Vielleicht ist es noch zu früh, sich darüber Gedanken zu machen, was mal aus Ivy Quainoo wird? Auf jeden Fall wird sie ganz sicher nicht in der Versenkung verschwinden, so wie manch einer aus der DSDS-Fraktion. Ob sie nun die würdige Siegerin von The Voice of Germany ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich habe das Finale nicht gesehen, aber es erscheint mir unstreitig, dass auch wenn jemand anderes das Finale gewonnen hätte, eine tadellose Stimme zum Sieger gekürt worden wäre! Nun hat eben Ivy Quainoo gesiegt, die von The Boss Hoss gecoacht wurde und die zweifelsohne auch eine tolle Stimme hat! Soweit, sogut.
Da ich die Finalsendung nicht gesehen habe, war ich doch gespannt darauf, mir das Siegerlied zunächst einmal anzuhören. Gelegenheit dazu hatte ich am Samstag, beim Besuch des Media-Marktes. Zu meinem Erstaunen, haut mich der Siegersong nicht vom Hocker. Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und den Ivy-Fans, die ihr Sendung für Sendung die Daumen gedrückt und für sie angerufen haben, wird der Song sehr wahrscheinlich gefallen. Mich persönlich hat der Song einfach nicht mitgerissen und beim nochmaligen hören musste ich heute feststellen, dass die Rezendenten, die nur einen Stern vergeben haben, in einer Beziehung recht haben: Der Song ist stark James-Bond-lastig!!! Doch haben wir das gebraucht, einen neuen James-Bond-Song? Vielleicht beim nächsten Bond-Film (Ivy wäre es zu wünschen). Doch für ihren ersten eigenen, veröffentlichen Song hätte ich mir eher etwas gewünscht, was ihre einzigartige Stimme besser zur Geltung bringt. Insofern gebe ich "The Boss Hoss" die Schuld, weil sie bzw. ihre Berater diesen Song ausgewählt haben! An Ivy liegt es jedenfalls nicht, dass der Song mich nicht mitreißt. Das sie singen kann, und über eine 1A-klare, gefühlvolle Stimme verfügt, kann man am zweiten Song erkennen, der auf der erschienenen Single enthalten ist.
Ich wünsche Ivy, dass ihre Berater in Zukunft ein besseres Händchen bei der Auswahl der Songs haben und bin schon gespannt auf das erste eigene Album.