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Year Zero
 
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Year Zero

13. April 2007 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Label: Universal Music International
  • Copyright: (C) 2007 Interscope Records
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:03:31
  • Genres:
  • ASIN: B001SPKTMK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.067 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Artemis on 15. April 2007
Format: Audio CD
In Anbetracht der bisherigen Kommentare erscheint es fast schon überflüssig etwas zu dieser Scheibe zu schreiben. Unterm Strich macht sich eine gewisse Zufriedenheit und auch Erleichterung der Hörerschaft breit, und die teile ich durchaus.

"Year Zero" ist weder eine komerzielle noch überproduziert verquere Platte geworden. Es lässt sich eh kaum darüber streiten, ob dieses Werk nun besser, schlechter oder einfach nur anders als die Vorgänger ist. Wenn man sich die Alben aus der Vergangenheit einmal nebeneinander aufstellt, und darüber nachdenkt, welches nun wie klingt und was für persönliche Favoriten sich für jeden einzelnen darauf befinden, so ist für mich persönlich diese Scheibe eindeutig das beste seit "Downward Spiral". Dies hat in erster Linie den Grund, dass für mich hier endlich wieder einmal ein paar Songs drauf sind, die ich immer und immer wieder hören möchte.

Die Songs auf diesem Album ergehen sich nicht in endlosen Experimenten, sondern kommen, Titel für Titel, kompromisslos und schnell auf den Punkt. Und trotzdem bleibt viel Spielraum für NIN typische Klangexperimente, die ich in dieser Kompromisslosigkeit lange nicht mehr von ihm gehört habe.

Mir gefällt die kratzige und dennoch glasklare Produktion, das treibende, wenngleich eher simpel gestrickte Schlagzeug, genauso wie die reinen Industrial-Passagen, wie sie in "The Great Destroyer", "Vessel" und "My Violent Heart" grandios zelebriert werden.

Eine klassische Single, selbst für NIN Verhältnisse, befindet sich meiner Meinung nach nicht auf "Year Zero", und "Survivalism" zählt für mich nicht unbedingt zu den besten Songs.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. Deutschmann on 12. April 2007
Format: Audio CD
mit "year zero" kehrt reznor eindeutig zu seinen wurzeln zurück: elektronische beats sind das, was year zero ausmacht, dabei ist für jeden etwas dabei: "captial g" wird den einen oder anderen an die guten tage von michael jackson erinnern, "the great destroyer" spricht wohl gefolgsleute von aphex twin an und tracks wie "meet your master" und die single "survivalism" erfreuen das herz der langzeit-nägelkenner.

nach dem "comeback" mit with_teeth, das reznor selbst als "vorsichtig" bezeichnet, hat er jetzt ein album am start, dass in seiner komplexität viele bisher dagewesene alben überragt: ein riesiges netzwerk wurde um year zero aufgebaut. die handlung des konzeptalbums spielt im jahr 2022 in der amerika von einem totalitären christlichen regime kontrolliert wird und die welt kurz vor dem abgrund steht. in dieser zeit macht zum beispiel eine hand gottes die welt unsicher und die oscars des vorjahres wurden mit dreckigen bomben "frühzeitig beendet". man kann das album in seiner "light" variante konsumieren und dieses anze "alternate reality game" ignorieren, oder man kann sich etwas in die geschenisse im jahr 2022 einlesen und findet dann bald referenzen im kontext mit year zero.

ein kurzdurchlauf der tracks schaut so aus:

mit dem knallharten hyperpower taucht man ab in die geisteswelt von trent reznor und bald macht einem das simpel gestrikte "the beginning of the end" klar, was zu befürchten ist. mit survivalism geht das album einen steinigen weg, ein einprägsamer refrain sorgt für kopfnicken und die knarzenden gitarren - von denen es am album recht wenige gibt - peitschen den song regelrecht aus.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Survivalist on 29. April 2007
Format: Audio CD
NIN. Die waren ja schon immer bekannt für düstere Soundkollagen, verstörende Texte und ein unbehagliches Ambiente. Bzw. eigentlich nur der, Trent Reznor ist ja das einzig feste Mitglied. Wie auch immer. Der typische NIN-Sound bleibt auch beim neuesten Werk erhalten. Allerdings klingt das ganze wieder lärmiger, bedrohlicher, härter als beim für Nägels-Verhältnisse relativ "soften" With Teeth.

Hyperpower! leitet das Album wunderbar ein - in einer Minute und 42 Sekunden von Null auf Hundert, von trockenen Drum-Beats zu einem Crescendo aus verzerrten Gitarren und infernalischem Geschrei. Wer nach dem Opener ein ganzes Album in diesem Stil erwartet, wird erstmal enttäuscht. The Beginning of the End, welches sogar ein bisschen an das Vorgängeralbum erinnert, leitet die Grundstimmung ein, die sich durch das gesamte Album zieht. "We face our consequence / this is the beginning of the end". Thema ist eine Zukunftsvision aus dem Jahr 2022, auch als Year Zero ("Jahr Null") bekannt. In dieser Zeit hat die amerikanische Regierung die völlige Kontrolle übernommen. Drogen im Trinkwasser machen den durchschnittlichen amerikanischen Bürger willenlos. Wer sich nicht daran hält, wird aufgesucht und verschleppt. Widerstand scheint zwecklos. Von den Songtexten allein wird die Story allerdings nicht erzählt. Rund um Year Zero hat Trent Reznor eine eigene alternative Realität aufgebaut. Wer ein bisschen recherchiert, wird zahlreiche Websites finden, die aus der Zukunft zu stammen scheinen und ein erschreckendes Bild des Amerikas im Jahr Null nach und nach vervollständigen.

Zurück zur Musik. Die gestaltet sich bei den ersten Durchläufen als eher mühselig.
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