Im Gegensatz zu Angelique Kidjo setzt Khadja Nin weniger auf Rythmus und entscheidend mehr auf Melodik. Ich denke, am Ende eines stressigen Tages ist die Stunde dieser Platte geschlagen,die einige sehr schöne, aber leider auch einige sehr belanglose Stücke enthält. Nin beschränkt sich auf Text und Gesang (samtweich!)und überläßt das Songschreiben anderen, wodurch auf dieser Platte harmonisch auch mal ein bisschen mehr los ist als bei vergleichbaren Künstlern -siehe oben. Höhepunkte der Platte ist das wunderbare erste Stück und eine sehr, sehr gelungene Adaption von Stings "Russians", übrigens das bei weitem schnellste Stück der Platte. Tiefpunkt ist eine weitere, geradezu montumental irrelevante Version von "Sailing". Für die stilleren Momente des Lebens. Für Teetrinker.