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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Typisch Bollywood~Mal wieder ganz anders,
Von Angel Melek "Oshereta" (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Yuva (DVD)
Auf der zweiten Hoogly-Br'cke in Calcutta treffen drei Männer aufeinander: Lallan Singh (Abhishek Bachchan) schiesst auf Michael Mukherjee (Ajay Devgan) und Arjun (Vivek Oberoi) wird Zeuge davon. Lallan stammt aus einer armen Familie. Nach seiner Freilassung aus dem Knast zieht er mit Sashi (Rani Mukherjee) zusammen. Doch selbst sie und ihre Schwangerschaft können Lallan nicht von der Kriminalität abhalten. Bald begibt er sich in die Dienste des Politikers Projonjit Bannerjee (Om Puri) und führt für ihn Morde aus. Ein Ziel ist Michael. Der ist Studentenführer und sieht mit seiner Geliebten Radhika (Esha Deol) einer rosigen Zukunft entgegen. Gleiches gilt für den unentschlossenen Casanova Arjun, der aus reichem Hause stammt. Er hat ein Stipendium für die USA ergattert und sich in Mira (Kareena Kapoor) verliebt. Doch das Ereigniss auf der Hoogly-Brücke wirft das Leben der drei Männer über den Haufen.Na ja! Am Anfang muss ich sagen, hat der Film mich echt begeistert. Zum einen, weil Mani Rathnam so viele bekannte Bollywood Schauspieler, unter anderem Ajay Devgan, Vivek Oberoi, Abhishek Bachchan, Kareena Kapoor, Rani Mukherji und Esha Deol, in dem Film zuordnen konnte, und und zum anderen, weil Action, Liebe, Kriminalität und Politik einfach nicht zusammen passen aber auch doch. Mani Rathnam hat alles durchdacht und alles perfekt zusammmen gebracht. Im Film geht es eigentlich hauptsächtlich um Politik. Es gibt auch einige gewalt Szenen, am meisten mit Abhishek Bachchan, der immer wieder einige Leute auf einen haufen prügelt. Aber es ist doch ein sch'ner Boolywood Streifen mit der wunderbaren Rani Mukherji(die mir eigentlich im Film sehr Leid tut), und den anderen Bollywood Stars. Mine 5 Sterne sind auf jeden Fall garantiert... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mani Ratnams großer Blick auf die Gesellschaft - stark,
Rezension bezieht sich auf: Yuva (DVD)
Yuva - Meine KritikVorgeschichte: Im Oktober 2006 kaufte ich an einem einzigen Tag 4 Filme. Raincoat, Chori Chori Chupke Chupke, Kaal und Yuva. Am besten fand ich Yuva. Yuva war eine Konfrontation mit Mani Ratnam, der diesen Film ganz anders machte, als ich von Bollywood-Filmen gewohnt war. Schnelle Kameras, Konfrontation mit dem wahren Elend Indiens und erste Einblicke in die indische Korruption. Yuva hat mich an diesem Abend zweifellos gut unterhalten und war wohl der Startschuss für das Interesse an den anderen Bollywoodfilmen". Zu dieser Zeit prägte mich eigentlich eher zu 90% das John-Abraham-Fieber. Karam" hatte einen Stein ins rollen gebracht, der mein Bollywoodfieber, nach langer Flaute, wieder in die Höhe schießen ließ. Das Interesse an der Art von Filmen, wie Yuva es war, kam eher nebensächlich voran. Rang de Basanti" und Zinda" waren im Grunde schon ein Resultat, aber erst Company" ließ das Interesse an dieser Art von Bollywoodfilmen, dass Interesse an Kitsch-Filmen endgültig ablösen. Und seitdem ist mein Interesse an Filmen von Ram Gopal Varma & Mani Ratnam auf dem Höchststand. Yuva war der eigentliche Startschuss dafür. Meine Kritik zu Yuva Yuva mag zwar seine Längen haben und ab und zu mal etwas leer wirken, aber dennoch ist dieser Film für mich großartig und verdient 8 von 10 Punkten. Die drei Geschichten gehen nach etwa 1½ Stunden nahtlos in einander über. Jede Geschichte ist fesselnd und dabei souverän. Lallans (Abhishek Bachchan) Geschichte, der frisch aus dem Knast entlassen, zu alten kriminellen Gewohnheiten und seiner Frau Sashi (Rani Mukherji) zurückkehrt. Michaels (Ajay Devgan) Geschichte, der als Studentenführer Fuß in der Politik fassen will, um die Missstände in seinem Land, besonders die Korruption, zu beenden, und gleichzeitig mit seiner Freundin Radhika (Esha Deol) vor ein paar positiven Problemen steht. Und Arjuns (Vivek Oberoi) Geschichte, der sein Leben genießt, nach Amerika will, und dann schließlich in der Disco die schöne Meera (Kareena Kapoor) kennenlernt, die allerdings schon bald heiraten soll. Die Geschichten gehen wie gesagt nahtlos nachher in eine einzige über, Mani Ratnam sorgt für Spannung, indem er bewusst die einzelnen Personen aus den anderen Geschichten herauslässt, und sie erst im entscheidenden Moment miteinander perfekt verknüpft. Um diesen Film zu drehen, holt er einen Teil von Bollywoods Elite. Abhishek Bachchan, der hier eine der besten Leistungen seiner Karriere zeigt, die ihm 2004 neben Dhoom" wohl doch den großen Triumph beschert hat. Rani Mukherji ist die beste vom Cast, und konnte bei den Award-Verleihungen sich hier ebenfalls ihre Trophäe sichern. Ajay Devgan ist klasse, er spielt großartig die Rolle des Studentenführers, der gegenüber seinen Feinden keine Gnade walten lässt. Esha Deol ist zwar die schlechteste vom Cast, hat aber eigentlich recht gute Szenen. Vivek Oberoi kommt nicht an seine Leistung aus Company" heran - diesmal ist er leider nicht der Bösewicht - doch er spielt seinen Part ebenfalls sehr gut. Kareena Kapoor, die ich eigentlich noch nie mochte, kann in Yuva auch bei mir mal Pluspunkte sammeln. Ajay Devgan & Vivek Oberoi kommen hier beide nicht an ihre Leistungen aus Company" ran, was wohl aber auch damit zusammenhängt, da sie diesmal weder die Bösewichte spielen, noch gemeinsam im Film eine wirkliche Beziehung aufbauen, wie sie in Company" der Fall war, wo ihr Teamwork jede Szene auszeichnete. Die Kamera ist top - und ich muss wohl offen gestehen - sie trifft wie die Faust aufs Nasenbein. Hier stellt sie sogar Company" etwas in den Schatten. Die Story hat mit total gefallen - besonders die Gesellschaft, die Mani Ratnam hier zeigt, ist eine Offenbarung der Veränderung der indischen Gesellschaft - da sind die Bitterarmen, die immer noch auf dem Dorf oder in Slums leben,und die Konserativen, die sich nur schwer mit den westlichen Einflüssen anfreunden - und dann ist da die MTV-Generation in ihrer ganzen Pracht, die Schicht, die sich immer mehr in den indischen Metropolen hervorbildet. Action hat Mani Ratnam top hin gekriegt, das Finale auf der Brücke (bei dem Vivek Oberoi sich übrigens schwer verletzte) ist manchmal echt ein wenig atemberaubend. Zu guter letzt muss ich wohl noch einen Vergleich mit Company machen, auch wenn die beiden Geschichten wenig gemein haben. Das was sie Gemeinsamkeiten haben ist folgendes: Beide Filme zeigen das wahre Indien, enthalten Szenen, wie Fausthiebe, verwenden einen schnellen und kräftigen Kamerastil, enthalten jeweils einen Discosong, zeigen unverschönerte Action und sind etwa 160 Minuten lang. Doch während Company" durch und durch die Spannung aufrecht erhält, flaut sie bei Yuva" immer wieder etwas ab. Daher gibt es für Yuva von mir nur 8 von 10 Punkten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Muß man nicht gesehen haben,
Von
Rezension bezieht sich auf: Yuva (DVD)
Die o.g. Beschreibung des Film ist treffend.Die Schauspieler allen voran Rani Mukherjee sind wirklich gut. Man darf allerdings hier keinen typischen Bollywood-Film mit viel Tanz und Singen erwarten. Der Streifen zeigt, wie korrupt doch viele Politiker sind und wie sie ihre "Mitarbeiter" aussenden um vorhandene Rebellen mundtot zu machen. Und das mit einer unglaublichen Brutalität. Der Film zeigt auch, wer einmal in diesem Netz und in der Gewaltspirale gefangen ist, hat kaum noch die Möglichkeit sich daraus zu befreien und reißt evtl. Unschuldige mit hinein. Das ist mal ein anderer Bollywood-Film. Zu meinen Lieblingsfilmen zählt er aber nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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