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Yella
 
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Yella

Nina Hoss , Devid Striesow , Christian Petzold    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Nina Hoss, Devid Striesow, Hinnerk Schönemann, Burghart Klaussner, Barbara Auer
  • Regisseur(e): Christian Petzold
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 16. Mai 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 87 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0013FZUW4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.093 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

kulturnews.de

Leichenblass entsteigt Yella (Nina Hoss) irgendwo in Ostdeutschland der Elbe, setzt sich klatschnass in einen Zug nach Hannover, in Richtung Zukunft. Vor der Elbe war ein letztes Zusammentreffen mit dem bankrotten Exmann, ein versuchter Abschied, ein gewolltes Ende, mit dem Auto direkt in den Fluss. Nach der Elbe soll alles besser werden, Yella hat in Hannover einen Job und ein neues Leben in Aussicht. Der Job erweist sich als Bluff, doch sie lernt den Geschäftsmann Philipp (Devid Striesow) kennen, der Yella zu seiner Assistentin macht. Gemeinsam pokern sie hoch auf dem Gebiet des Risikokapitals, und Yella will dieses Glück behalten - dafür übertritt sie Grenzen ... Christian Petzold ("Gespenster") inszeniert sein Drama als eine unwirkliche Geschichte, die einem Traum gleicht: Alles ist still, alles passiert in sonderbarer Ruhe, selbst Aufregung ist bei ihm fast lautlos. Seine Yella wandert als Schatten durch eine menschenleere Welt, steht immer im Fokus der Kamera und verschwindet zugleich beinahe aus diesem Film, aus ihrer Geschichte, aus ihrem Leben. Ist sie überhaupt real? Petzold hält diese Frage dramaturgisch immer in der Schwebe - und erzählt ganz nebenbei eine spannende Ost-West-Geschichte, ein Liebesdrama, eine Kapitalismuskritik. (jul)Features: Making-of, "Nicht ohne Risiko" - Ein Film von Harun Farocki, Galerie, Booklet

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 0 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Deutsch ( Dolby Digital 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Broschüre, Kurzer Film, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: 'Christian Petzold (I)' 's drama deals with a woman, who leaves her hometown for a promising job and a new life, but is haunted by the truths of the past. As her marriage to Ben broke and her professional career has no future in her native town in the Eastern part of Germany, Yella has decided to search for a job in the West. When she gets to know Philipp, a smart executive at a private equity company in Hanover, she becomes his assistant and gets involved into the world of ruthless and big business. Realizing her dreams could come true with Philipp's help, she starts hearing voices and sounds from her past, which menace her new and better life... SCREENING/VERGEBEN IN: Berlin Internationales Film-Festival, ...Yella

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Kundenrezensionen

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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perfekte Kälte 25. November 2009
Format:DVD
Christian Petzolds Filme sind eiskalt. Vollständig durchkomponiert, kein Blatt, kein Wort, keine Farbe mehr als nötig. Dafür seelenlose Blicke von seelenlosen Menschen. Keine Emotionen, nur Verstörungen. Diese Filme haben etwas gewaltsames - nicht körperlich, aber seelisch. Petzolds Figuren sind Schattenmenschen.

Yella (Nina Hoss) ist eine dieser Schattenmenschen. Yella ist tot. Sie lebt das Leben, das sie vor sich gehabt hätte, in einem Bruchteil der Sekunde ihres Todes. Zusammen setzt sich dieses Leben aus den letzten Stunden vor ihrem Tod. Diese Stunden dauern 12 Minuten im Film. Aus den Versatzstücken dieser 12 Minuten baut Petzold also den restlichen Film. Die rote Bluse, die Zugfahrt samt Kleidungswechsel im 1. Klasse Abteil, das rote Auto, das Geldscheinbündel ihres Vaters, das weiße Hemd und das Aussehen ihres Mannes, die Anschaffungs- und Abschreibungskosten von Hardware, das Schälen einer Orange und nicht zu vergessen: Wasser als Element des Todes. Ein ebenso genialer, wie effektiver Kunstgriff.

Eine Faszination geht von dieser makellosen Kälte aus. Diese fast sterilen Orte (Hotels, Konferenzräume), die kalten Blicke, kalten Farben, die Beobachtungssituation einer objektiven Kamera (zugespitzt in den Überwachungs-Video-Bildern, die Petzold in jedem seiner Filme einsetzt), verhindern jede Empathie.

Wenn der Film beendet ist, ist man wie nach jedem Petzold-Film erschlagen. Man fühlt sich vollständig leer. Man muss sich zurückholen. Es ist vorbei! Es war nur ein Film und das eigene Leben ist verglichen mit Petzolds Filmen so lebendig. Man muss nur versuchen zurück zu kommen in dieses eigene Leben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geld und Liebe 20. Februar 2012
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Eine moralfreie junge Frau scheitert ebenso wie die Männer in ihrem Leben letztlich an dem Missverständnis, Sinnerfüllung im äußeren Erfolg zu suchen. Damit steht sie stellvertretend für viele in unserer Gesellschaft, die glauben, ein quasi natürliches Recht auf Erfolg zu haben, das sie autorisiert, dafür wortwörtlich über Leichen zu gehen.

Mit "Yella" stellte Christian Petzold 2007 den letzten Teil seiner "Gespenster"-Trilogie fertig. Bei der Vorstellung auf der Berlinale erhielt Nina Hoss für Yella den "Silbernen Bären", wenig später folgte der Deutsche Filmpreis 2008.

Immer wieder scheitern Yella (Nina Hoss, 32), ihr Mann Ben und ihr neuer Freund Philipp (Devid Striesow, 34) bei Versuchen, zu schnellem Geld zu kommen. Ben läuft auf einen Konkurs zu, Philipp wird bei seinen Unterschlagungen erwischt und Yellas Erpressungsversuch an einem Kunden scheitert an dessen Selbstmord.

Wie mit langen Gummiseilen scheint die Ost-Heimat Wittenberge Yella von ihren Ausflügen nach Hannover zurückzuholen - aber weder Vater noch Mann noch Liebe können die junge Frau für den Verlust ihrer Träume, die natürlich alle mit Reichtum zu tun haben, entschädigen.

Ben möchte ohne Yella nicht weiterleben - und Yella nicht ohne Geld.

Petzold lässt uns in intimen Bildern das Ringen der jungen Frau in einer Schwebe zwischen Verständnis, ja Sympathie, aber auch Entsetzen und Unverständnis miterleben. Auch der mitschwingende Ost-West-Kontrast verschwimmt in farblosen, tristen Bildern von beiden Seiten. Wo im Osten kahle Felder deprimieren, gelingt das im Westen traurigen Hotels und kahlen Verhandlungsräumen ebensogut.

Hoss und Striesow halten stets in der Schwebe, ob das Spiel sich vielleicht doch noch zum Guten wenden könnte. Mal dominiert der Fatalismus, mal kommt Lebensfreude auf - doch letztlich scheitern alle Pläne und Hoffnungen an der Gier selbst.

Ob die Moral bei der Masse ankommt, muss jedoch bezweifelt werden. Der Film jedenfalls beeindruckte die Kritik, aber nicht die Zuschauer. Wie soll man bewerten? "I like it" wäre übertrieben, "it's ok" würde den zweifellos vorhandenen Qualitäten, insbesondere aber der Faszination, die - wieder einmal - von Nina Hoss ausgeht, nicht gerecht.

film-jury 4* A0886 20.2.2012eg 8A Genre: Drama | Romanze | Thriller
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
... Geschichte um Business, Liebe, Tod, Ost-West-Konflikt ...
Zum Inhalt:
Yella ist erfolgreich in ihrem Job und liiert mit ihrem nicht minder erfolgreichen Chef Phillip. Sie führt ein schönes Leben. Doch das war nicht immer so. Vor langer Zeit, bevor sie in den Westen aufbrach, lebte Yella im Osten, in einer zerrütteten Ehe und musste mit ansehen, wie die Firma ihres Mannes in Konkurs ging. Zum Glück ist jetzt alles anders. Doch Stimmen der Vergangenheit holen Yella immer wieder ein.
Zum Film:
Meisterregisseur Petzold hat intensiver denn je seine Handschrift hinterlassen: fast schwerelos scheint der Film dahinzufließen. Dabei wird man immer wieder sanft auf falsche Gleise geschickt. Wo ist die Realität, wo beginnt der Traum, wo wird beides vermischt? Vgl. hierzu das absolut fantastische Ende (und den genialen Kniff: was sich wie ein Flüstern der Bäume anhört, entpuppt sich als.... => wird nicht verraten!)
Großartigst bis in alle Nebenrollen besetzt (Berkel, Klaußner, Auer und Petzold jr.in) meistert vor allem Nina Hoss ihre schwierige Rolle mit Bravour. Auch Devid Stresow kann seinen Rollenkonflikt meisterlich darstellen. Und wo Klaußner (in einer seiner Nebenrollen) draufsteht, ist garantiert bester deutscher Film drin.
Fazit:
Anschauen lohnt sich, regt sehr zum Nachdenken an!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Genial
Ich habe den Film schon zweimal gesehen uns ich werde ihn heute Abend wieder anschauen. Die Schauspieler sind in jeder Einstellung auf der Höhe ihres Könnens und die... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kondensstreifen veröffentlicht
Alle Stärken des Autorenfilms ...
... hat dieser Film: Er ist klug, originell, teilweise sogar raffiniert. Nirgends mainstream, keine Minute langweilig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2010 von damals
absolute Zeitverschwendung
Nina Hoss, bekannt für viele Gute Filme.. der Film ist einfach nur wirr, humorlos, sinnlos und total Zeitverschwendung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2009 von E. Kost
Eine schöne, sensible Frau zwischen schlicht gestrickten...
"Yella" wurde von einigen Feuilletonisten hymnisch gefeiert, und Regisseur und Kameramann jeweils mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet, wohl weil er das Niveau der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2009 von Classicus
nicht Fisch nicht Fleisch
Yella möchte ihr altes Leben hinter sich lassen, aber vor allem die letztendlich an einem Firmenbankrott zugrundegegangene Liebe zu Ben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2009 von Joroka
Sinnlos
Dieser Film wurde von uns ausgewählt auf Grund der sehr guten Kritiken. Also warum nicht! Schon während des Schauens waren allgemeine Unmutsäußerungen zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2008 von Salve73
Kampf um Freiheit und Nähe
Viele Regisseure bezeichneten das Filmen als einen verzweifelten Kampf gegen Vergänglichkeit und Tod. Petzold versucht in seinem neusten Film Yella etwas anderes. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2008 von Maximilian Wallraff
Vision wovon ?
Die selbstbewusste junge Frau Yella hat sich von ihrem Mann getrennt und eine neue Arbeit in Hannover gefunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2008 von Lothar Hitzges
Meisterhaft!
"Yella" ist einer der stärksten deutschen Filme der letzten Jahre. Christian Petzold gelingt mit diesem Film eine formal wie inhaltlich überragend gestaltete Geschichte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2008 von Martin Ruetze
Irrlichter
Irrlichternde Mädchen und Frauen, eines der Hauptthemen, mit welchen Christian Petzold punkten konnte, etwa in "Die innere Sicherheit", "Wolfsburg" oder zuletzt in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2008 von White Zombie
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