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XXY
 
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XXY

Inés Efrón , Ricardo Darín , Lucía Puenzo    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Inés Efrón, Ricardo Darín, Valeria Bertuccelli
  • Regisseur(e): Lucía Puenzo
  • Komponist: Andres Goldstein, Daniel Tarrab
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 2.0), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 9. Januar 2009
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001NYAW0K
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.373 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Alex kommt mit männlichen als auch weiblichen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt. Als inzwischen 15-Jährige sieht sie sich nicht nur Pubertätsproblemen, sondern auch gesellschaftlichen Anfeindungen ausgesetzt. Um dem Tratsch der Nachbarn zu entgehen, ist die Familie an einen einsamen Küstenstreifen hinter den Dünen gezogen. Als ein befreundeter Chirurg zu Besuch kommt und eine mögliche Operation ins Auge fasst, um ein "richtiges" Mädchen aus ihr zu formen, steht Alex vor einer existenziellen Entscheidung.

Video.de

Von einem schmerzhaften Annäherungsprozess erzählt die Argentinierin Lucía Puenzo in ihrem Regiedebüt, ein einfühlsames, ehrliches Drama, das sich behutsam und subtil den Schwierigkeiten ihrer Protagonisten nähert. Dabei konzentriert sie sich nicht nur auf die Hauptperson, sondern zeigt auch die Gefühlswelten anderer Betroffener aus ihrem Umfeld. Der Film wurde 2008 mit dem Goya für den besten ausländischen Film in spanischer Sprache ausgezeichnet, und ist Filmgourmets zu empfehlen.

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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
'Junge oder Mädchen?' Mit dieser Frage werden werdende und neue Eltern andauernd konfrontiert. Manche Eltern kann diese Frage mächtig in Verlegenheit bringen, wenn ihr Baby intersexuell ist, wenn es also genetische Merkmale und Organe beider Geschlechter aufweist und somit nicht eindeutig als weiblich oder männlich einzuordnen ist.

Der argentinische Film XXY thematisiert eine solche Situation. Die Mutter befürwortet eine Operation. Der Vater dagegen sieht Alex bei der Geburt als 'perfekt' an und überzeugt seine Frau, vorerst von einer Operation abzusehen. Dafür zieht die Familie in ein abgelegenes Haus am Meer. Der Vater arbeitet als Meeresbiologe und rettet Riesenschildkröten.

Alex wächst als Mädchen auf, ist jetzt 15 Jahre alt und unterbricht die Hormonbehandlung. Die Tabletten, die die Weiblichkeit fördern und die Männlichkeit unterdrücken sollen, fliegen Tag für Tag, wie ein Ritual, aus dem Fenster. Alex ist ein intelligenter junger Mensch, doch durch die Unterdrückung dieser Andersartigkeit verstört. Der Druck kommt von der Gesellschaft, die eine Festlegung auf 'weiblich' oder 'männlich' einfordert ' sie kennt nichts anderes. Dieser Druck wird unvermeidlich von den Eltern an ihr Kind weitergegeben.
Als der Wunsch nach sexuellen Erfahrungen erwacht, kann und will Alex diese Neugier und diesen Drang nicht zurückhalten. Der beste Freund wird eingeweiht. Daraus resultiert eine Schlägerei.

Die Mutter leidet unter dem gesellschaftlichen Druck und will, dass ihr Kind operiert wird. Daraufhin lädt sie eine Freundin aus früheren Zeiten mit Sohn und Mann ' einem Schönheitschirurgen ' ein. Der Aufenthalt dieser Familie treibt die Weiterentwicklung schnell voran. So lieb sie es auch meinen, vertreten sie die üblichen Ansichten, wovor die Eltern von Alex viele Jahre zuvor geflohen sind. Durch verschiedene Konflikte, ein dramatisches Ereignis und eine überraschende Liebesgeschichte kommt das früher klein gehaltene Thema unübersehbar an die Oberfläche. Die Beteiligten können einer tiefen und offenen Auseinandersetzung mit dem Thema nicht mehr ausweichen.

Die Regisseurin Lucía Puenzo hat den Mut, das totgeschwiegene Thema Intersexualität aufzugreifen. Auf einfühlsame, bewegende und ästhetisch gut gelungene Art und Weise macht sie auf die gesellschaftlichen Zwänge aufmerksam, in denen die Menschen verstrickt sind, sowie generell auf die Probleme, die bei Andersartigkeit entstehen. Sie verzichtet dabei auf voyeuristische Mittel. Durch den langsamen Bilderwechsel und die vielen Portraits kommt der Film mit wenigen und kurzen Gesprächen aus. Die karge Küstenlandschaft ist dazu passend gewählt. Der Film wurde von der Gemeinschaft der Intersexuellen dankbar aufgenommen, wenn auch nicht alles wissenschaftlich korrekt dargestellt wurde. Alex kann nämlich eindeutig nicht die Diagnose 'XXY' haben, wie der Filmtitel suggeriert, da die Menschen bei dieser Variante von Intersexualität bei Geburt eindeutig männliche Geschlechtsorgane aufweisen.

Die Problematik lässt sich gedanklich wunderbar auf andere Bereiche übertragen, denn Abweichungen von der Norm gibt es überall. Gerade in der Erziehung und der Beschulung, um den Schwerpunkt des unerzogen Magazins aufzugreifen, wird klassischerweise nach bestimmten Schemen gehandelt und gedacht, die nur bedingt Individualität zulassen. Dies kann zu großen Schäden führen. Dem Zuschauer wird dieses 'Schubladendenken' deutlich vor Augen geführt und er kann entdecken, dass es weit mehr als die üblichen Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten gibt.

XXY wurde zum Teil in Uruguay gedreht und entstand mit Unterstützung verschiedener Kultur- und Umweltschutzinstitutionen, weshalb die Rettung von Riesenschildkröten nicht nur am Rande erwähnt wird, sondern so herausgearbeitet ist, dass der Zuschauer einen guten Einblick in diese Tätigkeit erhält. Der Film wurde 2007 uraufgeführt und ist in Deutschland seit Ende Juni 2008 im Kino zu sehen. (Eva Formaggio)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Alex ist sowohl Junge als auch Mädchen, oder irgendetwas dazwischen. Nun möchte sie/er ihre/seine ersten sexuellen Erfahrungen mit 15 Jahren machen. Sie/er und ihre/seine Eltern erhalten Besuch von einer langjährigen Freundin der Mutter. Deren Mann ist Chirurg. Was soll da vorbereitet werden?! Alexs Interesse richtet sich aber vorrangig auf Alvaro den 16jährigen Sohn dieses Paares. Ihn wählt sie/er aus. Doch das erste Stelldichein ist für Alvaro mit Überraschungen verbunden, denen er gar nicht abgeneigt erscheint....

Dieser Film hat mich rundherum überzeugt. Ein packende Geschichte über ein menschliches Schicksal, wie es gerne totgeschwiegen wird. Inés Efron in der Rolle der/des Alex liefert eine Meisterleistung ab. Alex setzt sich gegenüber aller Schwierigkeiten und Widerstände durch und geht einen ganz eigenen Weg, welche ihren/seine sexuelle Identität nicht verleugnet.

Absolut sehenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tatal
Format:DVD
Im beschreibenden Teil der vorherigen Rezension finde ich alles gut. Nur die Bewertung kann ich nicht nachvollziehen. Mir hat die deutliche Reduktion von Musik und Aktion besonders gut gefallen. Die Stimmung, vor allem in der O/UT-Fassung, ist so dicht und echt, das ich mich in meine 4 Jahre Uruguay zurückversetzt fühlte: der Sing-sang des Rioplatense, der betont freundliche und zurückhaltende Umgang miteinander, die (nachbearbeiteten) Bilder am Atlantik in Norden Uruguays(zwischen Maldonado und Cabo Polonio)...Selbst den neugierig-brutalen Jungmännern, die sich von Alex' Zweigeschlechtlichkeit überzeugen wollen, sind Uruguyer(Argentinier), verlieren nicht jeglichen Respekt, wie im sicher ebenfalls grandiosen US-amerikanischen Pendat (Girls don't cry).
Von unbeholfenen, gar peinlichen Momenten habe ich nichts entdeckt(Darín, der Alex' Vater spielt, ist wenigstens in Argentinien die No.1- grandios!). Die Thematik würde ich auch weiter fassen: alle Minderheiten oder Abweichungen vom "Normalen" rücken in den Blick. Die Rolle der Eltern gegenüber ihren Kindern wird vielschichtig thematisiert. Schon in den ersten Squenzen war ich, auch beim mehrmaligen Ansehen, Hin und Weg. Deshalb: 5 Sterne!
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Wahnsinn...
Es ist schon eine Weile her, dass ich den Film sah, dann aber gleich mehrere Mal hintereinander, denn er hat mich nachhaltig beeindruckt! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gesa Spaeth veröffentlicht
Geht weitgehend am Thema vorbei
Ich habe diesen Film auf DVD gekauft, weil ich mich zum Thema "Intersexualität" informieren wollte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von kuestenwanderer veröffentlicht
XXY
Ein wunderbarer Film, der endlich einmal ein Thema aufgreift, das nicht allzutäglich ist.
Der Regisseur setzt sich mit dem Thema intensiv auseinander und schafft es, dass... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von panthali veröffentlicht
Ein leider noch heikles Thema mutig und überzeugend verfilmt
Kein Film für die breite Masse, leider, denn genau an sie richtet er sich in seiner Thematik und dem Bemühen, Verständnis, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Mirzai veröffentlicht
hervorragender film
ein absolut interessanter film mit bestechend schönen aufnahmen in uruquay sowie hervorragenden schauspielern, die sehr lebendige figuren verkörpern. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von esc veröffentlicht
Hermaphroditos
*
Erstmal zum fraglichen Titel. XXY bezieht sich auf das Klinefelter-Syndrom. Beim Protagonisten handelt es sich allerdings um echten Hermaphroditismus.
Trotzdem ... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Seraphina veröffentlicht
toll
Der Film hat mir wirklich sehr gut gefallen. Er war nicht nicht zu sachte und auch nicht zu provokant krass. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von la Dörthé veröffentlicht
Kleiner Einblick
XXY ist ein Film über Unwegbarkeiten der Natur diese in das Schubladendenken unser einer zu pressen. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Max Dor veröffentlicht
Hatte mehr Erwartet
alles in allem ist der Film nicht gerade Spannend oder Aufklärend denn alles wird nur ein wenig angeschnitten und man muss sich den Rest selbst zusammen reimen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2010 von J. Alexi
Einfühlsamer Film über ein Tabuthema
Der Film beschäftigt sich mit der Thematik von Zweigeschlechtlichkeit und der sexuellen Orientierung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2009 von Det
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