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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Produktion zu spät, bzw. zu früh, 1. Februar 2008
Enttäuscht war ich nicht, als ich mir die Platte zugelegt habe und auch nicht überrascht. Ich habe es erwartet. Waren bereits auf dem Album "Thank you" beim Song "Love Of My Life" die ersten Auswirkungen des annahenden Stimmbruch zu erahnen, so ist nun bei "You and me" bei jedem Lied die Auswirkungen des Stimmbruchs zu hören.
Das hat natürlich Konsequenzen, wie das bei jedem Knaben, der sich im Stimmbruch befindet, vorkommt: Er kann seine tiefe Stimme nicht kontrollieren und rutscht bei höheren Tönen ins Falsett, was etwas Quitschiges hervorruft. Volumen wie bei der letzten Strophe von "An angel" des Albums "Thank You" ist er nicht mehr in der Lage zu akquirieren. Die Stimme klingt als Männerstimme einfach noch viel zu hoch. Die "Engelsstimme" ist dank des Stimmbruchs zu einer eher peinlich anmutenden Stimme geworden, die an eine Frauenstimme ähnelt und für die meisten Lieder völlig unbrauchbar geworden ist. Zu hören ist sie nur noch am Anfang und Ende des "Nothing Else Matters". Dort wirkt sie nun aber sehr unnatürlich. Ob sich die Männerstimme später zu einem Wohlklang entwickeln kann, ist somit nicht klar. Er trifft zwar die Töne, das ist aber produktionstechnisch einfach zu erzeugen und so deshalb kein Qualitätsmerkmal. Die Songs klingen sehr fade und gefühlslos. In dieser Hinsicht kommt diese Produktion zu spät. Zwischen dem Album "Declan" und "Thank you" verging so viel Zeit, wo man die Stimme des Knaben auf Tonträger bannen hätte sollen.
Auch die ganze Komposition dieser Platte lässt nur einen Schluss zu. Den Produzenten war auch nicht klar, wohin sich Declan entwickeln wird. Die Lieder sind ein wildes Sammelsurium von allem möglichen Stilen. Sogar mit einer Heavy-Metal-Ballade ("Nothing Else Matters" von Metallica) wird experimentiert.
Nun kommt diese Produktion aber auch wieder viel zu früh. Es ist noch nicht ersichtlich, ob aus Declan Galbraith ein Michael Jackson werden kann, der nach seiner Kinderstimme bei Jackson Five als Erwachsener eine aussergewöhnliche Gesangsstimme bekam, oder ob ihm dasselbe Schicksal blüht, wie Heinte, dessen Erwachsenenstimme jegliche Farbe, Charakter, Volumen, etc. verlor. Man hätte nun schlicht zwei, drei Jahre warten müssen, bis sich die Mannesstimme voll in ihrer Tiefe entwickelt hat und Declan genung Erfahrungen mit seiner neuen Stimme gesammelt hat und hätte dann Bilanz ziehen müssen. In diesem Zeitpunkt in der Entwicklung der Stimme eine Platte zu produzieren ist ein Fauxpas. Sie klingt wie eine Platte mit einem x-beliebigen Wiener Sängerknaben im Stimmbruch, der keine volle Stimme, keine Kontrolle über sie, kein Volumen mehr hat und alles noch unfertig und roh ist. Man hört zwar noch leise das Können, das mal in Perfektion da war, aber das ist auch bereits alles. Das Album ist kein Genuss sondern eher peinlich und das tut mir für diesen jungen Künstler sehr leid. Denn evtl. sieht die Welt für Declan in zwei, drei Jahren ja wieder anders aus.
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15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Frosch mit Schnupfen , 19. November 2007
Mit Declan ist Geld zu verdienen. Das hat die Plattenfirma begriffen. Offenbar haben sie aber vor lauter Geldgier überhört, dass Declans Stimme sich seit dem "Thank you"-Album verändert hat. Sie ähnelt nun mehr dem Klang einer erkälteten Kröte und weniger dem eines singenden Knaben.
Hinzu kommt, dass Declans drittes Album schon wieder aus einer langen Reihe von Cover-Versionen besteht. Auf "Thank you" war mir das egal, weil Declans Fassung durch seinen klangschönen Gesang alles wieder gutgemacht hat. Aber so wie er jetzt singt (scheinbar mit Wäscheklammer auf der Nase), kann er nichts mehr retten.
Declan, sing erst in 5 Jahren weiter!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Vorbei ist's mit der "Angel Voice", 28. Januar 2008
Von der klaren Stimme Declans und den guten Arrangements auf "Thank You" war ich begeistert; um so enttäuschter bin ich von "You and Me".
Leider ist der Stimmbruch an Declan nicht spurlos vorbei gegangen. Der Tonumfang ist erheblich reduziert, die Dynamik ist dahin. Da helfen auch keine bombastisch aufgeblasenen Arrangements und Instrumentalisierungen. Die Stimme ist zwar gefällig zu hören, aber alles in allem schlicht langweilig.
Bei DSDS und Popstars sind schon bessere Boys vorzeitig rausgeflogen...
Schade.
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