Jenseits von Kalorienparanoia und Vitaminwahn zeigt dieses Buch die Bedeutung der feineren Aspekte der Ernährung auf, die das Unvermögen der offiziellen biochemischen Sichtweise, die Wirklichkeit angemessen zu erfassen, entlarvt. Wer gesund essen und überhaupt gesund sein will, sollte sich nicht so sehr auf eine "ausgewogene" Ernährung mit der exakten Dosierung (künstlicher) Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Fette, Eiweiß etc. versteifen, sondern er sollte etwa einmal berücksichtigen, woran er etwa beim Essen denkt und welche Auswirkung diese Gedanken auf sein physisches System haben. Ich habe schon jede Menge über Ernährung gelesen, einfach, weil mich das Thema interessiert. Meine Mutter hat uns schon Ende der 60-iger Jahre mit biologisch-organischem Gemüse verwöhnt, es liegt scheinbar in der Familie. Beim Lesen all dieser Ernährungsbücher und -ratgeber bin ich auf ungleich mehr Widersprüche als Übereinstimmungen gestoßen. Der Grund wird einem klar, wenn man dieses Buch liest: Alle diese Bücher schließen allzu oberflächlich von einem oder ein paar Menschen auf alle anderen, ohne die zugrundeliegenden Gesetze der Ernährung zu erkennen. Diese Gesetze erschöpfen sich keineswegs auf der biochemischen Ebene. Das ist nur die äußerste, für uns wahrnehmbare Manifestation einer Menge subtilerer Prozesse, die nachhaltig unsere Gesundheit und unsere Ausstrahlung bestimmen, von denen die meisten Menschen allerdings noch nie etwas gehört haben. Vitamine im Körper sind weniger die Ursache von Gesundheit, vielmehr sind sie Folge einer Gesundheit, die weit über den bloßen physischen Körper hinausgeht. Dieses Büch öffnet die Augen für essentielle Dinge, die man kaum jemals von den gängigen Ernährungspäpsten erfahren wird.