Gegen Burnout hätte ich Hatha-Yoga-Übungen erwartet (langsame Bewegungen mit langer, tiefen Atmung, in der Position verharren oder langsamer Flow) um eben runterzukommen. Doch meines Erachtens kommen die meisten Übungen hier aus dem Kundalini-Yoga (Feueratem, schnelles Ein-Ausatmen und dazu eben schnelle und vielfache Hintereinander-Positionen). Das ist mir eindeutig zu schnell, hektisch. Ich komme dabei außer Atem oder erst gar nicht hinterher bzw. wird mir schwindlig beim so schnellen hintereinader ein-ausatmen. Der Frosch wird z.B. 26 x schnell hintereinander gemacht (Arme + Körper ganz hoch, Arme vorbeugend auf den Boden, ein, aus, ein, aus - fast im Sekundentakt). Die Sprecherin selbst sagt auch mal, dass das eine sehr kraftvolle Übung sei und daher machen Sie sie 2 x hintereinander... So was ist für mich (vor allem abends, wenn ich damit abschalten will) völlig ungeeignet. Denn dass puscht eher auf. Ich brauch doch nicht noch mehr Energie, sondern im Gegenteil will zu viel loswerden.
Gemischte klassische und übliche Meditative Hintergrundmusik - OK und schön, kann man mitnehmen oder auch ausblenden, nervt nicht.
Die "Vorturner" sind erfrischend echt. Frauen mit "was drauf auf den Rippen" (aber nicht dick, einfach nur ein echtes ungekünsteltes Bäuchlein) und in normaler Kleidung, ungeschminckt. So wie Du und Ich eben und keine Superstiling extraschlank Models.