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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Mogelpackung, da zu 90% ein Yogaübungsbuch wie andere auch,
Von Mathias Tietke (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Yoga für den Mann: Mit einem Vorwort von Oliver Bierhoff (Gebundene Ausgabe)
Wenn man bedenkt, dass dem "starken Geschlecht" die Praxis und Vermittlung des Yoga über Jahrhunderte vorbehalten blieb, so verwundert es doch, nun vermehrt mit Veröffentlichungen konfrontiert zu werden, die explizit "Männeryoga" oder "Yoga für den Mann" propagieren. Yoga war rund 4950 Jahre eine Domäne der Männer und somit Yoga für den Mann!Gibt es jetzt also ganz spezielle Übungen, die wiederum nur Männern vorbehalten sind? Oder geht es gar um die erneute Ausgrenzung von Frauen? Mit solchen Überlegungen las ich das neue Buch des vor allem in München Jivamukti-Yoga lehrenden Dr. phil. Patrick Broome, zu dessen "Kundenstamm" die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, aber auch, wie er schreibt, Banker, Tischler, Manager und Filmemacher gehören. Diesen "Kundestamm" hatte er wohl im Blickfeld, als er über die Konzeption dieses Buches nachdachte, zu dem der Ex-Fußball-Profi und DFB-Manager Oliver Bierhof ein freundliches Vorwort schrieb. Im ersten Viertel des Buches schreibt Patrick Broome u.a. über die Anatomie des Mannes und die Frage nach dem tieferen Sinn. Er behauptet dort, dass Männer an Konflikten reifen (S.15) und dass Yoga nichts ist, worüber man nachdenken kann, sondern etwas, das man tun muss (S. 22). Eine Seite weiter stellt er fest, dass alles möglich ist, wenn sich die Gedanken ändern. Dabei hat er offenbar ausschließlich an seinen zu Beginn erwähnten "Kundenstamm" gedacht, weniger an Langzeitarbeitslose oder Betroffene einer Hungersnot, die rein gedanklich nichts an ihrer Misere ändern können. Ab Seite 38 geht es dann um jene Dinge, die "man tun muss", also um das Übungsprogramm. Dort werden u. a. der Sonnengruß und der Drehsitz sowie der Kopfstand und die Kindhaltung angeleitet. Ganz zum Schluss geht es noch um den Mann und die Sexualität. Shiva wird als Urvater der Yogis und charismatischer Frauenverführer angeführt (S. 116) und die Nieren (sic!) zum Speicher für Sexualenergie erklärt (S. 118). Gibt es in diesem Buch nun also ganz spezielle Übungen, die nur Männern vorbehalten sind? Oder geht es tatsächlich um die erneute Ausgrenzung von Frauen? Die Antwort auf beide Fragen lautet: Nein! Seit etwa einem halben Jahrhundert partizipieren im Westen überproportional viele Frauen an der Vielfalt des Yoga und auch sie üben den Sonnengruß, den Drehsitz, den Kopfstand und die Kindhaltung. Und dies ist gut so. Die Übungen, die Patrick Broome vorstellt, sind keine Übungen explizit für Männer. Lediglich auf den letzten sieben Seiten des Buches geht es um spezifische Übungen für die Libido und die Standfestigkeit des Mannes. Ob aber Zungendrehen und Beckenbodentraining mit Yoga gleichzusetzen sind, ist eine andere Frage, die ich tendenziell auch eher verneinen würde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Männlich durch Yoga,
Von
Rezension bezieht sich auf: Yoga für den Mann: Mit einem Vorwort von Oliver Bierhoff (Gebundene Ausgabe)
In Deutschland ist Yoga immer noch eine Frauendomäne. Im Schnitt liegt hier das Verhältnis zwischen Damen und Herren bei vier zu eins. Deshalb gibt es jetzt das Buch mit dem Titel 'Yoga für den Mann'. Der Autor Patrick Broome genießt als Yogalehrer und Psychologe auch in der Männerdomäne Fußball Respekt. Er weiß also sehr gut, worüber und für wen er schreibt.Die Ausführungen sind auf den Punkt gebracht und schnell gelesen. Man öffnet sich dem Thema natürlich auch gerne nach dem begeisterten Vorwort von Broome-Schüler Oliver Bierhoff. In den Übungsgrundlagen und dem 'Crashkurs Yogaphilosophie' steht alles, was man wissen muss, um im Gespräch über Yoga nicht als Vollidiot dazustehen. Broome räumt dabei auch mit esoterischen, abschreckenden Vorstellungen auf. Erleuchtung beispielsweise sei, dass man seinen Platz im Leben finde; das man zu dem stehe, was man ist. Es gebe schon viele solcher 'Erleuchteter' um uns herum. Sie sind heiter und friedvoll, statt besorgt oder aggressiv. 'Die Augen fest, die Sprache eindeutig, anregend und beeindruckend.' Nach den einführenden Texten geht's ans Machen. Im 'Übungsprogramm' zeigt Patrick Broome anhand erklärter Bilder verschiedene Sequenzen, darunter zwei Sonnengrüße, aber auch Entspannung und die Basics der Meditation. An den Fotos könnte man herummäkeln. Der Autor wirkt, nur mit enger, kurzer Hose bekleidet, etwas klein und müde. Wer Patrick persönlich erlebt hat, weiß, dass er in Wirklichkeit cooler und zufriedener aussieht. Also nicht von den Fotos vom Kauf abschrecken lassen! Der Autor hat nämlich auch zum Thema moderner Mann einige gute Punkte zu sagen. Es geht nicht darum, Yoga auf einen Mann hin zu biegen, der immer noch im Stehen ins Klo pinkeln will. Mit ein paar kleinen Korrekturen aber findet 'man' wieder Ruhe zwischen den Anforderungen unserer Zeit und Lebenskultur. Die Instrumente, die uns der Autor dafür anbietet, müssten uns eigentlich vertraut vorkommen. Schließlich war Yoga ja auch schon ein paar Jahrtausende lang eine Männerdomäne. © Till Schröder, yogaservice.de Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Viel fuer viel,
Von
Rezension bezieht sich auf: Yoga für den Mann: Mit einem Vorwort von Oliver Bierhoff (Gebundene Ausgabe)
Auch wenn das Buch Yoga fuer Maenner im Preis anderen Werken der gleichen Thematik uebersteigt, so kann ich es nur empfehlen.Die gebundene Ausgabe ist optisch von Aussen, als auch in der Qualitaet des Papiers und der Fotos (selbstverstaendlich auch in der Sprache und Form) anderen Werken weit ueberlegen. Alle Uebungen werden genau beschrieben, der Sinn der Uebungen werden durchleuchtet, die Geschichte, und das wesentliche Verstaendnis zu den Chackren, Nadis werden amschaulich verdeutlicht. Selbst wenn man Yoga nur als Alternativsport betreibt, und sich nicht mit den Begrifflichkeiten von Energiebahnen und Zentren beschaeftigen moechte, wird mit diesem Buch gut beraten sein. Einziges Manko ist die Anzahl der Uebungen, doch sollte dies einen nicht abschrecken. Fuer Einsteiger oder Wiedereinsteiger ist dieses Werk genau das richtige. Fortgeschrittene werden hier wenig neues entdecken. Ich wuensche allen Kàufern viel Erfolg mit diesem Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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