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Yakuza: Roman [Taschenbuch]

Gabriel Loidolt
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. November 2008

Eine junge Frau aus Sibirien sucht einen Tätowiermeister in Zentraleuropa auf, um sich ein Irezumi (eine Rückentätowierung) mit ungewöhnlichem Motiv stechen zu lassen. Die Vorlage, ein Vexierbild, wie sich am Ende herausstellt, gibt sie nur stückweise preis. Der schweigsame Mann, der seine Kunst in Japan erlernte, hat ein verbranntes Gesicht, das ihn zur Einsamkeit verdammt, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Fast wäre er deswegen zum Mörder geworden.

Die Frau bringt ihn nach einigen schmerzhaften Sitzungen so weit, seine Geschichte zu erzählen - im Gegenzug erzählt sie ihre. Doch der Mann umgeht die letzte Wahrheit geschickt, bis die Frau, die ebenfalls etwas aus Scham zu verbergen sucht, das Geheimnis des dreißig Jahre zuvor verwüsteten Gesichts intuitiv erfasst und ausspricht: Das führt zu einer Katastrophe und zur Erlösung beider.

Gabriel Loidolt erzählt eine spannende, lebenspralle Geschichte in einer scheinbar einfachen und klaren Sprache voller Sinnlichkeit, die nicht zufällig an die meisterlichen Pinselstriche japanischer Kalligraphen erinnert, bei deren Kunst, Bild und Wort eine untrennbare Einheit bilden und die trotzdem auf mehrere Arten lesbar sind.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423211024
  • ISBN-13: 978-3423211024
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 817.714 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein neuer Beststeller? Loidolt präsentiert eine Geschichte voller Überraschungen und eine Parabel auf die allgegenwärtige Zweideutigkeit des Lebens... Das Buch ist gerade mal 160 Seiten lang, doch voller Lebensweisheiten. Für jeden, der die japanischen Wörter nicht zuordnen kann, gibt es ein Glossar. Infos über die japanische Geschichte gibt es gratis dazu.«
Indigo – Magazin Braunschweig Januar 2009

»Ein wundervoll stilles, poetisches Buch, das den Leser in die hohe Kunst des Tätowierens entführt, die so gar nichts gemein hat mit dem gewöhnlichen Tatoo-Studio unserer Tage.«
Manuela Meyer, Sonntagsblitz 04.01.2009

»Gabriel Loidolt erzählt eine spannende, lebenspralle Geschichte in einer scheinbar einfachen und klaren Sprache voller Sinnlichkeit, die nicht zufällig an die meisterlichen Pinselstriche japanischer Kalligraphen erinnert, bei deren Kunst, Bild und Wort eine untrennbare Einheit bilden und die trotzdem auf mehrere Arten lesbar sind.«
salzburg.at Dezember 2008

»Ein kleines, dichtes und fesselndes Werk – nicht nur für Freunde der Tätowierkunst.«
Hamm live Dezember 2008

»Es ist ein Kammerspiel nach Seiten – und Japan wird sichtbar, wie man es als Tourist nie kennenlernen kann.«
General-Anzeiger 06.12.2008

»Man kann ›Yakuza‹ einen Ausbruch aus dem Schweigereich, einen Liebesroman oder Beinahe-Krimi nennen, aber es handelt sich um weitaus mehr – es ist ein rarer Beleg dafür, dass emotionale Schönheit aus dem Schmerz kommt. – Ein schmerzhaft schönes, ein weises Werk.«
Werner Krause, Kleine Zeitung 08.11.2008

Über den Autor

Gabriel Loidolt, geboren 1953 in Eibiswald (Österreich), studierte Elektrotechnik und Philologie und arbeitete mehrere Jahre im Ausland. Einem breiteren Publikum bekannt wurde er durch die Kinoverfilmung (2003) seines gleichnamigen Romans ›Hurensohn‹ (Fest 1998). Letzte Publikationen: ›Die irische Geliebte‹ (Reclam Leipzig, 2005), ›Begegnung um Mitternacht.10 Geschichten über die Liebe‹ (Leykam, 2006).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Yakuza 29. November 2008
Von Nitram
Format:Taschenbuch
Ich bin absolut begeistert von dem Buch. Es zieht einen die kompletten 150 Seiten in seinen Bann und lässt einen auch danach nicht mehr los. Ein Buch über das man noch Tage später nachdenkt. Es ist ruhig geschrieben und besticht durch einen klaren schönen Satzbau. Ein Buch zum mehrmals-lesen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Katharsis dank Irezumi 12. Dezember 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Mit Yakuza ist Gabriel Loidolt eine wunderschöne Paarabel gelungen. Die im Vordergrund stehende Geschichte ist das Vehikel für eine intensive Auseinandersetzung mit den Gegensätzen Schönheit und Hässlichkeit, sowie Besitztum und Mittellosigkeit.

Anouk, eine schöne, elegante junge Frau aus dem fernen Osten Russlands lässt sich vom österreichischen Tätowiermeister Josef Tschurtschenthaler (Joschi), dessen Gesicht von Verbrennungen völlig entstellt ist, ein grosses Irezumi (japanische Tätowierung)auf den Rücken stechen. Nach ihren Vorgaben entsteht in mehreren Sitzungen ein mysteriöses Bild, das am Ende sein beklemmendes, aber auch faszinierendes Geheimnis enthüllt. Gleichzeitig klärt sich auch das Geheimnis um Joschis furchtbaren Gesichtsverbrennungen. In einer Art von kathartischem Prozess finden die beiden Protagonisten schliesslich zu einander.
Wunderbar, in langsamem Tempo, aber stimmungsvoll erzählt, endet die Geschichte - für mich unerwartet - in einem Happy End. Vielleicht ist das auch gut so. Schliesslich handelt es sich bei dieser Novelle, wie bereits erwähnt, um eine Parabel, und diese soll dem Leser Moral und ethische Grundsätze als positives Erleben vermitteln.
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