Rezension
...was die meisten der Tracks neben einer ausgefeilt und detailverliebt wirkenden Produktion gemeinsam haben, ist der humorige Umgang mit Sprachsamples, der etwa bei Danny Decocks Track 20 Einheiten Erinnerungen an frühe Adolf Noise Stücke weckt. Überhaupt scheint Humor eine der tragenden Säulen dieses Kollektivs zu sein: wenn etwa Mika Krogen von Hitzefrei in der Schule der Liebe singt, dann ist das derart charmant, dass man sich ein Lächeln nur schwer verkneifen kann (Raveline 12/09)
...ein detailverliebtes Kunstwerk, bei dem jeder Song sowohl für sich selbst stehen kann, alle zusammen aber auch eine geschlossene Einheit bilden. (kulturpegel.de)
Listening to Yummy! Yummy! is like opening the box of Pandora, the more you listen, more details come to light, more details must be conquered by listening to this outstanding music again. This multilayered compilation merges Hip-Hop, Jazz, Funk, and multiple Ethno influences together to a new kind of music. A few years ago people may call it eclectically Hip-Hop Jazz, today I would call it a new dimension of Soul music. Perfect album! (cuemix magazine)
Kurzbeschreibung
Elektronisch und doch menschlich: Hot Corner Records' extravagante Yummy!Yummy!-Compilation ist ein akustischer Spaziergang durch die unerschöpflichen Weiten der elektronischen Musik. Ob Funk oder Disco, ob kopfnickend oder dahinschwebend, ob melancholisch oder ausgelassen Yummy!Yummy! kredenzt musikalische Perlen abseits vom Mainstream. Nach dem hochkarätigen Debüt der Münchner HipHop/Funk/Reggae-Combo Octopussies fand Hot-Corner-Mastermind John Pussner nach mehreren Jahren zahlloser Revisionen und Re-revisionen endlich die Zeit, sein Wunschprojekt fertigzustellen. Sieben Künstler, alle aus dem musikalischen Umfeld des Münchner Drahtziehers, fanden sich zusammen, um eine Compilation zu zaubern, die nicht an den typischen Symptomen halbherziger Sampler krankt, sondern die ganz im Gegenteil ein rundes und buntes Sortiment feil bietet genau wie der Kaugummiautomat, der das Cover ziert. Nur, dass die Tracks nicht so schnell an Geschmack verlieren, wie die Kau-Kugeln aus der Kindheit! Und die Platte hält Wort: John Pussner, Blockboy, Danny Decock, Parasyte Woman, Mika Krogen, Lippovic und Crack Hudson liefern ein detailverliebtes Kunstwerk ab, bei dem jeder Track seine eigene Geschichte erzählt und seine eigene Vita hat alle im aufwendig gestalteten Booklet festgehalten. Vom entspannt-schönen Opener A-Seite (Danny Decock) über das Breakdance-inspirierte Bunnybreak (Blockboy) bis hin zum Electro-Knaller Hitzefrei In Der Schule Der Liebe (Mika Krogen), hat Yummy!Yummy! alles zu bieten, was sich der anspruchsvolle Elektronik-Hörer erträumt. Alle der hier erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellten Künstler arbeiten derzeit an ihren Debüt-Alben - als nächster Release steht Blockboys erste Platte in den Startlöchern!