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Xenophonie


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Produktinformation

  • Audio CD (18. Mai 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Tapete (Indigo)
  • ASIN: B007GGO2NM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Dekade 2 2:21EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  2. Platz da!!! 3:26EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. Glauberei 2:29EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  4. Lange genug 3:36EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. Richtig in falsch (NFS) 3:43EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. Hygieneporzellan 3:58EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. Bundesagentur 2:42EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  8. TCM (Polychemie) 3:37EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  9. The Flag Drops 2:37EUR 1,29  Kaufen 
Anhören10. Das erklärts doch nicht 2:36EUR 1,29  Kaufen 
Anhören11. Herbstwind 9:48EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Riders on the Storm: Die Düsseldorfer Band präsentiert sich frisch und locker
Wenn immer es um das beste deutschsprachige Album aller Zeiten geht, sind die Fehlfarben mit Monarchie und Alltag vorn dabei. Es erschien 1980.
Seitdem ist viel Wasser den Rhein hinabgeflossen, und Peter Hein hängt das Frühwerk am Hals wie ein Mühlstein . So zumindest singt er im Stück TCM (Polychemie) vom Album Xenophonie . Hein klagt zu Recht. Denn auf Xenophonie klingen die Fehlfarben ungemein frisch. Der Opener Dekade 2 stellt sich mit einem Wahnsinnsriff vor; kurze Zeit später erklingt Peter Heins Stimme mit eben jenem typischen Ausdruck, diesem Gesang, den nur er beherrscht: dringlich-konkret und doch voller Poesie und Melancholie.
Bei aller Ernsthaftigkeit kommt die Lässigkeit nicht zu kurz, seit Resistance von Family 5 war Hein nicht mehr so locker zu hören. Und im letzten Stück des Albums, dem fast zehnminütigen Herbstwind verwandeln sich die Fehlfarben in Riders on the Storm, ehe ein Fortuna-Düsseldorf-Schal den schönen Spuk beiseitefegt. Produzent der im Berliner Hansastudio live aufgenommenen Stücke war Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic).

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Immer schön skeptisch bleiben: Die Fehlfarben kritisieren auf ihrem neuen Album "Xenophonie" unseren Alltag und werden dabei stetig alberner. Im positiven Sinne, denn wer über sich selbst lacht, der lacht immer noch am besten. (Foto: Julia Hoppen) Natürlich hängt den Fehlfarben ihr Debüt "Monarchie & Alltag" wie ein Mühlstein um die eigene Brust und gottseidank haben sich die Düsseldorfer nie davon unterkriegen lassen, weitergemacht und nun auch mit ihrem neuen Album "Xenophonie" bewiesen, dass sie nichts an Relevanz verloren haben. Aber gelingt es der Band um Frontmann Peter Hein auch 2012 einen kohärenten Beitrag zur allgemeinen Lage der Nation abzuliefern? Oder hat sie die Zeit inzwischen doch ein wenig eingeholt? Fragen, die Fehlfarben prinzipiell schon im ersten Song der neuen Platte beantworten. "Dekade 2" rumpelt und poltert ungestüm los und es bleiben keine Zweifel bestehen, dass wir es mit einer vitalen Combo zu tun haben, die auf der Höhe des Geschehens spielt. Während der fünftägigen Aufnahmesession in den Berliner Hansa Studios hat Tocotronic/Beatsteaks-Haus-und-Hof-Produzent Moses Schneider vor allem musikalisch ganze Arbeit geleistet. Er ließ die Fehlfarben nicht allein im Rock ihr Unwesen treiben, sondern legte ihnen auch Discobeats ("Hygieneporzellan") und weiträumige Synthie-Flächen ("Herbstwind") an. Angeblich entstanden auch erst im Studio die Texte zur Platte. Denn Hein betont ja immer wieder, dass er niemand sei, der "auf Halde Songs schreibt". Und doch ist es größtenteils wohlüberlegt und höchst unterhaltsam, wenn in "Bundesagentur" ebenjene harsch kritisiert wird, "TCM (Polychemie)" das eigene Altwerden amüsant auf die Schippe nimmt und "Glauberei" die religiös Verblendeten unter die Lupe nimmt. Eine Mischung aus Kritik und Alltagsbeobachtungen, das ist der eigentliche Grundcharakter der Platte. Fehlfarben - "Platz da" "Xenophonie" präsentiert durchaus auch neue Facetten von Fehlfarben, wenn Hein selbstverständlich mit allerhand Humor im Track "Richtig In Falsch" sprechsingt: "War selber Feind, habe Freunde ausgesaugt […] der Klassenfeind, mein bester Freund". Die LP stellt eine klare Weiterentwicklung des bisher ausschließlich politischen Kosmos der Band dar. Auch dann, wenn im Prinzip alles Politik sein kann, wie die Fehlfarben 1980 mit "Monarchie & Alltag" bewiesen. Auf einen Song hätten Fehlfarben allerdings besser verzichtet, läge ihnen tatsächlich etwas an der eigenen musikalischen Evolution. Das englischsprachige "The Flag Drops" ist zweieinhalb Minuten lang und einfach misslungen. Einerseits weil Hein plötzlich anfängt richtig zu singen. Und andererseits, weil einfach alle Experimente der Fehlfarben, die sich außerhalb der eigenen Muttersprache abspielen, zum Fehlgeschlagen verurteilt sind. Allerdings handelt es sich hier um den einzigen Ausfall einer ansonsten einwandfreien Platte. In dieser Form können Fehlfarben noch ewig weitermachen und ihr Debüt dürfte sie niemals einholen. "Xenophonie" ist gut genug, um ganz für sich allein zu stehen. Derartige Vergleiche sind bei solch humorvoll intelligenten Ergebnissen fehl am Platz. Basta. Marcus Willfroth VÖ: 18.5.2012 Label: Tapete/Indigo Tracklist: 01. Dekade 2 02. Platz Da!!! 03. Glauberei 04. Lange Genug 05. Richtig In Falsch (NFS) 06. Hygieneporzellan 07. Bundesagentur 08. TCM (Polychemie) 09. The Flag Drops 10. Das Erklärts Doch Nicht 11. Herbstwind

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von BillandOlaf am 29. September 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Was die Glücksmaschinen schon andeuteten, ist hier formvollendet. Dank Moses Schneider ist der Sound staubtrocken und knüppelhart, dass die Band live eingespielt hat kommt aus jeder Pore. Dynamisch treibend und immer auf den Punkt, wie man die Fehlfarben immer geliebt hat, nach Monarchie das beste Album und ich denke, mit diesem Werk haben die Fehlfarben den langen, drückenden Schatten ihres Erstlings endlich abgeschüttelt. Endlich!Die Band spielt sehr tight,trotzdem sind es gerade die Ecken und Kanten und der roughe Mix, die den Songs den punkigen Charme geben.Peter Hein in Höchstform, vor allem bei LANGE GENUG, mein Favorit. Einziger Ausfall:The flag drops und Peter, deine Frisur durfte eigentlich nur von einem getragen werden und der ist leider schon tot: Johnny Ramone. Meine Empfehlung: Vinyl kaufen, gibt es inkl. CD. Macht weiter so!!!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan H. am 21. Mai 2012
Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Meine erste FeFa-LP seit über 30 Jahren (zwischendurch gab es bei mir nur Silberscheiben). Eine Zeitreise? Sicherlich nicht nur vom Medium her. Die Frage lautete ja, sind die "Glücksmaschinen" noch zu toppen? Die Antwort lautet: Ja!
Die Fehlfarben drehen hier noch einmal voll auf, haben den Dampfhammer rausgeholt. Die Synthiesounds wurden reduziert, dafür der Gitarrensound verstärkt und vor allem das gute alte Saxophon wieder rausgekramt. Herausgekommen ist geradliniger, schnörkellos-rotziger Alternativ-Rock mit einigen Ska-Elementen (ein klein wenig). Zumindest wird man manchmal an die Zeit vor '80 erinnert. Bisher das schnellste und härteste Album der Band. Von daher haben die Fehlfarben ihre eigene Vergangenheit überholt. Mit dieser Energie kommen nur einige Stücke des "Mühlsteins" mit, der dennoch eine Ausnahmeerscheinung bleibt. Textlich findet sich Altbewährtes: Gesellschaftskritik, Religionsirrsinn und die Fragen des Alterns mit all seinen Facetten. Hört sich an wie Altersheim, aber ich denke, jeder Betroffene zwischen 40 und 50 weiß, was gemeint ist. Wie immer sind die FeFa am Zahn der Zeit. Peter Hein klingt dabei so jung wie nie zuvor. Natürlich gibt es auch wieder ein Stück, das mir überhaupt nicht gefällt (The Flag Drops). Egal. Absolut genial, das um die Wette wummern zwischen den Synthiebeats und dem Schlagzeug bei TCM. Welche Auswirkungen der "Herbstwind" noch haben wird, kann ich noch nicht beurteilen. Zu frisch, die Eindrücke.
Für die Plattenfans: Weißes, fettes Vinyl, dazu fürs Auto oder den iPod die CD als Beigabe. Was will man mehr? Bitte noch mehr von solchen Veröffentlichungen, dann kann die Dekade2 noch ganz angenehm werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von hugo123 am 31. August 2012
Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Die LP kommt in Weiß und als extra-schweres Exemplar. Der Klang ist lupenrein, kein Rauschen, keine Knackser. Wer einen guten Plattenspieler hat, der MUSS zur LP greifen. Und die CD ist dann ja auch noch dabei, in der Plattenhülle.

je öfters man die Scheibe hört, desto mehr überzeugt sie. Natürlich steht immer der Vergleich mit "Monarchie und Alltag" an. Aber da finde ich, dass "Herbstwind" gut mit "Paul ist tot" gleichziehen kann. Auch Fehlfarben haben sich fortentwickelt. Die wirkt "livehaftig", man merkt die Energie der Band und Peter hein gibt mal wieder alles, als wäre es der letzte Tag.

Ich fand auch schon die Vorgänger-CD "Glücksmaschinen" sehr sehr gut. Wer die noch nicht kennt, sollte sich diese auch mal (oder zuerst) anhören.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dirk Hardegen am 13. Februar 2014
Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
Diese Scheibe brennt. Dass die Band noch soviel Dampf, Wut und Druck hat.. wärmt mir das Herz. Die Texte haben Relevanz und Aussage - der Sound ist Kopfnuss. Kaufen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Musikfreak am 27. Mai 2012
Format: Audio CD
Ich kann mich den vorangegangenen Rezensenten nur anschließen - DAS SIND DIE FEHLFARBEN!! Eine CD wie aus einem Guss - wie sie besser nicht hätte sein können!!! Einen Titel hervorheben kann ich überhaupt nicht. Die CD ist einfach von vorne bis hinten der Hammer!!!
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