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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen24
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am 25. Mai 2009
Rehfeldt beschreibt in detaillierter Tagebuchform seine Kriegserlebnisse als Angehöriger eines Granatwerferzuges an unterschiedlichen Brennpunkten des Russlandfeldzuges. Aus der Sicht eines Soldaten, der zumeist an vorderster Front stand, wird nicht nur das eigentliche Kampfgeschehen mit all seinem heute unvorstellbaren Schrecken, sondern das gesamte Frontleben plastisch dargestellt. Hierbei verzichtet der Autor auf Glorifizierungen ebenso wie auf eine falschverstandene politische Korrektheit einiger anderer Autoren. Der interessierte Käufer sollte sich im Klaren sein, dass er die Erlebnisberichte eines deutschen und nicht die eines russischen Soldaten kauft. Häufig kritisiert wurde der Schreibstil Rehfeldts. Tatsächlich ist die vornehmliche Verwendung von Hauptsätzen, welche vorzugsweise mit Ausrufungszeichen enden und gelegentlich Plattitüden zum Inhalt haben, gewöhnungsbedürftig. Nach einer Weile gewöhnt man sich einerseits daran; anderseits verleiht dies dem Buch eine besondere Authentizität. Der Autor hat sein Tagebuch im Alter von z. T. erst 18 Jahren unter dem (Zeit-) Druck des gerade Erlebten verfasst. Darüber hinaus kommt hierin auch eine gewisse Unbedarftheit" zum Ausdruck, welche es dem Autor vielleicht ermöglichte, die permanente Ausnahmesituation durchzustehen. Zwar ist Koschorreks Vergiss die Zeit der Dornen nicht" sprachlich anspruchsvoller, dafür weist dieses Buch einen höheren Detaillierungsgrad auf, da quasi jeder Tag beschrieben wird. Dem geschichtlich und geographisch interessierten Leser wird darüber hinaus aus Sicht eines einfachen Soldaten eine Vorstellung vermittelt, mit welcher Kraft und Geschwindigkeit sich die Armeen bspw. bei der Sommeroffensive 1942 bewegten. Das Buch ist mit einem großzügigen und ansprechenden Bildmaterial ausgestattet. Insgesamt ein tolles Buch für Leser, welche sich etwas detaillierter mit der Materie beschäftigen und vielleicht - möglicherweise vom Autor manchmal auch unbeabsichtigt - trotz des ernsten Stoffes an einigen Stellen schmunzeln wollen.
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am 4. Juli 2009
Zugegeben, am Anfang hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. Hatte ich doch gerade Koschorreks grandioses Buch "Vergiss die Zeit der Dornen nicht" gelesen und war nun auf der Suche nach ähnlichen Erlebnisberichten. Zuerst war ich vom Schreibstil ein wenig enttäuscht, denn während man bei Koschorrek das Gefühl hat eine richtige Geschichte mitzuerleben, so lässt die Tagebuchform anfangs kaum solche Gefühle aufkeimen. Ebenso gibt es außer der Person Rehfeldts keinen weiteren Hauptcharakter an dessen Schicksal man teilhaben kann. Einzig sein Kamerad Jupp Dörflein ist mir in Erinnerung geblieben. Auch hatte ich meine Probleme mit gewissen Sichtweisen die so während des Buchs auftauchten. Geärgert habe ich mich zum Beispiel als Rehfeldt beschreibt wie sie in einem russischen Dorf die Tiere der Bauern zusammengetrieben und geschlachtet haben und er in seiner Güte den Bewohnern auch etwas abgibt "weil es doch irgendwie auch Ihnen gehörte". Diese Distanz die an mancher Stelle aufkommt erkläre ich mir zum einen mit seinem jungen Alter zum anderen mit dem fehlenden Unrechtsbewußtsein aufgrund der Indoktrination die ihn ja ein Großteil seines Lebens begleitet haben muss. (die Division war, soweit mir bekannt, ein Freiwilligenregiment)

Warum gebe ich dem Buch trotzdem 5 Sterne? Nun, zum einen stört die Tagebuchform nach einiger Zeit nicht wirklich mehr, auch das Fehlen von anderen Hauptpersonen fällt nicht negativ auf, einfach weil Rehfeldt eine verdammt spannende und authentische Geschichte erzählt. Ja, ich habe mich hier und da geärgert, aber das ist nun mal ein unverfälschtes Zeitdokument und bei manchen Tagebucheinträgen spürt man förmlich wie sie unter dem Eindruck der vorangegangenen Erlebnisse geschrieben worden sind. Das ist mir lieber als Bücher in denen man eine geglättete Version präsentiert bekommt. Das Leben und die Grausamkeit an der Front wird plastisch beschrieben, man hat das Gefühl dass man hautnah dabei wäre, zudem gibt es detaillierte Einblicke in Waffengattungen die Rehfeldt immer gut erklärt. Gleichzeitig merkt man wie Rehfeldt langsam eine Wandlung durchmacht, auch wenn er dies nicht explizit niederschreibt. Die Grausamkeit des Krieges, das Fallen seiner Kameraden, die Beschimpfung von anderen Wehrmachtseinheiten als "Kriegsverlängerungsdivison", all dies trägt dazu bei dass Rehfeldt immer öfters dem russischen Satz "Krieg nix gut" zustimmen muss. Gefallen hat mir ebenfalls, dass uns diese Geschichte an den wichtigsten Schlachten des zweiten Weltkriegs teilhaben lässt, da Großdeutschland als "Feuerwehrdivision" an allen wichtigen Schlachten wie bspw. Tula, am Don, Rshew, Charkow und Kursk teilnimmt. (nur 1. Band aufgezählt) Die Fotos sind gut, der Preis geht auch in Ordnung, das Buch ist zwar dünner als bei Koschorrek, aber die Schrift ist auch viel kleiner, so dass man insgesamt fast mehr zu lesen hat. Ganz klare Kaufempfehlung, dies gilt gleichfalls für den zweiten Band.
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am 11. Dezember 2012
Habe mir das Buch sozusagen in Ergänzung zu Guderian's "Erinnerungen eines Soldaten" gekauft, und finde diese "Lese-Kombination" war eine gute Wahl. Während man bei Guderian eher mit trockenen Fakten der strategischen Rahmenhandlungen konfrontiert wird, auf Korps-/Armeeebene, bietet das Buch von Rehfeldt geradezu den anderen Kontrast.. die täglichen Herausforderungen, denen sich der "Landser" an der Front stellen musste. Es wirkt sehr realistisch, wie er die Szenen beschreibt, und auch nicht beschönigt oder gar im Nachhinein "politisch angepasst". Das Buch liest sich sehr schnell und ist teilweise sogar (wie von anderen Rezensenten auch schon erwähnt) an manchen Stellen "unterhaltsam". Absolute Empfehlung von mir.
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am 27. März 2010
Ich habe den Autor persönlich in Hagen/Westfalen besucht, weil mich das Buch sehr beeindruckt hat. Er erfreut sich bester Gesundheit.

Man merkt ganz klar, dass das Buch nicht von einem Literaten, sondern von einem Tiermediziner geschrieben wurde, also einem eher praktisch veranlagten Menschen. Stilistisch ist es nicht ausgefeilt, oftmals holprig. Nichts wird dramatisiert, nichts beschönigt. So muss es an der Front gewesen sein.

Einmal allerdings bekam ich eine Gänsehaut: als der Autor, der sonst sehr nüchtern schreibt, einen Großen Zapfenstreich im Jahr 1943 beschreibt, bei dem er eine "Vision" hatte: die Armee der Gefallenen begleitet ihn.

Danke, Dr. Rehfeldt!
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am 29. März 2012
Sehr detailliert werden hier die Ostfronteinsätze des Authors im Regiment, bzw. der Division Großdeutschland geschildert.
Unterlegt werden diese Schilderungen noch von dem unfangreichen Bildermaterial.
Man merkt Herrn Rehfeldt an, wie stolz er auf jeden Fall damals gewesen war, dieser Eliteeinheit anzugehören.
Manchmal klingt leise Kritik an der Wehrmacht an, wenn es um Probleme bei der Ausrüstung oder des Nachschubs geht.
Der Krieg an und für sich wird aber nicht in Frage gestellt, die jungen Soldaten scheinen überzeugt zu sein, daß dieser Krieg notwendig ist.
Was überhaupt nicht erwähnt wird, sind die Massaker, die damals zum größten Teil im Rücken der Frontsoldaten geschahen.
Wusste man bei Großdeutschland nichts davon, oder wollte man nichts wissen?
Man merkt, daß Rehfeldt kein Hemingway ist, manche Formulierungen wiederholen sich sehr oft, z.B. "Wer gräbt hat mehr vom Leben".
Dennoch ein Buch, welches sich lohnt zu lesen, um die Situation des einfachen Soldaten zu verstehen.
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am 28. November 2013
Ich habe schon einiger dieser Bücher von Zeitzeugen gelesen und bin dennoch immer wieder fasziniert von diesen Büchern.
Es ist sehr gut geschrieben und liest sich echt und authentisch.

Wer schon immer mal etwas über den einfachen Soldaten von damals wissen wollte sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Es zeigt die Sicht mal aus einer anderen Richtung als von Geschichtsbüchern oder ntv und Co.!
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am 11. Januar 2009
Der Autor beschreibt seine Erlebnisse sehr eindringlich und in Tagebuchform. Der Leser kann sich sehr gut in den Tagesablauf hineinversetzen. Bilder und Kartenmaterial unterstützen das Verständnis für Einsätze und Einsatzgebiete. In Summe ist es nahezu ein Wunder, daß der Autor den von ihm geschilderten Wahnsinn überlebt hat.
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am 6. November 2013
Ich habe schon sehr viele Bücher über den 2. WK gelesen. Am meisten interessieren mich dabei Tatsachenberichte, so wie auch dieses Buch. Es ist im Tagebuchformat geschrieben ist ließt sich spannend bis zum Schluss.
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am 12. Dezember 2014
Ungeschminkte,absolut-realistische Wirklichkeit-grausame Passagen- aber so ist es gewesen.Der Verfasser hat unglaubliches Glück gehabt-aber auch ein sehr mutiges Handeln.Mut+Glück braucht man Krieg.
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am 9. November 2008
Hier erlebt man Widrigkeiten und elednigkeit des Rußlandfeldzugs mit. Eindrucksvoll gelingt es dem Auto, den russischen Winter, einen Schneesturm mit seinen Einzelheiten oder das entnervende Erleben, von "Rollbahnkrähen" gejagt zu werden, zu schildern. Ungeschönt und hautnah aus der Sicht des einfachen Soldaten ist dieses Buch ein Sollte-ma-gelesen-haben für jeden, der diese Zeit verstehen will.
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