Dass die Mitglieder der Familie Ochsenknecht über aüßerst bescheidene musikalische Talente verfügen, haben Vater Uwe und vor allem Sohnemann Jimi Blue ja eindrucksvoll unter Beweis gestellt, aber da sich die CDs des Sprößlings unerklärlicherweise fast wie geschnitten Brot verkaufen, darf sich nun auch Sohn Nummer 2 als "Sänger" versuchen. Der ist zwar ebenfalls absolut talentfrei und ohne jegliche stimmliche Qualitäten, doch hat auch er scheinbar problemlos eine Plattenfirma gefunden, die sein gesangliches Untalent auf CD verewigt, um kleinen Mädchen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Im Gegensatz zu Jimi Blue versucht es Wilson Gonzalez mit eher rockigen Tönen, um seine stimmlichen Defizite zu verschleiern, aber das Zeug hier ist leider genauso unverdaulich und peinlich wie der musikalische Output des Bruders, so dass man jeden anspruchsvollen CD-Käufer nur eindringlich davor warnen kann, sich dieser musikalischen Entgleisung auszusetzen. Musik aus der Konserve, ausschließlich für junge Konsumentinnen mit extrem niedrigen Ansprüchen geeignet.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Teil hier kein Erfolg wird, sonst kommt die Plattenfirma womöglich noch auf die Idee, ein ganzes Album herauszubringen. Bitte lieber Gott, laß es nicht so weit kommen!