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You Can Do Anything

The Zutons Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie unterschiedlich die Hörgewohnheiten zwischen England und dem Rest Europas sind, zeigt sich an einer Band wie den Zutons. Drüben auf der Insel konnte die 2001 in Liverpool gegründete Band ihre hunderttausendfach verkauften Alben mühelos in den Charts platzieren. Ein Erfolg, über den selbst das Quintett ob ihres gar nicht massenkompatiblen Sounds staunt und der nebenbei Erwartungen aufbaute, denen sie auf You Can Do Anything erstaunlich souverän standhalten. Dabei handelt es sich um das dritte Werk, das allgemein als wegweisend und schwierig gilt. Tatsächlich fühlten die Scousers - wie sich die Einwohner der Beatles-Stadt selber nennen - erstmalig Druck, und so leicht gingen Songwriter, Gitarrist und Sänger Dave McCabe die Stücke diesmal nicht von der Hand. Hilfreich war da der Umzug nach L.A. ins Studio von Georg Drakoulias, einem fröhlichen Amerikaner, mit dem die launischen, mit einem Hang zum Zynismus ausgestatteten Liverpudlians erstaunlich gut zurecht kamen. Nach einer gemeinsamen Aufwärmphase brachten der sonnenverwöhnte Kalifornier und die regenfeste Merseyside-Band ihre unterschiedlichen Grundstimmungen zusammen. Rau und etwas ungehobelt können die Zutons klingen, aber auch sanft, betrübt und nachdenklich, was auch die intelligenten Lyrics von McCabe wiederspiegelt. Schon die beiden ersten Stücke, das losgelöste und rockende „Harder And Harder“ und die gefühlvolle Nummer „Dirty Rat“ untermauern die Vielseitigkeit der Zutons. Eine besondere Rolle nimmt neben McCabe die Saxophonistin Abi Harding ein, deren Spiel nicht besonders virtuos aber ungemein wirkungsvoll ist. Ohne die graziöse Frau würde den Zutons etwas fehlen, doch mit Harding erfährt der Fusion-Klang mit offenen Zitaten und vielfältigen Einflüssen (Captain Beefheart, Dexys Midnight Runners, Madness) eine besondere Note. Wenn den Engländern nicht mit ihrem bislang zugänglichsten Album You Can Do Anything der Durchbruch hierzulande nicht gelingt, wann bitteschön dann? -- Sven Niechziol

Kurzbeschreibung

Das dritte Album der englischen Top Ten Band wurde in L.A. unter Leitung von Georg Dakoulis eingespielt, der unter anderem für Bands wie The Cult, Primal Scream, Tom Petty oder die Afghan Whigs aufgenommen hat.

Die Zutons waren nie wie andere Gruppen, nicht wie die Kaiser Chiefs oder Franz Ferdinand, die ebenfalls 2004 ihre Debütalben veröffentlichten. Als "Who Killed...... The Zutons?" erschien, da dachte sich die Presse den Begriff "Sci-Fi Trash Rock" oder "Psychedelic Cartoon Punk" aus. 600.000 Alben verkauften die Zutons von ihrem Erstwerk alleine in England. Eine bemerkenswerte Zahl, sind ihre von John Barry, den Beatles, Animals, Beach Boys, Love, Dexys Midnight Runners, Roxy Music oder Talking Heads beeinflussten Songs doch überhaupt kein Mainstream.

2006 kletterten die Zutons mit "Tired Of Hanging Around" bis auf Platz 2 der UK-Charts. Sang Dave vorher von Zombies und Tanzhallen, folgten diesmal Geschichten von Stalkern und über den Tod, die wieder mit Doppel-Platin veredelt wurden. Die Zutons gehörten jetzt endgültig zu den ganz großen Bands in England. Als Star-Produzent Mark Ronson den Zutons-Song "Valerie" mit Amy Winehouse neu einspielte, wurde daraus einer der größten Hits der jüngsten Geschichte, der sich 100 Wochen in den Radio-Charts fest setzte. Songwriter Dave McCabe muss sich gefühlt, als sei er geadelt worden. Dabei fiel ihm das Komponieren recht leicht, keine Spur von dem so häufig zu spüren Druck, ein gutes zweites Album nach einem erfolgreichen Debüt abzuliefern.

Das dritte Album "You Can Do Anything" steckt voller Enthusiasmus und Energie, verschmelzt Soul, Funk, Rock, Blues und Surf. Dazu kommen wieder brillante Texte, die von Strichern, Gewalt oder auch Disharmonien innerhalb der Band erzählen. "Klar gehen wir uns auch mal gegenseitig auf die Nerven, aber dann kommen wir doch immer wieder zusammen. Es fällt nach sechs gemeinsamen Jahren nur auf, dass man vom anderen immer zuerst die negativen Seiten sieht anstatt das Positive zu loben", stellt Dave fest, "aber da sind noch so viele Gemeinsamkeiten zwischen uns, dass wir noch ein viertes, fünftes, sechstes....Album folgen lassen werden".

kulturnews.de

Amy Winheouse sei Dank! Ohne ihren Erfolg mit dem Coversong "Valerie", den Zutons-Sänger Dave McCabe fürs zweite Album seiner Band 2006 schrieb, hätte Europa den vier Liverpoolern wohl keine besondere Beachtung geschenkt. So aber stieren ausnahmsweise mal nicht alle auf Franz Ferdinand, The Coral & Co., sondern riskieren einen Blick auf das dritte Zutons-Album. Spritzig sind die Texte, handeln vom Leben eines Callboys ("Freak") oder kritisieren das britische Rechtswirrwarr ("Family of Leeches"). Der typische Mix aus Rock und lockeren Soul- und Funkeinlagen sorgt für Abwechslung. Immer wichtiger wird Abi Harding, die mit ihrem Saxofon für einen unverwechselbaren Grundton sorgen soll. Dieses Konzept geht allerdings nicht auf, denn zu simpel sind ihre Parts, als dass die Zutons so aus der Masse der britischen Bands hervorstächen. Eine gute Band, ein spannendes Album, doch es besitzt nicht ausreichend Überzeugungskraft, um richtungsweisend zu sein. Trotz Steilvorlage von Amy Winehouse. (mh)

Produktbeschreibungen

Zutons - You Can Do Anything
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