Xena und Gabrielle stehen in dieser Staffel mal wieder vor diversen Problemen:
Xenas Heimatstadt wird von der Unterwelt und seinem Regenten, Mephisto, bedroht. Um zu helfen müsste Xena seinen Platz in der Unterwelt annehmen - die Lösung könnte in den Erzengeln liegen, die Xena letztendlich dazu bringen wollen, Herrscherin der Hölle zu werden.
Der Weg der beiden führt sie weiter durch die Wüste, in der Gabrielle ihren ersten Menschen im Kampf tötet und die beiden dann mit den Folgen umgehen müssen.
Weiterhin gibt es mal wieder eine Vernüpfung mit Xenas Vergangenheit: Als sie im hohen Norden war stahl sie das legendäre Rheingold und formte sich daraus einen Ring. Dieser richtet nun allerhand Schaden an und Xena versucht, Ihren Fehler wieder zu beheben. Hierbei kommen Xena und Gabrielle mit vielen Wesen und Helden aus der nordischen Mythologie zusammen.
Als Xena wieder in Griechenland ist, muss sie den jetzt sterblichen Kriegsgott vor der Menschheit retten, der Name dieser sehr amüsanten Folge ist: "Ares' kleine Farm".
Anschießend retten Xena und Gabrielle mal wieder die Amazonen vor einem Jagdwütigen Prinzen, reisen nach Rom und versuchen dort den Kaiser Calligula zu stürzen, der sich selbst zum Gott ausgerufen hat.
Die beiden treffen den Geist von Amarise, der sie bittet, ihren Sohn zu retten - den letzten Zentauren - und Cäsar findet im Tartarus einen Weg, seine und Xenas gemeinsame Vergangenheit zu ändern.
In der letzten Doppelfolge dieser Staffel sind Xena und Gabrielle mal wieder in Asien und müssen einen Seelenfresser besiegen, um mal wieder einen Fehler von Xena wieder gut zu machen. Das geht nur, indem Xena stirbt...
Ich finde diese Staffel insgesamt sehr abwechslungsreich. Für mich ist sie eine der besseren Staffeln, jedoch mit einem kleinen Minus:
Was mich in dieser Staffel stört, sind die im Verhältnis sehr vielen Folgen in der Gegenwart, die das gesamte Xena-Feeling der Staffel ein wenig trüben: Die Xena- und Gabrielle-Klone, ein Reporter mit Fernsehteam im hohen Norden mit Interview und Reportagen von Xena in der "damaligen Zeit", ein Hochzeitsvertrag von Xena und Ares, der in der Neuzeit gefunden wurde - für mich alles ein bisschen zu viel und total überflüssig.
Schade, dass es die letzte Staffel ist, dafür ist sie durchaus lohnenswert und enthält einige der meiner Ansicht nach besten Folgen der gesamten Xena-Staffeln.