Kurzbeschreibung
Yasha fährt gerne hinten auf dem Fahrrad seines Vaters mit. Dann schlingt er beide Arme um Wieger, umklammert ihn ganz fest und lehnt den Kopf an seinen Rücken. Sonntags fahren sie oft mit der ganzen Familie zum Hafen. Am Kai liegen große Schiffe aus vielen Ländern. Manche haben schöne Namen. Eines heißt Arcturus, wie das Sternbild des "Bärenjägers". Wieger verspricht Yasha, ihm die Sterne später durchs Fernrohr zu zeigen. Doch eines Morgens wacht Yashas Vater nicht auf, er ist tot. Wie kann das sein, wo er doch gar nicht krank war? Yasha ist sehr traurig. Jetzt kann er nie mehr auf Wiegers Rad mitfahren. "Weißt du noch, wie Wiegers Stimme klang?", fragt er seine Mutter. Denn manchmal hat Yasha Angst, etwas zu vergessen. Das Leben geht weiter. Yasha, Anne und die Mutter vermissen den Vater. Sie werden ihn für immer lieb haben.
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Der Verlag über das Buch
Judith de Beer schreibt in warmen, einfühlsamen und ehrlichen Worten über ein schmerzliches Thema. Ab 7 Jahren und zum Vorlesen, mit einfühlsamen Illustrationen von Marion Goedelt.
Über den Autor
Judith de Beer wurde 1951 in der Nähe von Utrecht geboren. Sie studierte Sozialpädagogik und führt heute interkulturelle Projekte und Workshops an Schulen durch. Judith de Beer lebt mit ihren beiden Kindern in Rotterdam.
Marion Goedelt, Jahrgang 1973, studierte Illustration an der Fachhochschule Hamburg und lebt seit einigen Jahren als freischaffende Illustratorin in Berlin. Für Sauerländer hat sie unter anderem "Elias und die Oma aus dem Ei" und "Die Pfeffermuschel" illustriert.