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Year of the Black Rainbow
 
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Year of the Black Rainbow

Coheed and Cambria Audio CD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (9. April 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Roadrunner Records (Warner)
  • ASIN: B0034K7QX2
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 97.089 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. One 1:56EUR 0,99
Anhören  2. The Broken 3:53EUR 0,99
Anhören  3. Guns Of Summer 4:46EUR 0,99
Anhören  4. Here We Are Juggernaut 3:44EUR 0,99
Anhören  5. Far 4:53EUR 0,99
Anhören  6. This Shattered Symphony 4:25EUR 0,99
Anhören  7. World Of Lines 3:17EUR 0,99
Anhören  8. Made Out Of Nothing [All That I Am] 4:39EUR 0,99
Anhören  9. Pearl Of The Stars 5:04EUR 0,99
Anhören10. In The Flame Of Error 5:27EUR 0,99
Anhören11. When Skeletons Live 4:16EUR 0,99
Anhören12. The Black Rainbow 7:34EUR 0,99


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fast wie erwartet 19. April 2010
Format:Audio CD
Das neue Album von COHEED AND CAMBRIA habe ich (wie schon die letzten zwei) sehnsüchtig erwartet. Eine freudige Erwartung auf etwas, von dem ich mir im Vorfeld einiges versprochen habe, bei dem ich allerdings auch mit einem gewissen Vorbehalt an die Sache herangegangen bin. Vorfreude auf großartige, epische Progressiv-Rocksongs, den einzigartigen, unverkennbaren Gesang von Claudio Sanchez, Vorbehalte, weil ich seit ihrem zweiten Album das Gefühl habe, der Band würde es nicht mehr gelingen, hit-taugliche Songs zu schreiben, die gleichsam eingängig wie auch anspruchsvoll sind.

Alles in allem hat mich die Band in keinem der angesprochenen Punkte enttäuscht: großartige Meisterwerke im Bereich progressiver Rockmusik, kompositorischer Wahnsinn in höheren Sphären schwebend, mit ihrem charakteristischen Sound einzigartig.
Ebenfalls waren auch meine Befürchtungen berechtigt, denn ,Year of the black rainbow' ist kein Album, das man sich mal eben zwischendurch oder, fast noch schlimmer, nur nebenher anhören kann. COHEED AND CAMBRIA schreiben Musik, die man sich auf einer guten Stereoanlage in angemessener Lautstärke anhören sollte, alternativ gehen auch vernünftige Kopfhörer. Wer dies missachtet, dem wird eine ganze Menge der neuen Scheibe entgehen, denn die Band hat es erneut geschafft, noch mehr Einflüsse in ihre Musik aufzusaugen und darin zu verarbeiten.

Mit Atticus Ross und Joe Barresi als Produzentenduo hat man sich zwei Leute mit ins Boot geholt, die ganz genau wissen, worauf es bei einem guten Album ankommt, und die Band selbst sagt von der Zusammenarbeit, dass es den beiden gelungen sei, den Sound der Band noch kraftvoller und dynamischer zu gestalten, als es bislang der Fall gewesen wäre.
Nun gut, gegenseitiges Schulterklopfen gehört bekanntlich zum Geschäft, schlecht haben die beiden ihren Job jedenfalls nicht gemacht.

Wenn man sich mit dem Gedanken abfinden kann, dass COHEED AND CAMBRIA mit ihrem Album noch einen Schritt weiter in die Richtung gehen, in der man Musik nicht konsumiert, sondern erlebt und verarbeitet, wird man mit ,Year of the black rainbow' absolut zufrieden sein, allen anderen rate ich vorab zu einem kurzen Abstecher auf Myspace etc., um sich im Vorfeld schlau zu machen, worauf man sich einlässt - mir jedenfalls hat es wieder sehr gut gefallen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Star Wars from Hell 9. April 2010
Von Sverebom
Format:Audio CD
Dieses Album spaltet die Gemüter wie kaum ein anderes Album dieser Band zuvor. Die Kritiken im Internet reichen von "totaler Enttäuschung" bis "absolutes Meisterwerk". Und die Meinungen der Fans klaffen ähnlich weit auseinander. Und dafür gibt es einen einfachen Grund: "Good Apollo ..." mit all der überbordenden Epik, den poppigen Hooklines und dem verspielten Bombast war gestern. Heute ist Heavy Rock versetzt mit ein wenig Industrial, elektronischen Elementen, progressiveren Anklängen angesagt. Hier und da erinnert es auch wieder an die beiden hoch gelobten Erstlinge dieser Band (ohne diese jedoch zu imitieren) und selbst Einflüsse aus der Shabutie-Ära (die Zeit vor Coheed and Cambria) und Claudio Sanchez' Sideproject "The Prizefighter Inferno" lassen sich ausmachen (und endlich darf sich mal der Bassist Mic Todd des Öfteren und auch eindrucksvoll in den Vordergrund spielen, u.a. in dem grandiosen "Guns of Summer").

Jene Fans, die das nächste "Good Apollo ..." erwarten, werden sich kräftig wundern. Langweilig werden sie dieses Album nennen. Sie werden sagen, dass es diesem Album an Ohrwürmern und "Singalongs", die ewig im Gedächtnis bleiben, mangelt. Und tatsächlich ist es auch mir bei den ersten Durchläufen schwer gefallen, mit diesem Album warm zu werden. Lediglich die beiden Singles "The Broken" und "Here we are, Juggernaut" sowie einige Tracks wie "Far" und "Made out of Nothing" sind bei mir hängen geblieben. Aber dieses Album wäre kein Werk von Coheed and Cambria, wenn es nicht beim Hören wachsen würde. Und nach mehreren Durchläufen habe ich dann auch wie erwartet gefallen an Stücken wie "This shattered Symphony" oder "In the Flame of Error" gefunden. Die Jungs sind weiterhin und unverkennbar Coheed and Cambria, auch wenn man dies beim ersten Durchlauf nur selten glauben mag. Mit der Zeit schälen sich die Ohrwürmer und die kleinen Details, die man nach kurzer Zeit so sehr zu schätzen weiß, aus dem anfänglichen Breis aus Gitarrenwänden heraus.

Was kann man Schlechtes über dieses Album sagen? Nun, auch wenn ich es sehr begrüße, dass die Band nach "Good Apollo ..." neue Wege beschreitet, vermisse ich doch ein wenig die Stukturen und epische Breite der drei Vorgänger. Es mangelt ein wenig an Strukturen, die die verschiedenen Teile des Albums zusammen halten. Und wo man von dieser Band ein großes Feuerwerk zum guten Schluss erwartet, klingt dieses Album relativ unspektakulär aus. Die drei letzten Tracks sind wirklich nicht schlecht, aber eben nicht das, was man am Ende eines Albums dieser Band erwartet. Darüber hinaus hatten die Jungs offenbar nicht den Mut, die Weiterentwicklung über die gesamte Länge des Albums konsequent umzusetzen. Nachdem grandiosen Auftakt verflacht die Spannungskurve zwar nicht allzu sehr, aber im Laufe des Albums geht die Band doch wieder ein wenig konventioneller zu Werke ("Made out of Nothing" hätte sich gar auf einer der "Good Apollo ..."-Scheiben gut gemacht, was man gut oder schlecht finden kann). Abgesehen davon ist das Album verhältnismäßig kurz ausgefallen.

Fazit: Den Kritikpunkten zum Trotz würde ich diesem Album eine Wertung über 80 Prozent geben, was meiner Meinung nach auf Amazon fünf Sterne bedeuten muss. All den Fans, die noch "Good Apollo ..." in guter Erinnerung haben (und ein ähnliches Album erwarten), sei dringendst geraten, unvoreingenommen an dieses Werk heran zu gehen und offen für Neues zu sein. Ansonsten sei dieses Album jedem, der gerne etwas heftigere Rockmusik (wenn man dieses Album nicht gar als Metal bezeichnen kann) mit kleinen Überraschungen und sinnvoll eingesetzten Versatzstücken aus angrenzenden Genres hört, ans Herz gelegt.

Anspieltipps:
- The Broken (als Stream im Internet verfügbar), Guns of Summer (die große Chris Pennie-Show), Here we are Juggernat (ebenfalls als Stream verfügbar), Far, Pearl of the Stars
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Wind
Format:Audio CD
Leichte Melancholie, angedeutete Düsternis - vor allem im Textkonzept.
Dazu ein musikalischer Fundus, welcher viele Bereiche streift, um daraus ein eigenes Universum zu kreieren.
Dies sind die Welten von COHEED & CAMBRIA.
Oftmals nicht ganz so leicht zugänglich - dafür mit gehörigem Wachstumspotenzial.
Falls Ihr Euch traut Musik zu entdecken, nicht nur zum schnellen Konsum, dann könntet Ihr hier möglicherweise genau richtig sein.

AUF GEHT'S ...

WISSENSWERTES
Stil
Progressive Rock/Metal

Tendenzen
Rock/Pop/Alternative

Anspiel-Tipps
Far, Made Out Of Nothing, Pearl Of The Stars

EINDRUCK
DAS UNIVERSUM IST UNENDLICH ...
... die Geschichte um COHEED, CAMBRIA und ihren Sohn CLAUDIO ist es nicht.

Es ist vollbracht, die 4-teilige Konzeptstory der oben genannten Protagonisten wird mit dem eigentlichen Prequel der Story, mit der fünften CD, zu Ende gebracht.
Der Weg war lang und voller Gefahren, den die 2001 in New York gegründete Band hinter sich brachte.
Die Geschichte um die "Amory Wars" Saga (es geht um nichts anderes als die Bedrohung des gesamten Kosmos - ui, aber auch), klingt zu verworren, als ob der NORMALO unter uns diese ohne fremde Hilfe begreifen könnte, weswegen wohl auch ein 350 Seiten dickes Comic im Umlauf ist, ein Buch, bzw, ein Film ist angedacht.

Also widmete man sich stets eher der Musik der Band, denn der Story.
Haufenweise RUSH, MAIDEN und PROG/ALTERNATIVE Einflüsse wurden auf den letzten Alben verbraten. Mal eher geradlinig angelegtes Rock-Opus, mal eher progressiv verschraubtes, einer Oper angelehntes Werk. Nun also das abschließende Kapitel (äh, im Konsens das beginnende - ihr versteht?) - wo erste Dunkelheit das Licht vertreibt.

Extrem ambitioniert und umfangreich - dies ist die Welt von COHEED & CAMBRIA.
Die Gefahr des Verirrens im eigenen Konzept - ja, sie war da und wurde manchmal nur knapp umgangen.
Auch auf der vorliegenden Scheibe ist nicht alles farbenfroher Regenbogen, so manche Passage klingt nach früheren Werken und doch ist die Scheibe bei genauerer Betrachtung wichtig und stark geworden.
Dafür sorgen eine Handvoll Songs, welche zu den besten gehören die die Band bisher produziert hat, auch wenn sie eher aus der eingängigen-melodischen Schiene kommen und weniger der härteren Progressiv-Metal/Rock Variante zuzuordnen ist, die die Band in der Vergangenheit aus der gesichtslosen Masse heraushob.

Das Intro "One" eröffnet knapp 2 Minuten lang das Album, Pianomelodie - Ambient-Sequenzen - leerer Raum.
"The Broken" wird nahtlos angehangen, eine pulsierende Rhythmus Nummer, punktgenaues Drumming, vielschichtige Gitarren-Harmonien, genauso an Alternative (Editors), als auch Progressive (Rush) erinernd.
CLAUDIO SANCHEZ agiert eindringlich und hypnotisch, wie immer unverwechselbar.
Sein Gesang gibt einem die nötigen Strukturen in den Songs. Oft hochmelodisch und eingängig, stets emotional gut abgehangen.

"Guns of summer" wirft elektronische Spielereien auf einen hektischen Rhythmus, grandios produzierte schwere Rhythmus-Gitarren, und einen eingängigen Refrain. Das Schlagwerk tackert vor sich hin, ultra komplex und variantenreich.

Ein Album zum Entdecken, oftmaliges Hören ist dringend empfohlen, um die Strukturen der Songs zu durchschauen, den Flow zu begreifen. Es wirkt kompakt, es ist verspielt, es atmet.
Die Produktion bringt die Gitarren glasklar ins Spoundbild ein, welches die Schwere der Rhythmen genauso phantastisch einfängt, wie die zahlreichen produktions-technischen Gimmicks.

"Far" wird dann zum epischen, elegischen, Industrial angehauchten, ruhigen Klangkosmos mit eingängigen Hooks.
"Made out of nothing (All that I am)" ist dann wohl das melodische Überlied der Scheibe.
Eine Refrain-Melodie, welche einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf möchte, subtile Melodie - feiner Spannungsbogen - immer weiter kulminierend dem Ende hin - mit feiner Chorlinie im Back - HERRLICH.

Dabei spielt sich jedoch alles weit jenseits des Mainstream ab, der neue Drummer CHRIS PENNIE (Dillinger Escape Plan) sorgt für reichlich wertige Rhythmus-Arbeit.
Die Melodien sind teilweise sehr GROSS geraten - ohne zu blenden, ohne zu pathetisch zu wirken, ohne zu ermüden.

"Pearl of the stars" ist so ein Beispiel.
Eine wahnsinnig emotionale Ballade, mit Akustik-Gitarre beginnende, stimmlich gehauchte Erhabenheit.
Im weiteren Verlauf werden atmosphärische Sounds, nur leicht unterstützende Drums und fast schon leicht symphonische Stimmungen eingeflochten.
Doch alles bleibt eher unauffällig, Akustik-Gitarre und ruhiger Gesang sind klar die beherrschenden Elemente. Unweigerlich verschwindet hier der Alltag - INTENSIV.

Diese Scheibe ist nicht leicht zugänglich - sie ist einerseits hoch melodisch, andererseits aber auch recht vertrackt. Trotzdem bietet sie dabei leichter zu erreichende Struktur - gibt subtile Hammer-Melodien mit auf den weiten Weg durchs All. Und so wirkt der gesamte Klangkosmos von COHEED & CAMBRIA nachhaltig - er wirkt nach und gibt mehr, als das er nimmt. Ruhige-melancholische Stücke, wechseln sich mit rhythmischen Par-Force Ritten ab - LANGZEITWIRKUNG garantiert.

FAZIT
Facettenreich - Vielschichtig - Ambitioniert
Rhythmisch mehr als interessant - Gitarren-technisch verzaubernd

Emotionaler, charismatischer Sänger, mal ruhig-hypnotisch, mal eher treibend-aggressiv,
welcher nicht technisch perfekt, nicht die beste Stimme hat
doch mehr als passend und unverwechselbar agiert

Musik mit Herz und Verstand - ein Album, welches wächst - VERSPROCHEN

DARKEN TOM from DARKENSTORM.COM
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