Ein mysteriöses Portrait taucht in Brügge auf, in dem Yoko und Monya im 16. Jahrhundert abgebildet sind. Doch wie ist dies möglich??? Eine grüne Phiole, welche die Japanerin damals versteckt haben soll, ist das begehrte Objekt zweier undurschichtiger Männer, die angeblich 450 Jahre alt sein sollen. Um dem Rätsel mit desm seltsamen Bild auf den Grund zu gehen, reisen Yoko, Monya, Adoptivtochter Morgentau, Vic und Knut mit dem Translator nach Brügge ins Jahr 1545, um dort den damaligen Ereignissen auf den Grund zu gehen. Und Yoko landet direkt in des Teufels verpestete Alchimistenküche...
Band 20 ist etwas anspruchsvoller und man sollte beim lesen aufmerksam dabei bleiben. So subtil wie ein Mickey Mouse oder Supermann Comic liest er sich nicht. Die Geschichte spielt in Brügge in der Gegenawart und dann Vergangenheit.
Ein Zeitparadoxon entsteht, womit bestimmt nicht jeder Leser zurecht kommt, für den Science Fiction Freund ist diese Thematik aber längst nichts neues mehr.
Die Zeichnungen sind wieder mal excellent ausgefallen. Mir liegt Leloups Stil einfach, auch wenn die Gesichter der Protagonisten, keine Schattierungen oder Farbabstufungen aufweisen. Natürlich hat sich die Qualität seit Band 1 gesteigert, und Landschaften, Gebäude etc. sind wieder mal sehr detailreich ausgefallen.
Yoko Tsuno gehört eindeutig zu den anspruchsvolleren Comics und ist im Krimi-Science Fiction Sektor anzusiedeln.
Auch nach Jahren (1994) macht dieser Band/Serie immer wieder einen erfrischenden Eindruck.
Für jüngere Leser auch geiegnet, allerdings ist der Handlungsfaden manchmal etwas knifflig.
46 bunte Seiten. Verlag: Carlsen Comics
4 Sterne