Alleine der Umfang schon, 96 magere Seiten, müssen einen stutzig machen.
Yeah, Yeah, Yeah - 50 Jahre Jahre Pop und Rock tönt es vielversprechend
Und rotzig vom Cover entgegen.
Ist hier ein Genie am Werk, oder gar eine naturgewaltige Potenz, die man
bis dato, wenn, nur marginal wahrnahm.Nichts von alldem.
Der Autor übt sich in Luftblasen und Lichtspiegeleien. Verpackt das ganze
hübsch mit einem selbstverliebten Halbwissen und spickt zudem fast jeden
Satz mit einem Schwall halbgarer Schimpftiraden. Das ist keine Literatur.
Das ist nicht mal ansatzweise der Versuch einer literarischen Betätigung.
Natürlich ist populäre Kunst nicht für die Ewigkeit. Das wissen wir nicht
erst seit Herrn Kowalski. Trotzdem oder gerade deswegen sollte man mit
einer gewissen Distanz, und ohne die verschiedenen Geschmäcker herablassend
und pubertär zu behandeln, die Thematik bearbeiten.