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Powerdrome
 
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PlayStation2  USK ab 6 freigegeben
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   PlayStation2
  • USK-Einstufung: USK ab 6 freigegeben
  • Medium: Videospiel
  • Artikelanzahl: 1
  • Sprache: Deutsch, Deutsch

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Produktinformation

  • ASIN: B00029P9B4
  • Artikelgewicht: 154 g
  • Erscheinungsdatum: 23. Juni 2005
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.186 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

GamesMarkt

Das ist rekordverdächtig: Das Ur-"Powerdrome" erschien 1988 für Amiga und ST; bis zur Fortsetzung dauerte es schlappe 16 Jahre - dafür sorgen mit Argonaut und Chefentwickler Michael Powell die gleichen Kräfte wie damals für Authentizität. Wie gehabt, braust der Spieler mit futuristischen High-Speed-Gleitern (Blades genannt) über 19 Strecken auf diversen Planeten von Dschungel- und Wüstenlandschaft bis zum hochtechnologischen Röhrenkomplex. Bis zu sieben Rivalen wollen vorher zur Ziellinie kommen, doch im Unterschied zu "WipE-out" & Co. piesacken sie das Gefährt des Spielers nicht auch noch mit Waffen: Bei "Powerdrome" wird nämlich bis auf gelegentliche Rempler gewaltlos gerast. Wer es schafft, eine Weile ohne Kollisionen zu rasen, füllt den Turbovorrat - maximal drei Schübe hält der Tank. Neben Einzelrennen, Splitscreenfahrt und Zeitjagd warten Meisterschaftsläufe: Meist geht es normal um den Sieg, gelegentlich stehen K.-o.-Rennen oder Duelle zum Freischalten neuer Fahrer an.

Produktbeschreibungen

Das ist rekordverdächtig: Das Ur-'Powerdrome' erschien 1988 für Amiga und ST; bis zur Fortsetzung dauerte es schlappe 16 Jahre - dafür sorgen mit Argonaut und Chefentwickler Michael Powell die gleichen Kräfte wie damals für Authentizität. Wie gehabt, braust der Spieler mit futuristischen High-Speed-Gleitern (Blades genannt) über 19 Strecken auf diversen Planeten von Dschungel- und Wüstenlandschaft bis zum hochtechnologischen Röhrenkomplex.

Bis zu sieben Rivalen wollen vorher zur Ziellinie kommen, doch im Unterschied zu 'WipE-out' & Co. piesacken sie das Gefährt des Spielers nicht auch noch mit Waffen: Bei 'Powerdrome' wird nämlich bis auf gelegentliche Rempler gewaltlos gerast. Wer es schafft, eine Weile ohne Kollisionen zu rasen, füllt den Turbovorrat - maximal drei Schübe hält der Tank. Neben Einzelrennen, Splitscreenfahrt und Zeitjagd warten Meisterschaftsläufe: Meist geht es normal um den Sieg, gelegentlich stehen K.-o.-Rennen oder Duelle zum Freischalten neuer Fahrer an.

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Spaß:   
Es würde mich nicht wundern, wenn den Meisten von Euch der Name nichts, aber auch wirklich gar nichts sagen sollte. Dies mag wenig überraschen, würde ich von den Urversionen für den Atari ST und den Amiga ausgangs der 80er Jahre sprechen, doch es existiert tatsächlich eine moderne Variante für die Sony Playstation 2. Dass es sich um ein Rennspiel handelt, macht es dabei nicht unbedingt leichter, denn schließlich überfluten gerade aus diesem Genre unzählige Games den PS2-Markt. Bemerkenswert: wir haben es auf den ersten Blick weder mit einem üblichen Arcaderacer noch mit einer Rennsimulation und auch keinem Rallyespiel zu tun, sondern viel eher mit einer Art an Rennspiel, welches in etwa F-Zero oder Wipeout nahe kommt. Eindeutig Geschmackssache, von mir persönlich aber außerordentlich begrüßt, wird die Tatsache, dass es hier nicht chaotisch und selten unfair zugeht, da die sieben CPU-Gegner nicht wie wild um sich ballern, sondern uns vergleichsweise unbehelligt unsere Runden drehen lassen. Es kommt einzig und allein auf das möglichst zügige wie auch schnörkellose Düsen auf unserem Raumgleiter an, Waffengewalt ist hier definitiv ein Fremdwort. Ein ganz böses Foul  und somit quasi der dickste Schnitzer gleich vorweg  stellt allerdings die Nichtberücksichtigung der CPU-Gegner im Multiplayerteil dar: speziell bei einem Rennspiel mittlerweile im Jahr 2004  dann erschien nämlich dieser Racer von Argonaut - ein dickes Ding, wie ich meine. Trotzdem macht dieser Cyber-Raser Laune, das will ich gar nicht unter den Teppich kehren, doch letztlich fehlt der letzte Kick. Um einen grundsoliden Titel für die PS2 handelt es sich zweifellos, aber nicht mehr.

Ich möchte zwar nicht sagen, dass sich Powerdrome als schrecklich uninspiriertes Videospiel darstellt, doch so richtig Überraschendes vom Hocker hauen tut uns sehr wenig. Wir brausen mit den Raumgleitern durch Science-Fiction-Szenarien, welche immerhin auf die stattliche Anzahl von zwanzig kommen und uns eine breite Palette an Landschaften bieten: Dschungel, Höhle, Steppe, Wüste und Stadtkurs sind ebenso dabei wie Tunnellandschaft, insofern möchte ich auch gar nicht meckern. Wie bereits erwähnt sind wir dabei in einem 8er-Starterfld unterwegs, wobei sich jeder Fahrer um seinen eigenen Dreck kümmert, soll heißen uns nicht mit derben Attacken per Schusswaffen in die Quere kommt. Gerempelt wird natürlich schon, doch das ist natürlich absolut nachvollziehbar, schätze ich, die Auswirkungen einer solchen Rempelei haben aber keine fatalen Auswirkungen, sondern werfen uns allenfalls wenige Bruchteile von Sekunden zurück. In der Regel zumindest. Sehr wichtig, für eine möglichst lange Zeit ohne Kollisionen durchs Rennen zu kommen, ist s aber primär deswegen, da uns eine entsprechende Turboanzeige derweil zunehmend füllt, dessen geschickter Einsatz uns dann öfters die entscheidende Nase vorne haben lässt, schließlich gibt es dreimal in einem Rennen die Möglichkeit, von diesem zu profitieren. Angesichts der angesprochenen Gewaltlosigkeit während des Rennverlaufs und nicht zuletzt aufgrund der geringen Anzahl an möglichen Verwendungen kommen jenen Schüben somit regelmäßig spielentscheidende Bedeutung zu. Der Schwierigkeitsgrad ist im Übrigen moderat: nicht zu leicht und nicht zu schwer und vor allem: so gut wie nie unfair.

Die angebotenen Spielmodi bieten uns neben dem standardmäßigen Einzelrennen, die Jagd nach Rekordzeiten im Time Trial bzw. Zeitrennen und die bereits kurz erwähnten Splitscreenduelle zu zweit, allerdings ohne CPU-Fahrer. Den Schwerpunkt dürfte hierbei allerdings der Meisterschaftsmodus darstellen, in dem es überwiegend um die bestmögliche Platzierung geht, ab und an sorgen K.-O.-Rennen (der Letzte nach einer Runde scheidet aus) und 1:1-Duelle für frischen Wind, Bonusfahrzeuge zum Freispielen inklusive. Gut ist dabei das Spieltempo, das schnell und zugleich realistisch rüberkommt und nicht ganz so dermaßen übertrieben ausfällt wie bei manch einem Genre-Kollegen. Dass das Renngeschehen an sich dabei flüssig verläuft, ist zudem zu begrüßen, ebenso die ordentliche Handhabung, die uns vor keine größeren Probleme stellt, allerdings auch nicht sonderlich zahlreiche taktische Finessen bietet, um es vorsichtig auszudrücken. Die Kameraführung ist größtenteils auf Zack, bietet uns einen ansprechend weiten Horizont und sorgt selten für Verwirrung. Die Sorgenfalten auf die Stirn treibt uns jedoch die Tatsache, dass die Bonusfahrzeuge, welche wir uns mehr oder weniger mühsam erkämpft haben, keine nennenswerten Verbesserungen bringen: dies ist erstaunlich und ernüchternd zugleich. Der Langzeitmotivation förderlich ist dies somit sicherlich nicht, schätze ich jedenfalls.

Ähnlich normal sieht es hinsichtlich der Gestaltung der Szenerie aus, denn die Cyber-Landschaften sehe durchweg nicht hässlich aus, können aber nach einer gewissen Zeit aufgrund ihrer Ähnlichkeit ganz schön langweilig werden. Schließlich ermüdet das sich immer wiederholende Design (nur eben in anderer Farbgebung) zunehmend bzw. man registriert die Hintergründe irgendwann einfach nicht mehr. Sonderlich viele Spezialeffekte, eine beeindruckende Modellierung der Fahrzeuge oder bemerkenswerte Texturvielfalt finden wir nicht vor, böse Patzer allerdings auch nicht. Die Grafik bleibt sowohl im Einzel- als auch Zweispielermodus flüssig, was bei letzterem Modus angesichts der fehlenden CPU-Fahrer aber auch nicht verwunderlich ist: derartige Sparmaßnahmen sind heutzutage nicht mehr erwünscht. Immerhin freuen wir uns sowohl über deutsche Bildschirmtexte als auch das 16:9-Breitbildformat und einen 60-Hz-Modus. Die Soundkulisse bietet uns hingegen einfaches Hintergrundgedudel, da darf bei einem Cyber-Raser ruhig mehr an metallischen, rockigen oder Techno-Beats kommen, gerne auch zwischendurch melancholische Klänge, hier bei Powerdrome sind aber sowohl Abwechslungsreichtum als auch krachende Soundeffekte nicht an der Tagesordnung. Surroundklang existiert schließlich nicht bzw. ein solcher fand hier keine Berücksichtigung. Auch dies sorgt unter anderem dafür, dass man die gewünschte packende Spielatmosphäre nicht vorfindet, vielmehr brav sein Pensum runterspult. Die uns spendierte englische Sprachausgabe soll nicht unerwähnt bleiben, spielt hier bei einem Rennspiel aber erwartungsgemäß eine nebensächliche Rolle.

Insgesamt ist es einfach zu wenig, was uns Powerdrome bieten kann, zumindest, um langfristig (und eigentlich auch mittelfristig) fesseln zu können. Schön, dass zur Abwechslung im Raumgleiterrennspielgenre einmal auf (oftmals chaotische) Ballerei verzichtet wurde, auch die angebotenen Spielmodi, ordentliche Steuerung, weite Perspektive sowie das flotte Spieltempo wissen zu gefallen, doch in punkto Langlebigkeit sieht es nicht besonders rosig aus. Schnell wird das Streckendesign langweilig, das Prozedere bleibt ewig gleich, die Bonusfahrzeuge bringen praktisch nichts und der Splitscreenmodus kommt ohne CPU-Gegner daher. Da sowohl grafische als auch akustische Highlights nichts gesetzt werden, bleibt unter dem Strich nicht allzu viel übrig, was besonders hervorgehoben werden könnte bzw. was zum erneuten Anspielen  geschweige denn Durchzocken  nach längerer Pause wirklich reizen könnte. So kommt es unweigerlich dazu, dass Powerdrome trotz des Fehlens großer Patzer in der Versenkung verschwindet. Kurzfristig unterhaltsam ist die Cyber-Raserei, aber nach einigen Tagen bis maximal wenigen Wochen ist wirklich Ende im Gelände. Spielspaßwertung: 72%.

PLUS --> Flotter Science-Fiction-Raser ohne ganz große Macken, ordentliche Auswahl an Spielmodi und Strecken, gute Steuerung und Kamera, 60-Hz-Modus, 16:9-Format, unkompliziert und kurzfristig unterhaltsam

MINUS --> Grafik und insbesondere Soundkulisse nur solide, Splitscreen-Modus ohne CPU-Gegner, Strecken auf Dauer eintönig, Bonusfahrer bringen quasi null, geringe Langlebigkeit, da nicht langzeitmotivierend
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