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You're Hard to Get: Michael Jackson im Licht der Spektakeltheorie von Guy Debord
 
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You're Hard to Get: Michael Jackson im Licht der Spektakeltheorie von Guy Debord [Taschenbuch]

Hannah Horst
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 124 Seiten
  • Verlag: merz & solitude (1. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937982302
  • ISBN-13: 978-3937982304
  • Größe und/oder Gewicht: 28,4 x 18 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 863.742 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Gestalterin Hannah Horst konfrontiert in You´re Hard to Get zwei Künstler miteinander, deren Werke und Biografien nicht unterschiedlicher sein könnten: Michael Jackson, den »King of Pop«, und Guy Debord, den französischen Autor, Künstler und Revolutionär. Den Verknüpfungspunkt ihrer Gegenüberstellung erblickt sie im Begriff des Spektakels. Jackson, der aufgrund seines Lebensstils vor allem am Ende seiner Karriere an allgemeiner Anerkennung einbüßte, ist Zeit seines Lebens ein Diener der Gesellschaft des Spektakels gewesen, Debord einer ihrer schärfsten Kritiker. Ausgehend von den gesellschaftskritischen Thesen, die Debord in seinem Hauptwerk äußert, wird zunächst kurz der Spektakel-Begriff skizziert, was mit Blick auf das Leben Jacksons verblüffende Konturengewinnt. Das Buch bietet Jackson, Debord und dem Spektakel auf gestalterische Weise den Rahmen, miteinander in Kontakt zu treten. Hierbei ist es der Autorin wichtig, kein fertiges Bild der Protagonisten zu zeigen, vielmehrmöchte sie offen lassen, was der Leser assoziiert. You´re Hard to Get spricht insbesondere Gestalter an, deren Leitbild eine reflektierte Autorschaft darstellt, ist aber auch gleichermaßen lesenswert für alle, die Empathie für die am Ende tragische Gestalt Jacksons aufbringen können, ebenso wie für diejenigen, die sich Debord einmal von einer ungewohnten Seite nähern möchten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von dancingme
Von Amazon bestätigter Kauf
Eine interessante Überlegung, Michael Jackson in Debords Spektakel Theorie einzubringen bzw. gegenüberzustellen. Auf diese Idee muss man erst einmal kommen.

Obwohl es auch sehr gewagt ist, da ich mir sicher bin, dass einige Erläuterungen, gerade in Bezug auf Michael Jackson, etlichen nicht gefallen werden.

Doch das ist natürlich Auslegungssache eines Textes und wie man selbst das Spektakel mit MJ in Verbindung bringen würde.
..... Wenn überhaupt.....!

Mit Aussagen, wie z.B. in " Burn Neverland Burn" kann ich konform gehen. Das wäre vielleicht eine Erklärung, warum die Masse" ihn bezüglich seines Lebensstils auf Neverland/Kinder, nicht verstanden hat und auch nicht verstehen wollte.

Das Zitat: "Echte Rätsel lassen sich nicht lösen, aber sie lassen sich in bessere Rätsel verwandeln!" gefällt mir!

Das Buch hat eine gute Aufmachung (schwarzes Cover-goldene Schrift) und auch die Aufteilung des Textes ist gelungen.
Die einseitigen Fotografien lockern das Geschriebene auf.
Das ist gut, da man so den nicht gerade einfachen Text sacken lassen kann, falls man sich noch nie mit Guy Debord beschäftigt hat.

Nach jedem Abschnitt habe ich überlegt, ob ich es auch so sehe, oder ob ich die Gegenüberstellung anders, zwar im Sinne Debords, aber eben anders als die Autorin, interpretieren würde.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es weder Fotos von Devord oder Michael Jackson sind.
Bis auf die beiden Fotos, am Anfang mit der Frau und ziemlich am Ende mit dem Mann in Jeans, gefallen mir diese Aufnahmen. Irgendwie passen sie zu dem Inhalt des Textes, jedenfalls nach meinem Empfinden.

Nach all ihrer Anstrengung ist der Autorin aber auch ein grober Fehler unterlaufen:

Michael Jackson ist am 29.08.1958 geboren und nicht am 25.08.1958!!!

...ansonsten kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich auf das Treffen" der beiden Männer einlassen will:
die Theorien Debords, bezogen auf Michael Jacksons Leben.

Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, da ich es anders sehe, fand ich es interessant, zumal ich Devord gelesen habe und von MJ so gut wie alles kenne, Uraltes und auch Neues.
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