Gekauft hatte ich mir das Krimihörspiel, weil einige meiner Lieblingssprecher mitmachen wie z.B. Rosemarie Fendel, Felix von Manteuffel u. Ulrich Pleitgen, aber ich wurde doch reichlich enttäuscht diesbezüglich, da alle drei erwähnten Schauspieler sehr kleine Sprechrollen hatten, eigentlich ein Wunder, daß sie trotzdem mitgemacht haben. Die Hauptrolle sprach ein gewisser Samuel Weiss, von dem ich zuvor noch nie etwas gehört oder gesehen hatte.
Die Geschichte selber ist ziemlich lahm, um nicht zu sagen blutleer, u. wirkt total konstruiert, förmlich an den Haaren herbei gezogen, von Spannung kann deshalb keine Rede sein.Die Hörspielinszenierung macht es auch nicht eben besser, aber was will man aus der lahmen Vorlage auch groß machen. Hinzu kommen noch Unmengen an englischen Namen, so daß ein einziges Wirrwarr entsteht, bei dem man kaum noch durchblickt. Daher ist der Schluß auch nicht gerade das, was man ein Finale nennen könnte, er erinnert eher an eine Art "Etappenhasen", hier mal ein bißchen Täter, da mal ein bißchen Täter. Wenn Sie mich fragen, mein Fall war es nicht, ich hatte mir wesentlich mehr davon versprochen u. wenn ich vorher gewußt hätte, wie uninteressant die Geschichte ist, hätte ich die Finger davon gelassen u. mir lieber ein spannenderes Kriminalhörspiel gekauft.