Die junge Adlige Kelsey Langton, lässt sich, um Ihre Familie vor dem finanziellen Ruin zu bewahren, in einem zweifelhaften Etablissement als Mätresse versteigern. Ersteigert wird sie von dem gutaussehenden Lord Derek Malory. Dieser hat dafür natürlich ein edles Motiv: Er möchte nicht, dass Sie von dem für seine Grausamkeit bekannten Lord Ashford ersteigert wird.
Das Ende ist von Anfang an klar. Und doch schafft es Johanna Lindsey den Leser bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln. Das einzige, was den Lesefluss durch das ganze Buch hinweg immer wieder auf unangenehme Weise unterbricht, sind die permanenten Anspielungen auf die Vergangenheit von Paaren, die in anderen Lindsey-Büchern zusammen kamen, mit der Handlung in diesem Buch jedoch kaum was zu tun haben.
Ganze Absätze sind wohl nur für treue Fans gedacht, die die jeweiligen Bücher gelesen haben. Damit wird die Geduld des "unkundigen" Lesers schon arg auf die Probe gestellt.
Dieses Buch ist wahrlich kein Meisterwerk, aber ein netter, leichtverdaulicher Zeitvertreib und kann als solcher jederzeit weiter empfohlen werden.