Bei diesem Buch: Yelena und die Magierin des Südens von der Autorin Maria Snyder aus Pannsylvania, handelt es sich um eine deutsche Erstveröffentlichung durch den Mira Taschenbuch Verlag und ist auch zugleich ihr erstes Buch.
Das Buch an sich habe ich auf drei Etappen durch gelesen und jedes Mal musste ich mich fast zwingen auf zu hören, ansonst hätte ich es in einem Zug durch gelesen. Selten hat mich eine Geschichte so fasziniert und in den Bann gezogen wie diese. Spannend vom Anfang bis zum Ende. Die Autorin versteht es meisterhaft zu schreiben.
In dem Buch handelt sich um eine gefangen genommene Mörderin die zur vor ihrer Hinrichtung steht, doch das Schicksal hat etwas anderes mit ihr vor und sie bekommt ein Angebot das sie nicht ausschlagen konnte: Vorkosterin des Kommandanten zu werden. Auch wenn ihr bei dieser Aufgabe jede Menge Steine in den Weg gelegt wurden, ihr ständig jemand nach dem Leben trachtete, meisterte sie jede Hürde und schaffte es sogar sich ins Herz des Sicherheitschefs Valek zu schließen, ihrem Ausbilder als Vorkosterin. Selbst dann noch als sie ihm ihre ganze Geschichte, ihren Lebenslauf und den begangenen Mord schilderte und Valek zum Schluss auch noch feststellen musste das sie eine Magiern ist. Zauberei war nämlich in diesem Staat strengstens verboten und endete mit der Todesstrafe.
Zu Beginn des Buches war ich etwas enttäuscht, das militärische Gehabe passte nicht so in die Richtung der Fantasy wie ich sie gerne hätte, doch das änderte sich schnell, Wörter wie Militär- Distrikt störten mich später nicht mehr. Es ist eben eine Zeit wo die Monarchie zu Ende ging und das Militär die Herrschaft über das Land übernahm. Was ich zu bemängeln habe, ist das man sehr wenig über das Land selbst oder die umliegenden in Erfahrung bringt. Aber mal sehen, eventuell erfährt man im Zweiten Teil mehr.
Valek, der Sicherheitschef, überraschte mich ständig und wurde für mich immer mehr zu einer geheimnisvollen Figur. Der Charakter dieser Person wird mir je weiter ich las unheimlich, wenn man seine ganzen Fähigkeiten betrachtete. Sogar gegen Magie ist er größtenteils geschützt. Zeitweise musste ich an James Bond 007 denken, nur das Valek viel schneller und gerissener sei. Doch auch diese Figur hatte eine Schachstelle, Yelena. Alle anderen Figuren in diesem Buch fand ich genauso gut beschrieben und zum Teil sehr geheimnisvoll, vieles was ich erhoffte das als nächstes passieren würde traf ein, doch nicht von derjenigen Person die ich vermutete.
Ich kann nur hoffen, das die Vorsetzung davon, die es geben wird Yelena und der Mörder von Sitia die Autorin ihren Schreibstil beibehält, mich hat sie auf alle fälle davon überzeugt das sie es würdig ist, Autorin zu nennen.