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der das Nachwort zu dieser Ausgabe der Züricher Novellen verfaßt hat, ist Professor für neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Bremen. Buchveröffentlichungen: Idyllik und Dramatik im Werk Friedrich Schillers (1971), Thomas Mann: Mario und der Zauberer (1981). Zahlreiche Aufsätze zur Literatur des 18.-20. Jahrhunderts, insbesondere zu Schiller, Keller und Thomas Mann. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen
Gute Charakter- und Zeitstudien des Züricher Meisters!,
Von Ingmar (Offenbach am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Züricher Novellen (Taschenbuch)
Die Sammlung bietet einige Novellen, (um 1878 verlegt), in denen der Autor den Leser mit einigen Figuren und Begebenheiten seiner Züricher Heimat konfrontiert, und nichtzuletzt auch mit dem Autoren und seiner Mentalität selber.Der Autor setzt sich dabei kritisch mit Tatsachen, Charakteren und Idealen dieser seiner damaligen Heimat auseinander, nicht aber, ohne seinen Humor dabei zu verlieren. Seine Helden sind entweder vergangene Gestalten (z.B. Hadlaub), vor allem aber Menschen des Kleinbürgertums, allen voran Handwerker (-Meister) haben es ihm angetan. Keller hat in einer Zelt gelebt (und geschrieben), die den Übergang zur Moderne drastisch verkörperte: die Industrialisierung schreitete stark voran, mit der sich der Autor schwer tut, und dabei die "Idylle" der damit endenden, gemütlicheren Zeit mit ihren Charakteren und ihrer Wirtschaftsordnung beschreibt. Eine Spur Romantik spielt dabei sicherlich so manches Mal mit; insgesamt aber bleibt er durchaus dem Realismus verbunden, was - neben einer guten Landschaftsbeschreibung - vor allem in der guten Beschreibung seiner "Helden" (meist Handwerker) zur Geltung kommt. Keller gilt nicht umsonst als einer der wichtigsten und beliebtesten Autoren deutscher Sprache. Für mich war es das erste Werk Keller's, das ich gelesen habe. Seitdem bin ich großer Fan von diesem Autor. Wer Keller mag, wird ohnehin auch dieses Buch des sympathischen Autors mögen, das ein Klassiker der deutschen Sprache geblieben ist, und bis heute immer wieder verlegt wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
nette Historie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Züricher Novellen (Taschenbuch)
der biedermeierliche Inhalt ist Geschmacksache, gibt aber gerade deswegen ein gutes Bild der Zeit. Das Fähnlein der sieben (selbst-)gerechten muss man gelesen haben, um -auch die heutige- Schweiz zu verstehen.
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