3 Söhne eines Predigers und ihr Cousin gründen eine Band und machen ein Jahr später das beste Debutalbum dieses Jahres und es hört sich an, als wenn es ihr letztes sei. Sie sind erst 20 bis 23 und sehen aus wie Urhippis (ihr Vater war einer)und beschwören hier die Geister und Mythen des amerikanischen Rock`n`Roll. Die Stimme von Caleb Followill hört sich an wie 3 Monate auf Whisky und erinnert ein wenig an Bon Scott. Wer denkt auf dem Album wird gewütet, gespuckt und losgebrettert was das Zeug hält, liegt falsch. Die Jungs lassen die Kirche im Dorf, sie sind zwar rau, aber nicht rüde und sie sind reif aber nicht alt und das ganze ist ganz schön gross und schlitzohrig. Die Melodien kommen gute Laune mäßig rüber zum Mitwippen- und Zwingen, was die Texte definitiv nicht sind, hier geht es um Prostituierte, Mörder, Ehebrecher und Transen. Das ganze erinnert ein wenig an den Strokes, doch diese Scheibe ist anders und meiner Meinung nach besser. Noel Gallagher kührte sie neulich zu seiner Lieblingsband und ich kann ihn in diesem Punkt beipflichten, selten hat mich ein Debut von einer jungen Bands so vorm Hocker gerissen.