalb hier der Begriff hyperaktiv nicht angemessen ist. Sie werden heute als hypoaktiv bezeichnet. Allerdings treffen die meisten der Probleme und Eigenarten, die in diesem Buch benannt sind und oft im Zusammenhang mit der häufiger auftretenden Hyperaktivität thematisiert werden, auch auf diese Kinder zu.
Während die meisten Experten Ihnen sagen werden, daß fünf bis zehn Prozent der Jugendlichen eine Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung haben, erscheint es interessant festzustellen, daß die Prozentzahlen von Klasse zu Klasse und von Schule zu Schule enorm variieren, von null Prozent bis fast fünfzig Prozent der Schüler. Eine Aufmerksamkeitsstörung ist das bei Kindern bei weitem am häufigsten diagnostizierte "psychische Problem"; über 50 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die einen Psychologen oder Psychiater aufsuchen, kommen aus diesem Grund. Es gibt keine objektiven Tests. Die Diagnose wird bei Kindern vielmehr als Ergebnis eines äußerst subjektiven Beurteilungsprozesses gestellt.
Kinder, die im Klassenzimmer durch Hyperaktivität oder Konzentrationsstörungen auffallen, können zu Hause eine unheimliche Fähigkeit zur Konzentration entwickeln, wenn irgend etwas sie interessiert. Im Sprechzimmer des Arztes verhalten sich nur wenige Kinder auffällig. Einige Kinder erscheinen in der Unterrichtsstunde abgelenkt, aber sehr aufmerksam und konzentriert in einer anderen. Ronald D. Davies, der Gründer der Davis Dyslexia Association, vertritt in Legasthenie als Talentsignal die Auffassung ..."


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nachdem bei meiner Tochter Legasthenie attestiert wurde, dachte ich zuerst: "Dieses Buch brauchst du dann wohl nicht mehr lesen!" Dennoch schmökerte ich ein bißchen hinein und war total gefesselt. In einem Ruck las ich das ganze Buch durch. Nicht nur die einfühlsamen Fallbeispiele waren fesselnd, sondern auch die einfachen, praktisch anwendbaren Tips im hinteren Teil des Buches waren für uns beide eine immense Hilfe. Das Visualisierungstraining ist für jede Mutter oder jeden Vater mit einem "rechtshemisphärischen" Kind durchführbar. Auch auf kurzen Autofahrten sind diese kleinen Spiele verblüffend leicht durchzuführen und machen allen Beteiligten viel Spaß. Als Belohnung schrieb meine Tochter erstmals eine Nachschrift fehlerlos und bekam von ihrer Lehrerin ein dickes Lob. Beide waren stolz auf diese Leistung und ich ebenso. Die Wörter zu visualisieren hatte mal eben 20 Minuten gedauert. Endlich mal ein wirklich praxisorientierter Ratgeber für Mütter und Väter! Leicht durchführbar! Ich habe schon viele Bücher über ADS, Legasthenie und Lernstörungen gelesen, doch keines hat mich so überzeugt. Keines dieser Bücher bot eine so leichte und effektive Übungsmöglichkeit! Meist waren die angegebenen Tips für Eltern sehr schwer realisierbar. Nicht jedoch diese wunderbaren Tips!
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34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Angelika
Format:Taschenbuch
...sondern auch für Eltern und Lehrer von Hochbegabten und/oder ADS-Kindern.
Freed und Parsons zeigen auf, dass es verschiedene Weisen des Lernens gibt. Besonders der visuelle Lerntyp kommt häufig im herkömmlichen Unterricht zu kurz. Anhand von praktikablen Beispielen wird vermittelt, wie z.B. Kindern mit Lese-Schreib-Problemen auf recht simple Art geholfen werden kann. Wünschenswert wäre es, wenn auch Lehrer sich für dieses Thema interessieren würden, denn dann gäbe es beim Lesen- und Schreibenlernen mehr Erfolgserlebnisse (auf beiden Seiten!). Interessant zu wissen, dass Freed durch seine Arbeit mit Hochbegabten neue Wege fand, ADS-lern mit Teilleistungsstörungen zu helfen. Ein flüssig geschriebenes und keineswegs trockenes Buch.
Angelika
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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ausgezeichnet 21. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich las dieses Buch in English, meine Muttersprache, und war von Anfang and gefesselt. Zum ersten Mal konnte ich verstehen, warum meine beide Kinder solche Schulprobleme hatten. Mein Sohn wurde ofiziell diognostiziert mit ADS; seitdem ich ihn auf eine andere Schule, und zwar in England, schicke, geht es ihm viel besser und er hat sehr gute Zeugnisse. Warum? Weil der UNterrichtsstil eine völlig andere ist. Meine Tochter ist kein klassisches ADS Kind, aber sie ist Tagträumerin und hatte immer Schweirigkeiten damit, in der Klasse mitzukommen. Sie hatte so viele Schreibfehler, es war eine Katastrophe! Ich habe mit ihr die Rechtschreibübungen in diesem Buch ausprobiert und siehe da - plötzlich konnte sie im Nu ganz langen, schwierige Worte buchstabieren - vorwärts und rückwärts! Gerade in Deutschland ist es notwendig, daß Lehrer begreifen, daß manche Kinder einfach anders denken, anders lernen. Es wird viel zu viel nach dem Scheme "eine Größe für alle" gelehrt. das ist grundverkehrt. Viele Kinder versagen, obwohl sie sehr kreative, sogar hochbegabt sind.

Schlimm fand ich nur, daß dieses Buch den völlig falschen Titel hat. Es geht nicht um Zappelphillipe; es geht um Lernstile. Meine Tochter ist überhaupt keinen Zappelphillip oder Störenfried, doch paßt alles hier genau auf sie.

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Vor 14 Monaten von Diana veröffentlicht
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Vor 14 Monaten von Merle Anderer veröffentlicht
Absolut lesenswert!
Freed beschreibt zunächst, was man sich unter einem aufmerksamkeitsgestörten Kind vorstellen muss, welche negativen und vor allem positiven Eigenschaften es hat und wie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. März 2010 von N. Dornseif
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Ich kann mich hier nur anschließen, das Buch ist genial. Mir fällt es wie Schuppen von den Augen und ich weiß jetzt endlich, wie ich Lehrern, Erziehern und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2005 von Petra Bentz
Sehr empfehlungswert
Ich bin Journalistin und Autorin des Romans "der Zaubergarten". Nachdem ich "Zappelphilipp und Stoerenfrieda Lernen Anders" gelesen habe, bin ich sofort mit dem Autor in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2001 von Sharon Maas (smaas@btinternet.com)
Alles über rechtshirnlastige Denker (Hochbegabte, ADS)
Das beste Buch, dass ich über die Problematik Hochbegabung und ADS je in die Finger bekommen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2001 von ec-avalon@gmx.de
Ein wichtiges Buch zu einem kaum beachteten Thema
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Veröffentlicht am 1. Juli 2001 von J. Ehlers
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Viel zu lange wurde aufmerksamkeitsgestörten Kindern in Deutschland keine Beachtung geschenkt, und wenn dies geschah, dann, um sie als lernbehindert abzustempeln,... Lesen Sie weiter...
Am 17. Oktober 1999 veröffentlicht
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