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Yoga-Gehirn: Wie und warum Yoga auf unser Bewusstsein wirkt
 
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Yoga-Gehirn: Wie und warum Yoga auf unser Bewusstsein wirkt [Gebundene Ausgabe]

Bettina Knothe , Anna Trökes
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 5. Oktober 2009 --  

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 415 Seiten
  • Verlag: Scherz Verlag Gmbh; Auflage: 2 (5. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502612129
  • ISBN-13: 978-3502612124
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 370.007 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kurzbeschreibung

Das erste Buch über den positiven Einfluss von Yoga auf unser Gehirn
Wer Yoga praktiziert, kann sein Gehirn im wahrsten Sinne des Wortes »in Form« bringen. Diese sensationelle Erkenntnis wird in diesem Buch erstmals dokumentiert. Die bekannte Yoga-Lehrerin Anna Trökes untersucht zusammen mit der promovierten Naturwissenschaftlerin Bettina Knothe die aktuelle Hirn- und Bewusstseinsforschung und kommt zu erstaunlichen Parallelen zwischen der uralten Wissenschaft aus Indien und den neuesten Forschungsergebnissen. Yoga stärkt demnach nicht nur den Körper, sondern sendet auch heilsame Informationen, die sich tief in die Strukturen des Gehirns »einschreiben«.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Patanjali und Neurologie 16. Oktober 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Pünktlich zur Buchmesse in Frankfurt erschien das erste Buch, das die Parallelen zwischen Yoga und dem Wissen aus der westlichen Gehirnforschung untersucht. Der Neurologie stellen die Autorinnen Anna Trökes und Bettina Knothe das 2000 Jahre alte Yoga Sutra von Patanjali gegenüber.

Nach neunzig Minuten Yoga fühlen wir uns nicht nur körperlich, sondern auch geistig erfrischt. Yoga übt ' spürbar ' einen positiven Einfluss auf unser Gehirn aus. Soweit die Erfahrung. Doch wie bildet sich dieser Vorgang in den Ergebnissen moderner Hirnforschung wieder? Yogah citta vritti nirodha lautet die Patanjalis berühmte Definition: Yoga ist, wenn die Bewegungen (vritti) des Geistes (citta) zur Ruhe kommen. Die Autorin fragen nach, wie Neurologen die 'vritti' beschreiben würden. Yoga ergründet und befreit das Selbst. Wo beschreiben die Hirnforscher heute das 'Selbst '? 'Gehirn ' Yoga' will die Frage klären, die aus dem Untertitel des Buches folgt: 'Wie und warum Yoga auf unser Bewusstsein wirkt.'

Anna Trökes und Bettina Knothe sind beide sehr erfahrene Yogalehrerinnen, letztere ist zudem Biologin. Sie trugen Ergebnisse aus der Bewusstseinsforschung zusammen, die beeindruckende Parallelen zum uralten Wissen der Yogis zeigen. Patanjali benennt die Irrwege des Geistes und die Täuschungsmechanismen seiner Wahrnehmung. Innere Bilder sind angeboren oder durch einseitige Erfahrungen angesammelt und erschweren den klaren Blick. Diese Mechanismen lassen sich heute ebenso gut mit wissenschaftlichen Begriffen erklären. Die Leser erhalten dabei einen fundierten Einblick in Entwicklung und Anatomie des Gehirns.

Das Buch tritt den Beweis an, dass Yoga einen positiven Effekt auf dieses Organ ausübt. Dabei kommen den Autorinnen Forschungsergebnisse entgegen, die zeigen, dass Erfahrungen im Verlauf eines Lebens strukturelle Veränderungen im Gehirn bewirken. Je mehr die sensorischen Nervenverbindungskreise angeregt werden, desto mehr wird die positive Veränderung gefördert. Umgekehrt sterben Synapsen ab, wenn bestimmte Nervenzellkreise nicht mehr aktiviert werden. Das Bewertungssystem des Gehirns nimmt im ganzen Körper Informationen als 'somatische Marker' auf. Diese einzelnen Signalsysteme senden dem Gehirn Feedback und werden zum 'Erfahrungsgedächtnis'. Gehirn bündelt die einzelnen Informationen und verarbeitet es zur Erinnerung im Körper.

Sucht man in der Yogaphilosophie nach Systemen der somatischen Verarbeitung von Wahrnehmung, stößt man auf Begriffe wie Samskara und Vasana. Samskaras sind Erinnerungen, die einen tiefen Eindruck in uns hinterlassen haben. Sie prägen uns in unserem Sein und lassen uns zu dem werden, wer wir sind. Zu ihnen tragen vor allem frühkindliche Erfahrungen aus einer Phase bei, in der unser Gehirn noch nicht in der Lage ist, Eindrücke zu reflektieren. Vergleichbares verbirgt sich hinter dem Begriff 'Vasana'. Das sind tief sitzende Regungen, die uns selbst ein Befremden auslösen, weil wir merken, das etwas uns kontrolliert, was nicht greifbar ist.

Yoga hilft die alltäglichen Bewegungsmuster zu unterbrechen, und zwar durch die Übung der Achtsamkeit. Die Autorinnen erklären detailliert die Zusammenhänge zwischen Denken und Fühlen einerseits sowie Gefühlen und Körperhaltungen andererseits. Hier wirkt die Yogapraxis gestalterisch, sowohl durch die heilsame Wirkung wiederholter körperlicher Bewegung als auch der Atemübungen. Ausgangspunkt der Veränderungen ist das Gehirn, das das Körperbewusstsein beeinflusst. Das veränderte Empfinden hat positive Wirkungen auf Stress- und Angstabbau.

Fazit: Der erfahrbare Perspektivwechsel durch Yoga kann heute auch wissenschaftlich begründet werden. Gleichwohl wird dabei auch deutlich: Je tiefer die Autorinnen in die Materie der Hirnforschung tauchen, desto undurchdringlicher wird dieser Stoff. Die Erläuterungen werfen immer mehr Fragen auf. Das Gehirn lässt sich, so scheint es, nicht in alle Karten schauen. Seine Funktionsweise ist klar, sein Wesen nicht. Im Gegensatz dazu geben die Sutren des Patanjali einen klaren Weg vor, der für alle durch gleichmütig, beharrliches Üben erreichbar ist.
© yogaservice.de
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
aber leider bin ich nach der Lektüre mehr als ernüchtert. Der springende Punkt wird von den Autorinnen nicht getroffen. Oft ensteht der Eindruck als wäre das Buch mehr Selbstdarstellung und Selbsttherapie. Auch das Wechseln in die Ich-Form wirkt wenig wissenschaftlich. Es gibt leider sehr viele Yoga-Bücher und nur wenige können noch ergänzen was schon seit Jahrhunderten schon besteht. Schade , dass so wahllos verlegt wird.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eine interessante Gemeinschaftsstudie von A. Trökes, bekannter Yogalehrerin und B. Knothe, Biologin.
Ein Buch, dem eine gründliche Auseinandersetzung mit den 3 Titelthemen vorangegangen ist.

Da inspiriert die Biologin die Fachfrau und umgekehrt. Unschwer sind die einzelnen Kapitel den entsprechenden Autorinnen zuzuordnen (z.T. zeichnen sie mit ihren Initialien für ihre Ausführungen verantwortlich).

A. Trökes gelingt es wieder, schwierige Zusammenhänge auf leicht verständliche Weise zu präsentieren.

Jedoch hätte ich mir gewünscht, mehr wissenschaftliche Ergebnisse über den Einfluss der Yogapraxis (spezieller Asanas) auf Gehirn und Bewußtsein zu erfahren. Als Yogini des Westens schau ich eben gerne auf die "Sprache" (wissenschaftliche Messbarkeit) des Westens auch im Vergleich zu den Überlieferungen in indischer Yogaliteratur.
So stellen sich die einzelnen Kapitel des Buches inhalt-schwer mit viel Wissensvermittlung dar.

Forschungsergebnisse über Auswirkungen der Meditation (als 7. Stufe (Dhyana)des Yoga lt. Patanjali)auf Körper und Geist - auch in diesem Buch aufgeführt- liegen schon länger vor.
Dank jedenfalls an A.Trökes und B. Knothe, sich mit diesem hochinteressanten Thema auseinandergesetzt zu haben!
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