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Yellow & Green Doppel-CD

4.4 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Yellow & Green
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Audio-CD, Doppel-CD, 20. Juli 2012
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Produktinformation

  • Audio CD (20. Juli 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Relapse (rough trade)
  • ASIN: B007XNAOS0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.765 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Produktbeschreibungen

Das Warten hat ein Ende! Nach Rot und Blau kommt jetzt ein Hammer-Doppelschlag mit Gelb und Grün! Baroness aus Savannah/Georgia melden sich nach 3 Jahren mit einem grandiosen Doppelalbum zurück!


'Yellow & Green', das sind 3 Jahre echte harte Arbeit zwischen ständiger Tour, Songwriting und Studioaufnahmen. Und diese knochenharte Musiker-Arbeit, dieser absolute Gegenentwurf zu allen zwielichtigen Glamour Castingshows, trägt jetzt ihre Früchte: 18 sagenhafte Songs, die aus einer angesagten Underground-Metalband Rockgiganten machen. Es ist fast Furcht erregend, wie konsequent sich Baroness ihrer musikalischen Weiterentwicklung verschrieben haben: Das Songwriting, der Sound, die Songtexturen sind meilenweit von den Vorgängeralben 'Red Album' und 'Blue Record' entfernt, ohne das man ihre große Qualität anzweifelt. Die Hooks brennen sich sofort ins Gehirn ein, die Riffs nisten sich schon nach einmaligen Hören ins Bewußtsein ein, und beim
Gesang, der gleichzeitig heavy und schön-melodisch von John Baizley gesungen wird, stockt einem oft einfach der Atem. Neben den Uptempo Heavysongs, die so unverkennbar nach Baroness klingen ('Take My Bones Away, 'Sea Lungs''), oder Radio-Hymnen wie 'March To The Sea' findet man auf 'Yellow & Green' einige Songs wie 'Twinkler', 'Mtns. (the Crown & Anchor)' oder 'Stretchmarker' die so feinfühlig sind, wie man es nur von den allerbesten Rockbands aller Zeiten kennt. Zu weiteren Highlights des Doppelalbums gehören Monster-Songs wie 'Cocainium', 'Back Where I Belong' oder 'The Line Between', die die große Stilvielfalt des Albums nur untermauern. Es besteht absolut keine Gefahr der Übertreibung, wenn man schon jetzt sagt: 'Yellow & Green' gehört ohne Zweifel zu den besten Rockalben des Jahres.

Baroness
Baroness


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Format: Audio CD
Vorab: ich kann mit der ganzen Post-Metal, Post-Core und überhaupt der ganzen Post-Mucke nicht soooo viel anfangen. Das meiste davon hat man meiner Meinung nach mit Mastodon, Tool, Steven Wilson (und seinen tausend Progjekten) und Killing Joke eigentlich abgedeckt. Weshalb mir Baroness bislang auch relativ egal waren - bis ich zufällig das aktuelle Album hörte.

Ganz ehrlich: das hier Dargebotene hat mit Metal, ob Post oder nicht, bis auf einige harte Riffs eigentlich gar nichts zu tun. Stattdessen gibt es schönen, schubladenfreien atmosphärisch dichten Rock mit Zitaten und Elementen aus allem, was in den letzten fünf Jahren originell und im harten Rockbereich wichtig war. Gänzlich ohne die Hardcore-artigen Brüllattacken, die mir die Vorgänger verleidet haben, entpuppt sich Baizley tasächlich als kompetenter Rocksänger - wenn auch der Vergleich mit Nickelbacks Chad Kroeger, den ein anderer Rezensent aufbrachte, durchaus zutrifft. Aber das ist für mich persönlich kein Problem, die frühen Nickelback-Alben kann ich mir (ich bin schon lange nicht mehr in dem Alter, in dem mich der Coolheitsfaktor einer Band interessiert) auch heute noch problemlos zu Gemüte führen.

Wie schon von anderen Rezensenten erwähnt, die (früher absolut zutreffenden!) Mastodon-Vergleiche haben Baroness mit dieser Scheibe endgültig abgeschüttelt, auch wenn gelegentlich immer noch "stonige" Riffs auftauchen, diesmal gibt's eher die straighte Version!
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1 Kommentar 12 von 14 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Was will mir dieses schräge, hochkreative Cover-Artwork sagen? Eine der Schönheiten wurde mit einem wunderhübschen Luciafest-Leuchter gekrönt und meuchelt zum Dank hinterrücks einen eigentlich recht unschuldig dreinblickenden Schwan. Die andere erprobt das gerade frisch in Mode gekommene Facelifting mit Nägeln. Weitere Trends folgen auf dem Fuße: Garnelen-Toupets! Shrimp-Kuscheltherapie! Tja, die Welt ist halt schon ein bisschen verrückt. Ich kapituliere und konzentriere mich lieber auf die Musik - und die hat's in sich!

Baroness faszinieren hier mit aus filigranen, melancholisch-introvertierten Melodien eruptiv hervorbrechenden, drückenden Soundniederschlägen. Dort entschwebt der Sound in psychedelische Sphären - nur um im Anschluss durch eine deftige Portion dreckigen, treibenden Rock geerdet zu werden. An anderer Stelle wiederum sind die Kompositionen in der Essenz weniger kontrastiert und bestechen durch einen kohärenteren, getragenen Charakter.

Markantestes Stilmerkmal und häufig die verknüpfende Komponente ist dabei der Gesang. Besonders in diesem Punkt spielen Baroness mit einem Garagen-Sound, bauen auf eine gleichsam vibrierende wie leicht schräge Melodieführung. Das Spektrum reicht von progressiven Klängen über psychedelische Momente bis hin zu metallisch angehauchten Passagen. Stilbildend sind vor allem der Hang zur Modulation und das einzigartige Timbre John Baizleys. Höhepunkte: die emotionalen 'Yellow'-Vocals, insbesondere in 'Little Things', 'Twinkler' und 'Back Where I Belong'.
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4 Kommentare 26 von 33 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ja, da ist sie endlich, diesmal in gelb(Frontcover) und grün(Rückseite), auf der einen Seite mit Schwänen, auf der anderen mit Hummerkrabben. John Baizley, verfolgt seine grafische Linie konsequent, orientiert an Alphonse Mucha, weiter. Die Baronessalben sehen einfach grandios aus, da kann man nicht motzen.

Musikalisch ist das Gebrüll jetzt komplett raus-leider ich mochte das sehr-, die Songs sind weniger opulent miteinander verwoben und weniger episch angelegt als auf den Vorgängeralben. Baroness zelebrieren plötzlich Song für Song, orientiert am einzelnen Lied selbst. Ein Schritt der dem neuen Sound sehr gut zu Gesicht steht und dessen Kehrseite vielleicht die Schwäche des Vorgängers markierte.

Y e l l o w
Vorbei ist die Zeit des progressiven Gesamtkunstwerks, geblieben sind hingegen markante Einflüsse der British Invasion, die bei poplastigen Rocknummer wie Little Thing oder Cocainum sogar mal die Beatles heraufbeschwören. Twinkler ist der Kontrastpunkt auf Yellow und eine schlotzige Folkrocknummer das ich für einen Augenblick America im Kopf habe. Aber sonst bleibt die Schiene eher in der Nähe der britischen 60er Rockmusik mit den Beatles und Who trifft dem Gegenüber auf eine Rockwucht welche die USA in den 90ern überrollte. Anleihen an Pearl Jam, Guns n Roses und Soundgarden sind in take my Bones away, march to the Sea nicht zu leugnen. Überrascht hat mich das kleine Killing Joke(love like blood) Zitat im Intro von Sea Lung, das ansonsten wieder nach diesem neuen Baronesssound aus British Invasion(Ínstrumentierung) trifft Grunge/90sUSHardRock(Attitüde) klingt.
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Kommentar 7 von 9 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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