Im Anhang des Buches entschuldigt sich der Autor dafür,
daß das Buch nach der gleichen Struktur wie ein Computer-Programm entstanden ist, und daß dies möglicherweise der Grund sei warum es so schlecht ist.
Treffend selbstkritisch und nicht zu unrecht wie ich finde.
Die Ideen sind nett, der Erzählstiel passt jedoch eher in eine Wissenschaftliche Arbeit als in ein Science Fiction Buch. Die Vergleiche wirken unbeholfen, die Story künstlich, manche Szenen als ob sie bewußt weniger anspruchsvollen Zielgruppen angepasst worden wären.
Alles in allem nicht das was man sich von Professor Maurer erwartet hätte. Kein Spannendes Buch mit brisanten Ideen, sondern durschnittlichster populär Sci-Fi, gewürzt mit übermäßig viel Geschlechtsverkehr. Nur für Leute die wirklich nichts besseres zum lesen haben.
Anstatt hier etwas richtig gut zu machen, wird eine bewußt mittelmäßige Arbeit geliefert die sich schon irgendwie verkaufen wird.
Vielleicht bin ich zu verwöhnt von den Büchern diverser Sci-Fi Größen und wie man hört hat der, trotz Pension immer noch mit Arbeit sehr ausgelastete Professor, sein Buch in den Stunden zwischen Nacht und Tag verfasst.
Dafür ist es beachtlich aber vermutlich auch der Grund warum es den Vergleich mit Büchern von Vollzeit Autoren nicht schafft.
Wie es ein befreundeter Deutsch Professor des Autors so schön am Buchumschlag beschreibt, "Ein Buch, da haut man mit der Faust auf den Tisch". Das hätte mein Deutsch Professor vermutlich auch getan.
Der Autor plant allerdings noch weitere Bände, hat also noch Gelegenheit sich zu bessern. Solange reserviere ich mir weitere Meinungen.