Auf einer der größten Kreuzungen Tokios versucht ein Mädchen noch, die Passanten fernzuhalten, bevor die Bombe um ihren Bauch explodiert ...
Die Spur der Bombenbauer führt an die Seisen-Highschool, an der eine Homepage um die Gruppe »Enola Gay« mit den Attentaten in Verbindung zu stehen scheint.
Der Polizist Kira nötigt die Teenagerin Asamiya Saki dazu, undercover an der Schule zu ermitteln - als »Yo-Yo-Girlcop«.
Das Menü der DVD sowie die Eröffnungsszene sind richtig gut gelungen und machen gleich Stimmung - man freut sich auf einen actionlastigen, absurden und trashigen Film. Leider kann der Film dann nicht ganz das halten, was der Auftakt verspricht. Actionszenen sind wesentlich seltener, als man annehmen mag. Stattdessen hat die Geschichte mehr was von einem etwas lahmen Krimi. Aber dennoch ist der Film auf jeden Fall sehenswert, aber wirklich nur dann, wenn man auf Trash-Suche ist. Denn die Dialoge sind wirklich die schlechtesten, die ich seit Ewigkeiten gehört habe ... wir haben uns hier beim Schauen fast durchgängig befeiert (obwohl wir uns bemüht haben, dem Film mit Augenzwinkern ernst zu folgen); was vielleicht durch die mäßige Synchro noch verstärkt wird. Im japanischen Original ist es nicht mehr ganz so übel, zumindest klingen die absurden Gespräche da besser :).
Wann immer sich eins der regelmäßigen Plotlöcher auftut, wird einem sofort die Erklärung geliefert - mithilfe der absurdesten dramaturgischen Kniffs.
Das alles raubt dem Film trotz der einen oder anderen ernsteren Hintergrundproblematik jeden Funken Ernsthaftigkeit.
Bild und Ton sind, soweit ich das beurteilen kann, recht anständig.
Wer nichts Ernstes erwartet und größtenteils auch auf Action verzichten kann, stattdessen eine Vorliebe für Trash mitbringt, der sollte sich den Film auf jeden Fall ansehen. Denn einen gewissen ganz eigenen Charme hat er, das ist nicht zu leugnen ...