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Yellow & Green (Ltd.Deluxe Digi Book) [Doppel-CD]

Baroness Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (20. Juli 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: 99999 (rough trade)
  • ASIN: B0081G3MWI
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.218 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Yellow Theme
2. Take My Bones Away
3. March to the Sea
4. Little Things
5. Twinkler
6. Cocainium
7. Back Where I Belong
8. Sea Lungs
9. Eula
Disk: 2
1. Green Theme
2. Board Up the House
3. Mtns. (The Crown & Anchor)
4. Foolsong
5. Collapse
6. Psalms Alive
7. Stretchmarke
8. The Line Between
9. If I Forget Thee, Lowcountry

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Warten hat ein Ende! Nach Rot und Blau kommt jetzt ein Hammer-Doppelschlag mit Gelb und Grün! Baroness aus Savannah/Georgia melden sich nach 3 Jahren mit einem grandiosen Doppelalbum zurück!


'Yellow & Green', das sind 3 Jahre echte harte Arbeit zwischen ständiger Tour, Songwriting und Studioaufnahmen. Und diese knochenharte Musiker-Arbeit, dieser absolute Gegenentwurf zu allen zwielichtigen Glamour Castingshows, trägt jetzt ihre Früchte: 18 sagenhafte Songs, die aus einer angesagten Underground-Metalband Rockgiganten machen. Es ist fast Furcht erregend, wie konsequent sich Baroness ihrer musikalischen Weiterentwicklung verschrieben haben: Das Songwriting, der Sound, die Songtexturen sind meilenweit von den Vorgängeralben 'Red Album' und 'Blue Record' entfernt, ohne das man ihre große Qualität anzweifelt. Die Hooks brennen sich sofort ins Gehirn ein, die Riffs nisten sich schon nach einmaligen Hören ins Bewußtsein ein, und beim
Gesang, der gleichzeitig heavy und schön-melodisch von John Baizley gesungen wird, stockt einem oft einfach der Atem. Neben den Uptempo Heavysongs, die so unverkennbar nach Baroness klingen ('Take My Bones Away, 'Sea Lungs''), oder Radio-Hymnen wie 'March To The Sea' findet man auf 'Yellow & Green' einige Songs wie 'Twinkler', 'Mtns. (the Crown & Anchor)' oder 'Stretchmarker' die so feinfühlig sind, wie man es nur von den allerbesten Rockbands aller Zeiten kennt. Zu weiteren Highlights des Doppelalbums gehören Monster-Songs wie 'Cocainium', 'Back Where I Belong' oder 'The Line Between', die die große Stilvielfalt des Albums nur untermauern. Es besteht absolut keine Gefahr der Übertreibung, wenn man schon jetzt sagt: 'Yellow & Green' gehört ohne Zweifel zu den besten Rockalben des Jahres.

Die Ltd. Deluxe Version kommt in einem strapazierfähigen, perfekt gebundenen 28-seitigen Hardcover Digibook.

Baroness
Baroness
Baroness

Produktbeschreibungen

Yellow & Green (Ltd.Deluxe Digi Book)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gerechtigkeit? Ab in die Charts mit diesem Album! 28. August 2012
Format:Audio CD
Vorab: ich kann mit der ganzen Post-Metal, Post-Core und überhaupt der ganzen Post-Mucke nicht soooo viel anfangen. Das meiste davon hat man meiner Meinung nach mit Mastodon, Tool, Steven Wilson (und seinen tausend Progjekten) und Killing Joke eigentlich abgedeckt. Weshalb mir Baroness bislang auch relativ egal waren - bis ich zufällig das aktuelle Album hörte.

Ganz ehrlich: das hier Dargebotene hat mit Metal, ob Post oder nicht, bis auf einige harte Riffs eigentlich gar nichts zu tun. Stattdessen gibt es schönen, schubladenfreien atmosphärisch dichten Rock mit Zitaten und Elementen aus allem, was in den letzten fünf Jahren originell und im harten Rockbereich wichtig war. Gänzlich ohne die Hardcore-artigen Brüllattacken, die mir die Vorgänger verleidet haben, entpuppt sich Baizley tasächlich als kompetenter Rocksänger - wenn auch der Vergleich mit Nickelbacks Chad Kroeger, den ein anderer Rezensent aufbrachte, durchaus zutrifft. Aber das ist für mich persönlich kein Problem, die frühen Nickelback-Alben kann ich mir (ich bin schon lange nicht mehr in dem Alter, in dem mich der Coolheitsfaktor einer Band interessiert) auch heute noch problemlos zu Gemüte führen.

Wie schon von anderen Rezensenten erwähnt, die (früher absolut zutreffenden!) Mastodon-Vergleiche haben Baroness mit dieser Scheibe endgültig abgeschüttelt, auch wenn gelegentlich immer noch "stonige" Riffs auftauchen, diesmal gibt's eher die straighte Version! Thin Lizzy, inklusive schöner Harmonie-Gitarren, lugen bei den härteren Songs öfter mal um die Ecke, aber auch für dieses Genre ganz unerwartete Bezugspunkte wie Jefferson Airplane, Hawkwind , Neil Young oder gar das frühe Alan Parsons Project ("Cocainium"!!!). Für viele unterschiedliche Vergleiche hat ja auch das ungewöhnliche "Little Things" gesorgt, das für mich aber mehr als alles Andere an "Murmur", das Debut der ebenfalls aus Georgia stammenden R.E.M. erinnert.

Am Besten sind Baroness meiner Meinung aber, wenn sie die ruhige Schiene befahren. "Foolsong" beispielsweise bietet einfach drei Minuten lang pure Schönheit, ein wenig wie die verträumten, "Meddle"-Ära-Floyd gepaart mit etwas typischer US-Hippie-Attitude, das instrumentale "Stretchmarker" tönt nach Crowded House zu "Woodface"-Zeiten und "Twinkler" klingt genau, als hätten David Gilmour und Neil Finn zusammen einen Song geschrieben.

Das Allerfeinste ist, das Baroness mit diesem Album wirklich ein potenzielles Chartalbum geschaffen haben. Songs wie "Take My Bones Away", "The Crown And Anchor" oder "Board Up The House" sollten eigentlich auch alle "normalen" Rockfans ansprechen können (hat ja bei mir auch funktioniert!), die nach wie vor weder auf clevere Arrangements und Atmosphäre noch auf Bodenständigkeit und überraschend eingängige und poppige Hooklines verzichten wollen.

Der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt, ist, daß eben fast jeder Song der beiden Alben an irgendeiner Stelle direkt an eine andere Band erinnert. Da wäre es meiner Meinung nach durchaus möglich, noch etwas mehr Eigenständigkeit herauszuarbeiten. Das ist aber natürlich Gemeckere auf hohem Niveau, und Baroness haben sich durchaus ihre eigene Nische geschaffen, ich begreife das Ganze auch eher als Zitate und Ehrerbietungen an Einflüsse der Band denn als "Diebstahl" oder "Abkupfern".

Ich für meinen Teil bin aber auf jeden Fall gespannt, wo die Reise der Band in Zukunft hingehen wird - und kann so lange nur "Yellow" und "Green" empfehlen. Auch uncoolen Musikhörern, die normalerweise bei Relapse-Produkten Reißaus nehmen...
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neu: Herbst, jetzt schon im Juli erhältlich! 20. Juli 2012
Von Carnifex
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Was will mir dieses schräge, hochkreative Cover-Artwork sagen? Eine der Schönheiten wurde mit einem wunderhübschen Luciafest-Leuchter gekrönt und meuchelt zum Dank hinterrücks einen eigentlich recht unschuldig dreinblickenden Schwan. Die andere erprobt das gerade frisch in Mode gekommene Facelifting mit Nägeln. Weitere Trends folgen auf dem Fuße: Garnelen-Toupets! Shrimp-Kuscheltherapie! Tja, die Welt ist halt schon ein bisschen verrückt. Ich kapituliere und konzentriere mich lieber auf die Musik - und die hat's in sich!

Baroness faszinieren hier mit aus filigranen, melancholisch-introvertierten Melodien eruptiv hervorbrechenden, drückenden Soundniederschlägen. Dort entschwebt der Sound in psychedelische Sphären - nur um im Anschluss durch eine deftige Portion dreckigen, treibenden Rock geerdet zu werden. An anderer Stelle wiederum sind die Kompositionen in der Essenz weniger kontrastiert und bestechen durch einen kohärenteren, getragenen Charakter.

Markantestes Stilmerkmal und häufig die verknüpfende Komponente ist dabei der Gesang. Besonders in diesem Punkt spielen Baroness mit einem Garagen-Sound, bauen auf eine gleichsam vibrierende wie leicht schräge Melodieführung. Das Spektrum reicht von progressiven Klängen über psychedelische Momente bis hin zu metallisch angehauchten Passagen. Stilbildend sind vor allem der Hang zur Modulation und das einzigartige Timbre John Baizleys. Höhepunkte: die emotionalen 'Yellow'-Vocals, insbesondere in 'Little Things', 'Twinkler' und 'Back Where I Belong'.

Die Saiten werden mal in freier Natur zu flächig-wabernden, psychedelischen Sequenzen angeschlagen, tanzen einmal folkloristisch ums Lagerfeuer, grooven im Anschluss beschwingt quer durch die Garage, ziehen sich für kurze, oft akustische Improvisations-Passagen kurz ins stille Kämmerlein auf dem Dachboden zurück, nur, um dann kurz darauf in Form rockig-metallischer Riffs durch den Kamin ins Wohnzimmer zu krachen. Vielfältigkeit ist Trumpf!

Das Soundbild ist Relapse-typisch rau und dreckig und verleiht 'Yellow & Green' wie schon den Vorgängerwerken 'Blue' und 'Red' eine angenehm erdige Atmosphäre. Hochglanzpolitur? Fehlanzeige. Es kracht, es knarzt, es gibt Ecken und Kanten. Gut so!

Zwei Momentaufnahmen möchte ich dabei gerne gesondert festhalten: Die göttliche Slide-Gitarre im Intro des großartigen 'March To The Sea' und das epische 'Stretchmaker'. In letzterem bedienen sich Baroness kompositorisch Elementen der Klassik und weben auf zunächst simple Rhythmusfäden zunehmend komplexe Gitarrenmuster. Kulminierend in einem vielstimmigen, fast orchestral anmutenden instrumentalen Arrangement gehört der Titel zu den einzigartigsten des Doppel-Albums.

'Yellow & Green' ist kompromisslos anachronistisch. Fernab jeglicher Trend-Anbiederei haben Baroness ein äußerst eigenständiges, bewegendes Werk geschaffen. Der atmosphärische Fokus liegt in Abgrenzung zum straighten 'Red' und dem komplex-dynamischen 'Blue' diesmal stärker auf der emotionalen Komponente, die vielleicht am besten durch das ganz starke 'Twinkler' repräsentiert wird. Auch wenn einige richtige Brecher völlig zu Recht ihren Platz auf den beiden Silberlingen gefunden haben, ist 'Yellow & Green' letztlich eher ein dezent schwermütiges, atmosphärisches Machwerk für den stillen Genießer als ein Fest für das Konzerthallen-Publikum. Es ist ein Kaleidoskop musikalischer Vielfalt, eine Ode an die künstlerische Identität, aber vor allem ein sehr inspirierendes, stimulierendes Stück Herbst-Musik - und das schon im Juli! Dass ich das noch mal erleben darf. Danke, Baroness!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Baroness Eingäniger und Songorientierter denn je 22. Juli 2012
Von Etheriel
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ja, da ist sie endlich, diesmal in gelb(Frontcover) und grün(Rückseite), auf der einen Seite mit Schwänen, auf der anderen mit Hummerkrabben. John Baizley, verfolgt seine grafische Linie konsequent, orientiert an Alphonse Mucha, weiter. Die Baronessalben sehen einfach grandios aus, da kann man nicht motzen.

Musikalisch ist das Gebrüll jetzt komplett raus-leider ich mochte das sehr-, die Songs sind weniger opulent miteinander verwoben und weniger episch angelegt als auf den Vorgängeralben. Baroness zelebrieren plötzlich Song für Song, orientiert am einzelnen Lied selbst. Ein Schritt der dem neuen Sound sehr gut zu Gesicht steht und dessen Kehrseite vielleicht die Schwäche des Vorgängers markierte.

Y e l l o w
Vorbei ist die Zeit des progressiven Gesamtkunstwerks, geblieben sind hingegen markante Einflüsse der British Invasion, die bei poplastigen Rocknummer wie Little Thing oder Cocainum sogar mal die Beatles heraufbeschwören. Twinkler ist der Kontrastpunkt auf Yellow und eine schlotzige Folkrocknummer das ich für einen Augenblick America im Kopf habe. Aber sonst bleibt die Schiene eher in der Nähe der britischen 60er Rockmusik mit den Beatles und Who trifft dem Gegenüber auf eine Rockwucht welche die USA in den 90ern überrollte. Anleihen an Pearl Jam, Guns n Roses und Soundgarden sind in take my Bones away, march to the Sea nicht zu leugnen. Überrascht hat mich das kleine Killing Joke(love like blood) Zitat im Intro von Sea Lung, das ansonsten wieder nach diesem neuen Baronesssound aus British Invasion(Ínstrumentierung) trifft Grunge/90sUSHardRock(Attitüde) klingt.
Killing Joke mit ihren ersten 5-6 Jahre Post Punk sind vielleicht das Element, dass noch fehlt um den Brückenschlag zwischen diesen beiden Schwergewichtigen Seiten 60er und 90er Zusammenzubekommen und Eula, ist sodann auch gleich das hymnische Killing Joke Monstrum, das Baroness auf Yellow ausdefiniert.
British Invasion+K i l l i n g J o k e+90er US-Hard Rock alles immer im Baroness-eigenem ProgRockSound natürlich, denn die Band als Abklatsch oder Kopie zu Brandmarken wäre ein Hohn!
Ein treibener Song jagt den nächsten und rockt die Hütte. Und Baroness haben hiermit wohl entgültig die Mastodonvergleiche abgestriffen und die einstmaligen Protegees überrundet.

G r e e n
Von Song zu Song oder besser von Album zu Album gewinne ich den Eindruck, das John Baizley mit Baroness einen vor Jahren erstellten Langzeitplan verfolgt.
Green ist noch mal eine Spur harmoniebetonter als Yellow, gradliniger und eingäniger. In MTNS kommt es sogar schon zu einem kurzen RedHotChiliPeppersHippieAugenblick in der Gitarre. Was auf Yellow noch die British Invasion war ist auf Green nun wohl eher der amerikanische Poprock der 70er Jahre, die Andeutung von America in Twinkler findet sich nun verstärkt(Collapse, MTNS) und wird noch um Chicago(Foolsong) ergänzt.
Am Ende des ganzen beibt die Frage was wohl als nächstes kommen mag. Baroness wandern durch Nationen und Generationen musikalischer Entwicklung und drücken allem einen eigenen Stempel auf wie auch auf Green z.B. die saftig rockenden Psalms Alive und das sehr amerikanisch nach Sleazerock klingende the Line Between der das folkige Instrumental Stretchmarker gekonnt belegt, aber was soll da noch kommen? Klassischer Rock n Roll, Black Metal, Bluesrock, Sleaze, Punk oder tatsächlich tiefer in den Post Punk? Wohin als nächstes Mr. Baizley? Ich bin gespannt.
Insgesamt gewinne ich Yellow mehr von den beiden Scheiben ab, es ist ein konstanteres und mitreißenders Stück Musik. Gelungen sind dennoch beide Seiten des Doppelalbums.

Wer den ganz alten Baroness-sound will kann ja Tephra - Tempel, Kylesa - Spiral Shadow, Unperson III, Black Tusk Taste the Sin und vielleicht noch Dirge - Elysian Magnetic Field antesten und entsprechend nachlegen. Da wird dann schon das richtige dabei sein.
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