Der Seehund Yo erfreut sich jedes Mal an dem Gedanken, wenn er anderen Menschen zu einem klein bisschen mehr Glück verhelfen kann. Er kommt zu diesem Leben, weil er eines Tages wusste, er will anders werden: Denn sein Leben wird immer hektischer, und das Glück - es ist ihm abhanden gekommen. Und so macht er sich von der ersten bis zur letzten Seite auf die Reise. Vielen Artgenossen begegnet er auf seiner Reise, die auf dem Weg zum Glück sind, jedoch jeder auf seine Weise. Und weil er ihnen zuwinkt und zuhört, lernt Yo wieder neu sehen. Und Yo erkennt: Das Glück liegt nicht im Morgen - es liegt in den Schneeflocken, die in der Sonne tanzen, im tiefen Blau des Meeres und der Weite des Horizonts." Yo findet über das Verweilenkönnen bei den Ereignissen des Lebens seine Gelassenheit zurück. Yo bringt auch die besten Voraussetzungen dafür mit, dass seine Reise zum Glück gelingt. Denn Yo vertraut Erfahrenen und deren Wissen. Auch entzieht er sich der Sorge um die Zukunft, weil diese Art von Sorge ihn aus dem Augenblick zieht. Es ist die Sorge, der Zukunft nicht gewachsen zu sein. Und doch gibt es noch einige hunderter solcher gefährlicher Passagen, die mit zu deinem Leben gehören oder gehören werden. Diese Tatsache wird sich auch nicht ändern. Doch das Wissen um die gefährlichen Passagen wird jeden zur Lebensreife führen, wenn sie Sie nicht aus dem Augenblick wegziehen. Denn die Sorge, der Zukunft nicht gewachsen zu sein, hat dir den Augenblick genommen und damit die Möglichkeit, glücklich zu sein." Diese Weisheit schenkt ihm sein Freund Peter Wal als Mitgift. Jörg Zobel gelingt es, mich für die Einstellung zu gewinnen: Nur wenn ich Zuversicht in die Zukunft habe, kann ich den Augenblick wahrnehmen."
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Wer ist der glücklichste Seehund?
- Aufbruch zu neuen Ufern
- Mit den fliegenden Fischen durch die Nacht
- Begegnung mit Peter Wal
- Inmitten der Eislandschaft
- Die Brüder mit den Leuchttürmen
- Yo gelingt das Unglaubliche
- Das Ende der Suche
Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge