Derek Thompson (Dwayne Johnson)spielt Eishockey bei einem zweitklassigem Club. Ihm standen früher alle Türen in der NHL, der amerikanischen Profiliga, offen. Eine Schulterverletzung warf ihn zurück und seither spielt er als "Mann fürs Grobe" ein hartes, körperbetontes Hockey. Bei den Zuschauern kommt er damit gut an und da sein Spiel manchem Gegner einen Besuch beim Zahnarzt beschert, wird er "Zahnfee" genannt.
Soweit, sogut. Nur als er einem Jungen am Spielfeldrand dessen Illusionen von einer Eishockeykarriere nimmt und zudem der kleinen Tochter seiner Freundin den Glauben an die (richtige) Zahnfee nimmt, ist das Mass voll. Zur Strafe wird er in das Feenreich katapultiert und er muß zwei Wochen Strafdienst leisten. Zuerst nimmt er den Job nicht ernst und stellt sich bei seinen kläglichen Versuchen auch noch dämlich an. Aber mit der Zeit erwacht ihn ihm der Glaube an die Fantasie und Magie, die nicht nur die Kinder brauchen.
Auch mit dem pubertären Sohn seiner Freundin entspannt sich eine wechselhafte Beziehung. Der Junge möchte gerne am Schulkonzert sein Gitarrenspiel zeigen und braucht ein bisschen psychische Unterstützung von Derek. Da verpatzt Derek ein Eishockeyspiel und fällt in sein altes Verhaltensmuster zurück. Er glaubt wieder, jeden auf den Boden der Realität holen zu müssen und macht so einige Träume und Hoffnungen kaputt.
Das er dann doch noch die Kurve kriegt, ist abzusehen. Wie er das aber anstellt ist amüsant und kurzweilig. Und als er wieder an Träume glaubt, ändert sich sein Leben.
Der Film ist kein "Muß" aber nett gemacht und vor allem mit Kindern einen Kinobesuch wert. Dwayne Johnson macht seine Sache als alternder Eishockeyspieler, der es letztendlich doch noch wissen will, wirklich gut.Nach anfänglicher Skepsis habe ich den Film gut gefunden und mit der Familie einen netten Nachmittag im Kino verbracht.