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ZEITGSCHICHTE - Mit dem Eliteverband des Heeres "Großdeutschland" tief in den Weiten Russlands - FLECHSIG Verlag [Gebundene Ausgabe]

Dr. Hans Heinz Rehfeldt
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. Oktober 2009
Als Hans Heinz Rehfeldt im Herbst 1941 seine Ausbildungszeit beim Ersatzbataillon des verstärkten Infanterieregiments Großdeutschland - einem Eliteverband des Heeres, der sich aus ausgesuchten Soldaten aller Gaue des damaligen Großdeutschen Reiches zusammensetzte - beendet, ahnt er noch nicht, welch wechselvolles Soldatenschicksal ihn erwartet. Der Krieg in Russland war bislang siegreich verlaufen. Am 3. November 1941 in Orel angekommen, wird Hans Heinz Rehfeld bei den Gefechten um Tula zum ersten Mal mit dem Krieg konfrontiert. Im Granatwerferzug der 8. Kompanie des II. Bataillons erlebt er die verlustreichen Abwehrkämpfe während des kalten russischen Winters 1941/42. Nach der Umgliederung des Infanterieregiments zur Infanteriedivision (mot.) Großdeutschland nimmt er an den Kämpfen um Woronesh, am Donbogen und am Manytsch teil. Bei der Abwehrschlacht um Rshew im Spätsommer 1942 zweimal verwundet, wird er zur Genesung in die Heimat geschickt. Nach seiner Rückkehr an die Front im Januar 1943 kämpft er im Rahmen seiner Division in den Schlachten um Bjelgorod und Charkow und nimmt nach der Neuaufstellung und Umgliederung seines Verbandes zur Panzergrenadierdivision Großdeutschland im Juli 1943 an der großen Panzerschlacht um den Kursker Frontbogen, dem Unternehmen Zitadelle, teil.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rabe
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Rehfeldt beschreibt in detaillierter Tagebuchform seine Kriegserlebnisse als Angehöriger eines Granatwerferzuges an unterschiedlichen Brennpunkten des Russlandfeldzuges. Aus der Sicht eines Soldaten, der zumeist an vorderster Front stand, wird nicht nur das eigentliche Kampfgeschehen mit all seinem heute unvorstellbaren Schrecken, sondern das gesamte Frontleben plastisch dargestellt. Hierbei verzichtet der Autor auf Glorifizierungen ebenso wie auf eine falschverstandene politische Korrektheit einiger anderer Autoren. Der interessierte Käufer sollte sich im Klaren sein, dass er die Erlebnisberichte eines deutschen und nicht die eines russischen Soldaten kauft. Häufig kritisiert wurde der Schreibstil Rehfeldts. Tatsächlich ist die vornehmliche Verwendung von Hauptsätzen, welche vorzugsweise mit Ausrufungszeichen enden und gelegentlich Plattitüden zum Inhalt haben, gewöhnungsbedürftig. Nach einer Weile gewöhnt man sich einerseits daran; anderseits verleiht dies dem Buch eine besondere Authentizität. Der Autor hat sein Tagebuch im Alter von z. T. erst 18 Jahren unter dem (Zeit-) Druck des gerade Erlebten verfasst. Darüber hinaus kommt hierin auch eine gewisse Unbedarftheit" zum Ausdruck, welche es dem Autor vielleicht ermöglichte, die permanente Ausnahmesituation durchzustehen. Zwar ist Koschorreks Vergiss die Zeit der Dornen nicht" sprachlich anspruchsvoller, dafür weist dieses Buch einen höheren Detaillierungsgrad auf, da quasi jeder Tag beschrieben wird. Dem geschichtlich und geographisch interessierten Leser wird darüber hinaus aus Sicht eines einfachen Soldaten eine Vorstellung vermittelt, mit welcher Kraft und Geschwindigkeit sich die Armeen bspw. bei der Sommeroffensive 1942 bewegten. Lesen Sie weiter... ›
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer Koschorrek mag, wird dieses Buch auch mögen 4. Juli 2009
Von Friccs
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Zugegeben, am Anfang hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. Hatte ich doch gerade Koschorreks grandioses Buch "Vergiss die Zeit der Dornen nicht" gelesen und war nun auf der Suche nach ähnlichen Erlebnisberichten. Zuerst war ich vom Schreibstil ein wenig enttäuscht, denn während man bei Koschorrek das Gefühl hat eine richtige Geschichte mitzuerleben, so lässt die Tagebuchform anfangs kaum solche Gefühle aufkeimen. Ebenso gibt es außer der Person Rehfeldts keinen weiteren Hauptcharakter an dessen Schicksal man teilhaben kann. Einzig sein Kamerad Jupp Dörflein ist mir in Erinnerung geblieben. Auch hatte ich meine Probleme mit gewissen Sichtweisen die so während des Buchs auftauchten. Geärgert habe ich mich zum Beispiel als Rehfeldt beschreibt wie sie in einem russischen Dorf die Tiere der Bauern zusammengetrieben und geschlachtet haben und er in seiner Güte den Bewohnern auch etwas abgibt "weil es doch irgendwie auch Ihnen gehörte". Diese Distanz die an mancher Stelle aufkommt erkläre ich mir zum einen mit seinem jungen Alter zum anderen mit dem fehlenden Unrechtsbewußtsein aufgrund der Indoktrination die ihn ja ein Großteil seines Lebens begleitet haben muss. (die Division war, soweit mir bekannt, ein Freiwilligenregiment)

Warum gebe ich dem Buch trotzdem 5 Sterne? Nun, zum einen stört die Tagebuchform nach einiger Zeit nicht wirklich mehr, auch das Fehlen von anderen Hauptpersonen fällt nicht negativ auf, einfach weil Rehfeldt eine verdammt spannende und authentische Geschichte erzählt.
Lesen Sie weiter... ›
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Authentischer Blick aus Landser-Sicht 11. Dezember 2012
Von Chris
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Habe mir das Buch sozusagen in Ergänzung zu Guderian's "Erinnerungen eines Soldaten" gekauft, und finde diese "Lese-Kombination" war eine gute Wahl. Während man bei Guderian eher mit trockenen Fakten der strategischen Rahmenhandlungen konfrontiert wird, auf Korps-/Armeeebene, bietet das Buch von Rehfeldt geradezu den anderen Kontrast.. die täglichen Herausforderungen, denen sich der "Landser" an der Front stellen musste. Es wirkt sehr realistisch, wie er die Szenen beschreibt, und auch nicht beschönigt oder gar im Nachhinein "politisch angepasst". Das Buch liest sich sehr schnell und ist teilweise sogar (wie von anderen Rezensenten auch schon erwähnt) an manchen Stellen "unterhaltsam". Absolute Empfehlung von mir.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss es gewesen sein 27. März 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ich habe den Autor persönlich in Hagen/Westfalen besucht, weil mich das Buch sehr beeindruckt hat. Er erfreut sich bester Gesundheit.

Man merkt ganz klar, dass das Buch nicht von einem Literaten, sondern von einem Tiermediziner geschrieben wurde, also einem eher praktisch veranlagten Menschen. Stilistisch ist es nicht ausgefeilt, oftmals holprig. Nichts wird dramatisiert, nichts beschönigt. So muss es an der Front gewesen sein.

Einmal allerdings bekam ich eine Gänsehaut: als der Autor, der sonst sehr nüchtern schreibt, einen Großen Zapfenstreich im Jahr 1943 beschreibt, bei dem er eine "Vision" hatte: die Armee der Gefallenen begleitet ihn.

Danke, Dr. Rehfeldt!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausführlich 29. März 2012
Von Ralph L.
Format:Gebundene Ausgabe
Sehr detailliert werden hier die Ostfronteinsätze des Authors im Regiment, bzw. der Division Großdeutschland geschildert.
Unterlegt werden diese Schilderungen noch von dem unfangreichen Bildermaterial.
Man merkt Herrn Rehfeldt an, wie stolz er auf jeden Fall damals gewesen war, dieser Eliteeinheit anzugehören.
Manchmal klingt leise Kritik an der Wehrmacht an, wenn es um Probleme bei der Ausrüstung oder des Nachschubs geht.
Der Krieg an und für sich wird aber nicht in Frage gestellt, die jungen Soldaten scheinen überzeugt zu sein, daß dieser Krieg notwendig ist.
Was überhaupt nicht erwähnt wird, sind die Massaker, die damals zum größten Teil im Rücken der Frontsoldaten geschahen.
Wusste man bei Großdeutschland nichts davon, oder wollte man nichts wissen?
Man merkt, daß Rehfeldt kein Hemingway ist, manche Formulierungen wiederholen sich sehr oft, z.B. "Wer gräbt hat mehr vom Leben".
Dennoch ein Buch, welches sich lohnt zu lesen, um die Situation des einfachen Soldaten zu verstehen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Muss man gelesen haben!!!
Ich habe schon einiger dieser Bücher von Zeitzeugen gelesen und bin dennoch immer wieder fasziniert von diesen Büchern. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Eric Gleitsmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch !
Ich habe schon sehr viele Bücher über den 2. WK gelesen. Am meisten interessieren mich dabei Tatsachenberichte, so wie auch dieses Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Altmühltaler veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gute Schilderung
Eine gute Schilderung des Soldatenlebens in der vorderen Linie. Etwas befremdet hat mich, das der Autor von seinem Gegner im
Gefecht abfällig nur vom "Iwan"... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Roman Bujar veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ostfronteinblicke im Tagebuchcharakter
Dieser Tatsachenbericht gibt einen täglichen Abriss des Soldatendaseins von der Einberufung bis zum Fronteinsatz
an der Ostfront vor Moskau wieder. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Steffen Robl veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Bloß nicht
Niedrigstes Niveau der deutschen Sprache, welches ich seit vielen Jahren in den Händen hatte. Furchtbare, simple und stupide Ausdrucksweise auf unterstem Straßenniveau. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Mario Totzek veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch für viele Stunden
Sehr schön geschrieben.Stellt für mich ein schönes Bucherlebnis dar und ist auch besonders jungen Leuten zu empfehlen,weil es von meiner Warte aus sehr ehrlich... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Werner Wagemann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schlechter Schreibstill
Gefechte werden oft im Stile von "da haben wir den den Russen aber böse verhauen" und ähnlich lächerlichen Beschreibungen zusammengefasst. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von PHOBOS veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unter den TOP 10 der Erlebnisberichte.
Definitiv unter den TOP 10 der Erlebnisberichte über die Ostfront.

Ich bin gerade mit Teil 1 fertig geworden und lese bald Teil 2. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2011 von Schibse
5.0 von 5 Sternen Der Erste Teil seines Landserlebens an der Front
Von den Berichten die ich bisher gelesen habe ist in Dr. Hans Heinz Rehfelds Werk das meiste Bild (persönliche Fotos und Gruppenfotos)die mir sehr gut gefallen + Textmaterial... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2011 von Angus Mc Manos
5.0 von 5 Sternen Ein Buch das man erst aus der Hand legt, wenn es zu Ende ist
Der Autor beschreibt in diesem Buch seinen Werdegang während des Krieges. Er tut dies aus der Sicht des "einfachen Soldaten", nicht wie viele andere Werke, aus Sicht eines... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2010 von ToHe
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