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Was für eine Mörderstimme! Molly Johnsons großer Bruder Clark hat sich mittlerweile als Regisseur von Actionspektakeln wie "S.W.A.T." einen Namen gemacht - und genau so ein Spektakel veranstaltet Schwesterchen Molly auch im Tonstudio. Alles, alles hat sie drauf zwischen Pussycat und Schnapsdrossel, zwischen naiver Lovesong-Chanteuse und knurrendem Vamp. Wäre es nach den Johnson-Seniors gegangen, steckte die Kanadierin heute im Balletttutu. Doch schon als Teenager stand sie lieber in irgendwelchen Clubs mit eigener Band am Mikro. Über Funk und Rock'n'Roll sang sie sich an den Jazz heran - und serviert uns jetzt mit "If you know Love" ein schwerreifes Jazzpopalbum mit extrem langen Abgang. (rh)
Kurzbeschreibung
Was für eine Stimme! Irgendwo zwischen dem Sound von Billie Holiday und Macy Gray bringt die Kanadierin Molly Johnson jetzt einen ganz eigenständigen, alles andere als gefallsüchtigen Klang in die übervölkerte Szene der Jazzsängerinnen ein. Mit Stil und Coolness singt sie eigene Songs und Coverversion von Bruce Springsteen bis Cole Porter, mit erfrischenden Prisen Jazz, Soul, Bossa Nova und Chanson gewürzt.